Zahlen, bitte!
„Auf Gleis 1 fährt die erste Metro Mittelamerikas — das Netz von Panama-Stadt wächst Linie für Linie.“
Wie lang ist das Netz der Metro Panama?
→ Ein U-Bahn-Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Metro von Panama-Stadt hat zwei Linien in Betrieb. Die Linie 2 ist 20,4 Kilometer lang, die ältere Linie 1 wuchs von anfangs 13,7 Kilometern stetig weiter; zusammen kommt das Netz auf rund 38 Kilometer.
Panama-Stadt ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes Panama.
Sie besitzt eine U-Bahn, die als erste Mittelamerikas gilt und deren erster Abschnitt 2014 eröffnet wurde.
Seitdem ist das Netz Linie für Linie gewachsen und zählt heute zwei Strecken.

Die wichtigsten Zahlen
20,4 km
Länge der Linie 2
18 Stationen
13,7 km
erster Abschnitt der Linie 1
eröffnet 2014
2
Linien in Betrieb
eine dritte im Bau
Der erste Streckenabschnitt der Metro wurde 2014 eröffnet.
Die Länge im Überblick
Die Metro von Panama-Stadt besteht aus zwei Linien in Betrieb.
Die Linie 2 ist mit 20,4 Kilometern die längere der beiden.
Die ältere Linie 1 begann 2014 mit 13,7 Kilometern und wurde seitdem erweitert.
Zusammen kommt das heutige Netz auf rund 38 Kilometer.
Damit ist es noch jung, aber bereits ein wichtiger Teil des Nahverkehrs.

Die erste Metro Mittelamerikas
Die Metro von Panama gilt als erste U-Bahn Mittelamerikas.
Ihr erster Streckenabschnitt wurde 2014 eröffnet.
Damit war Panama-Stadt der Region beim U-Bahn-Bau voraus.
Für ein vergleichsweise kleines Land ist das eine große Leistung.
Gut zu wissen
Die geplante Linie 3 wird als Einschienenbahn gebaut und soll auf einer Länge von 24,5 Kilometern den Panamakanal unterqueren.
Wer aus der Innenstadt zum Flughafen fahren möchte, muss derzeit zweimal umsteigen, da es keinen durchgehenden Betrieb gibt.
Linie 1 von 2014
Die Linie 1 wurde im April 2014 zunächst zwischen Albrook und Los Andes eröffnet.
Dieser erste Abschnitt war 13,7 Kilometer lang und hatte elf Stationen.
Wenige Monate später kam im August 2014 eine zwölfte Station hinzu.
So begann der Betrieb der Metro mit einer überschaubaren Nord-Süd-Strecke.
Linie 1 wächst weiter
In den folgenden Jahren wurde die Linie 1 mehrfach verlängert.
Eine 2,1 Kilometer lange Erweiterung führte nach San Isidro im Norden.
Im April 2024 kam mit Villa Zaita ein weiterer Abschnitt von 2,3 Kilometern hinzu.
Schritt für Schritt wuchs die Linie so über ihre ursprüngliche Länge hinaus.
Linie 2 seit 2019
Die Linie 2 wurde im April 2019 offiziell eröffnet.
Sie ist 20,4 Kilometer lang und bedient 18 Stationen.
Die Strecke verläuft zwischen San Miguelito und Nuevo Tocumen.
Damit erschließt sie den Osten der Metropolregion.
Umsteigen zwischen den Linien
An der Station San Miguelito treffen die Linien 1 und 2 aufeinander.
Dort können Fahrgäste zwischen den beiden Strecken umsteigen.
Wer aus der Innenstadt zum Flughafen will, muss derzeit zweimal umsteigen.
Ein durchgehender Betrieb ist dafür bislang nicht eingerichtet.
Eine dritte Linie im Bau
Mit der Linie 3 entsteht derzeit eine weitere Strecke.
Sie wird als Einschienenbahn gebaut, also als Monorail.
Der erste Bauabschnitt soll 24,5 Kilometer lang werden.
Die Strecke soll dabei den Panamakanal unterqueren.
Damit würde die Metro erstmals auf die andere Kanalseite reichen.
Wer die Metro betreibt
Betrieben wird das Netz von der Gesellschaft Metro de Panamá.
Seit 2015 befindet sie sich vollständig in staatlicher Hand.
Damit liegt die U-Bahn in der Verantwortung des Staates Panama.
Der Betreiber steuert Bau und Verkehr aller Linien.
Was die Länge bedeutet
Mit rund 38 Kilometern verbindet die Metro den Süden und Osten mit dem Zentrum.
Für eine junge U-Bahn ist das bereits ein respektables Netz.
Die Strecken entlasten die oft verstopften Straßen der Hauptstadt.
Mit jeder Verlängerung wächst ihr Nutzen für die Fahrgäste.
Eine junge Metro
Die Metro von Panama ist eine der jüngsten U-Bahnen des Kontinents.
Seit 2014 ist sie von einer kurzen Strecke zu einem Netz aus zwei Linien gewachsen.
Eine dritte Linie als Monorail ist bereits im Bau.
Die Zahlen zur Länge dürften deshalb in den nächsten Jahren weiter steigen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
