Zahlen, bitte!
„Hoch über Lima rollt die Metro — die Linie 1 misst 34,6 Kilometer auf Stelzen durch die Stadt.“
Wie lang ist das Netz der Metro Lima?
→ Ein U-Bahn-Netz in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Metro Lima, auch Tren Urbano genannt, besteht aus zwei Linien. Ihre Linie 1 ist 34,6 Kilometer lang und hat 26 Stationen, die überwiegend als Hochbahn geführt werden; eine zweite, unterirdische Linie ist im Bau.
Lima ist die Hauptstadt Perus und eine der größten Städte Südamerikas.
Ihre U-Bahn trägt den Namen Metro Lima, wird aber auch Tren Urbano genannt.
Noch besteht das Netz erst aus wenigen Linien, doch es soll in den kommenden Jahren stark wachsen.

Die wichtigsten Zahlen
34,6 km
Länge der Linie 1
26 Stationen
2
Linien
Ausbau auf fünf geplant
Hochbahn
Bauart der Linie 1
überwiegend aufgeständert
Ein Ausbau des Netzes auf insgesamt fünf Linien ist geplant.
Die Länge im Überblick
Das Netz der Metro Lima besteht derzeit aus zwei getrennten Linien.
Die Linie 1 ist mit 34,6 Kilometern die längere und ältere der beiden.
Sie bedient 26 Stationen und bildet das Rückgrat des Systems.
Die zweite Linie ist bislang nur in einem ersten Abschnitt in Betrieb.

Eine Hochbahn über der Stadt
Die Linie 1 verläuft überwiegend als Hochbahn auf einem aufgeständerten Gleis.
Die Züge fahren also nicht unter, sondern über den Straßen der Stadt.
Von dort oben haben die Fahrgäste einen weiten Blick über Lima.
Eine Hochbahn lässt sich oft schneller und günstiger bauen als ein Tunnel.
Gerade in rasch wachsenden Städten ist das ein großer Vorteil.
Gut zu wissen
Die Linie 1 der Metro Lima verläuft überwiegend als Hochbahn, während die im Bau befindliche Linie 2 vollständig unterirdisch angelegt ist.
Langfristig soll das Netz von heute zwei auf insgesamt fünf Linien erweitert werden.
Linie 1 als Rückgrat
Die Linie 1 verbindet den Süden Limas mit dem Zentrum.
Sie erschließt die Vorstädte Villa El Salvador, Villa María del Triunfo und San Juan de Miraflores.
Für viele Menschen aus diesen Bezirken ist sie der schnellste Weg zur Arbeit.
Mit 34,6 Kilometern überbrückt sie dabei große Entfernungen.
Juli 2014: die heutige Länge
Ihre heutige Länge erreichte die Linie 1 mit einer Nordverlängerung im Juli 2014.
Erst damit wuchs sie auf die vollen 34,6 Kilometer an.
Davor war nur ein kürzerer Abschnitt in Betrieb.
Seitdem ist die Linie das Herzstück des Netzes.
Die zweite Linie im Bau
Die Linie 2 wird als vollautomatische Ost-West-Linie gebaut.
Anders als die Linie 1 verläuft sie vollständig unterirdisch.
Ein erster, fünf Kilometer langer Abschnitt mit fünf Stationen ist bereits eröffnet.
Der weitere Ausbau soll das Netz deutlich vergrößern.
Ehrgeizige Ziele für Linie 2
Im Endausbau soll die Linie 2 rund 27 Kilometer lang werden.
Dann soll sie 27 Stationen bedienen.
Geplant ist, dass sie zwei Millionen Fahrgäste pro Tag befördert.
Damit würde sie die Linie 1 an Bedeutung sogar übertreffen.
Ausbau auf fünf Linien
Langfristig soll das Netz der Metro Lima auf fünf Linien wachsen.
Bislang sind davon erst zwei im Bau oder in Betrieb.
Die Planungen zeigen, wie groß der Bedarf in der Millionenstadt ist.
Die heutige Länge ist also erst der Anfang.
Zwei getrennte Linien
Noch bilden die beiden Linien kein zusammenhängendes Netz.
Sie verlaufen bislang unabhängig voneinander durch die Stadt.
Erst der weitere Ausbau soll sie sinnvoll verknüpfen.
Bis dahin steht vor allem die Linie 1 für die Metro Lima.
Was die Länge bedeutet
Mit 34,6 Kilometern ist die Linie 1 eine der längeren einzelnen Linien Südamerikas.
Sie durchquert dicht besiedelte Bezirke im Süden der Stadt.
Die Hochbahn spart den Fahrgästen viel Zeit im sonst zähen Verkehr.
So entlastet eine einzige lange Linie den Autoverkehr spürbar.
Eine wachsende Metro
Die Metro Lima steht noch am Anfang ihrer Entwicklung.
Mit einer langen Hochbahn und einer unterirdischen Linie im Bau legt sie die Grundlage.
Ihre Länge wird in den kommenden Jahren voraussichtlich deutlich zunehmen.
Schon heute ist sie ein wichtiger Teil des Nahverkehrs in Perus Hauptstadt.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
