Zahlen, bitte!
„Einfahrt Richtung Bundaran HI: die Jakarta MRT, 15,7 Kilometer gegen den Stau der Millionenstadt.“
Wie lang ist das Netz der Jakarta MRT?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Jakarta MRT besteht bisher aus einer 15,7 Kilometer langen Nord-Süd-Linie mit 13 Stationen. Sie ging 2019 in Betrieb und ist Jakartas erste echte U-Bahn.
Die Jakarta MRT ist die erste U-Bahn der indonesischen Hauptstadt.
Sie verbindet den Süden der Stadt mit dem zentralen Geschäftsviertel.
Die kurze Antwort auf die Titelfrage lautet: Die Linie ist 15,7 Kilometer lang.

Die wichtigsten Zahlen
15,7 km
Länge der Linie
Nord-Süd-Linie
13
Stationen
oben und unten
2019
Eröffnung
Jakartas erste U-Bahn
Phase 2
im Bau
Verlängerung nach Norden
Die Linie verbindet den Süden der Stadt mit dem zentralen Geschäftsviertel rund um Bundaran HI.
15,7 Kilometer, eine Linie
Die Jakarta MRT besteht bisher aus einer einzigen Linie, der Nord-Süd-Linie.
Diese Linie ist 15,7 Kilometer lang und bildet das Herzstück des neuen Nahverkehrs.
Entlang der Strecke liegen 13 Stationen.
Die Abkürzung MRT steht für Mass Rapid Transit, also schnellen Massenverkehr.

Von Lebak Bulus bis Bundaran HI
Die Linie verbindet den Stadtteil Lebak Bulus im Süden mit dem zentralen Kreisverkehr Bundaran HI.
Sie folgt damit einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Millionenstadt.
Im Süden beginnt die Strecke an einem großen Busbahnhof und Depot.
Im Zentrum endet sie mitten im Geschäftsviertel von Jakarta.
Gut zu wissen
Die Jakarta MRT ist nicht zu verwechseln mit der Stadtbahn LRT oder den Vorortzügen der Commuterline, die eigene Netze bilden.
Die genannten Zahlen beziehen sich auf die erste Ausbaustufe; die Verlängerung nach Norden ist im Bau.
Teils oben, teils unten
Ein Teil der Strecke verläuft aufgeständert über den Straßen.
Der andere Teil führt im Tunnel unter dem dichten Zentrum hindurch.
So konnten die Planer die vollen Straßen überbrücken und zugleich unterqueren.
Diese Mischung aus Hochbahn und Tunnel ist bei vielen jungen Metros üblich.
Jakartas erste U-Bahn
Die Jakarta MRT ging am 24. März 2019 in Betrieb.
Eröffnet wurde sie vom damaligen Präsidenten Joko Widodo.
Für Jakarta war es die allererste echte U-Bahn.
Zuvor gab es in der Stadt nur Busse und Vorortzüge.
Eine Stadt im Stau
Jakarta gilt als eine der Städte mit dem dichtesten Verkehr der Welt.
Millionen Menschen quälen sich täglich über verstopfte Straßen.
Die MRT sollte endlich eine schnelle Alternative dazu bieten.
Im Tunnel und auf der Hochbahn ist sie vom Stau unabhängig.
13 Stationen auf der Strecke
Die 13 Stationen verteilen sich über die gesamten 15,7 Kilometer.
Ein Teil von ihnen liegt unter der Erde, ein Teil auf Stelzen.
An mehreren Stationen kann man in Busse und Vorortzüge umsteigen.
So wird die eine Linie zum Teil eines größeren Netzes.
Finanziert mit Krediten aus Japan
Der Bau der Jakarta MRT wurde zu großen Teilen mit Krediten aus Japan finanziert.
Auch japanische Baufirmen waren an den Arbeiten beteiligt.
Japan unterstützt seit Langem den Ausbau von Bahnen in Asien.
Die Technik der MRT orientiert sich an bewährten japanischen Vorbildern.
Wer die MRT betreibt
Betrieben wird die Bahn von der Gesellschaft PT MRT Jakarta.
Dieses Unternehmen gehört der Provinzregierung von Jakarta.
Sie ist für Betrieb, Wartung und Ausbau zuständig.
Bezahlt wird meist bargeldlos mit Karten.
Eine von mehreren Bahnen
Die MRT ist nicht das einzige Schienensystem in Jakarta.
Daneben gibt es eine Stadtbahn, die sogenannte LRT.
Außerdem fahren Vorortzüge der KRL Commuterline durch die Region.
Zusammen bilden diese Systeme den schienengebundenen Nahverkehr der Hauptstadt.
Die Verlängerung nach Norden
Die Nord-Süd-Linie soll nicht bei 15,7 Kilometern bleiben.
Eine zweite Ausbaustufe verlängert die Strecke weiter nach Norden.
Diese Erweiterung war schon bei der Eröffnung der ersten Stufe im Bau.
Damit rückt die Bahn näher an die alte Hafengegend heran.
Pläne für eine Ost-West-Linie
Langfristig ist mehr als nur eine Linie vorgesehen.
Geplant ist unter anderem eine zweite Linie in Ost-West-Richtung.
Aus dem heutigen Anfang soll so ein ganzes Netz entstehen.
Bis dahin bleibt die Nord-Süd-Linie das Rückgrat.
15,7 Kilometer im Vergleich
Mit 15,7 Kilometern ist die Jakarta MRT noch ein kleines Netz.
Die fahrerlose Doha Metro in Katar kommt auf rund 76 Kilometer.
Die Metro Kunming in China misst sogar 164,3 Kilometer.
Für den Anfang deckt die eine Linie aber die wichtigste Achse der Stadt ab.
Vom Plan zum Betrieb
Über eine U-Bahn für Jakarta wurde schon in den 1980er Jahren nachgedacht.
Eine Wirtschaftskrise Ende der 1990er Jahre stoppte die Pläne für Jahre.
Erst ab 2013 begann der Bau der heutigen Linie wirklich.
Sechs Jahre später rollten die ersten Züge.
Eine Frage des Stadtwachstums
Jakarta wächst seit Jahrzehnten zu einer riesigen Metropolregion.
Immer mehr Menschen pendeln täglich ins Zentrum.
Ohne eine leistungsfähige Bahn drohte der Verkehr endgültig zu ersticken.
Die MRT ist die Antwort der Stadt auf dieses Wachstum.
Was die Zahl im Alltag bedeutet
Für Fahrgäste bedeuten 15,7 Kilometer MRT vor allem eine verlässliche Fahrt durch das Zentrum.
Wo früher lange Staus den Weg blockierten, fährt nun eine schnelle Bahn.
Die kurze Strecke spart im Berufsverkehr viel Zeit.
Die 15,7 Kilometer sind damit ein erster, wichtiger Schritt für die Stadt.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
