Wie lang ist das Londoner U-Bahn-Netz?

Zahlen, bitte!

„Nächster Halt: ein Netz von über vierhundert Kilometern unter und über London.“

Wie lang ist das Londoner U-Bahn-Netz?

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Kurz gesagt

Das Londoner U-Bahn-Netz ist rund 402 Kilometer lang und verteilt sich auf elf Linien mit 272 Stationen. Damit zählt es zu den größten U-Bahn-Netzen Europas.

Die Londoner U-Bahn gilt als älteste Untergrundbahn der Welt und trägt bis heute den Spitznamen „The Tube“.

Ihr Streckennetz zieht sich quer durch die britische Hauptstadt und weit in die Vororte hinaus.

Wie viele Kilometer dabei zusammenkommen, überrascht viele Fahrgäste.

Underground train going over the A40, Hillingdon geograph.org.uk
Foto: David Howard, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

402 km

Länge des Streckennetzes

elf Linien zusammen

272

Stationen

im gesamten Netz

1863

Eröffnung der ersten Strecke

älteste U-Bahn der Welt

Rund 402 Kilometer Gleis verbinden 272 Stationen auf elf Linien.

Ein Netz von 402 Kilometern

Das Londoner U-Bahn-Netz erreicht nach Angaben der Betreibergesellschaft eine Länge von rund 402 Kilometern.

Diese Strecke verteilt sich auf elf Linien, die sich unter der Innenstadt kreuzen und in den Vororten auffächern.

Zusammen bedienen sie 272 Stationen in und um London.

Das Netz gehört damit zu den längsten U-Bahn-Systemen Europas.

Model London Underground trains
Foto: James Petts, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Mehr über als unter der Erde

Der Spitzname „The Tube“ führt leicht in die Irre, denn nur ein Teil der Strecke liegt wirklich tief im Boden.

Rund 45 Prozent des Netzes verlaufen im Tunnel, der Rest führt oberirdisch durch die Stadt und das Umland.

Besonders in den Außenbezirken fährt die U-Bahn über weite Strecken an der frischen Luft.

Die tiefen Röhren liegen dagegen zwischen etwa zwanzig und fünfzig Metern unter der Oberfläche.

Gut zu wissen

Die genaue Netzlänge schwankt je nach Zählweise leicht, weil Betriebsstrecken und Abstellgleise unterschiedlich mitgezählt werden.

Die hier genannten rund 402 Kilometer beziehen sich auf die für Fahrgäste befahrenen Linien nach Angaben der Wikipedia.

Die längste Linie

Die längste einzelne Linie ist die Central Line mit etwa 74 Kilometern.

Sie durchquert London von Westen nach Osten fast vollständig.

Damit ist eine einzige Linie schon länger als manches komplette U-Bahn-Netz einer kleineren Stadt.

Andere Linien wie die Piccadilly Line oder die Northern Line reihen sich dahinter ein.

Wie das Netz entstand

Die erste Strecke der Metropolitan Railway wurde am 10. Januar 1863 eröffnet.

Sie verband Paddington mit Farringdon und war die erste Untergrundbahn der Welt.

Damals fuhren noch Dampflokomotiven durch die Tunnel, was für dicke Luft sorgte.

Von diesem kurzen Anfangsstück wuchs das Netz über mehr als 160 Jahre zu seiner heutigen Größe.

Von der Dampfbahn zum Stromnetz

Schon vor 1900 begann man, die Bahn auf elektrischen Betrieb umzustellen.

Erst dadurch ließen sich die tiefen Röhren ohne Rauch befahren.

Die elektrischen Züge machten die „Tube“ zu einem Vorbild für viele andere Städte.

Bis heute prägt die rote Ringscheibe mit dem blauen Balken das Bild der Linien.

Viele Fahrgäste auf 402 Kilometern

Über das Netz fahren jedes Jahr mehr als eine Milliarde Fahrgäste.

An einem normalen Werktag nutzen mehrere Millionen Menschen die U-Bahn.

Die Strecke muss diesen Andrang Tag für Tag bewältigen.

Dafür fahren die Züge auf den Kernstrecken im dichten Takt.

Im Vergleich mit anderen Netzen

Im weltweiten Vergleich steht London im oberen Mittelfeld.

Das Pariser Métro-Netz ist mit gut 245 Kilometern deutlich kürzer.

Das längste Netz der Welt in Shanghai bringt es dagegen auf rund 920 Kilometer.

London bleibt aber das älteste und eines der bekanntesten U-Bahn-Netze überhaupt.

Warum das Netz so gewachsen ist

London war im 19. Jahrhundert die größte Stadt der Welt und drohte im Verkehr zu ersticken.

Die Straßen waren mit Kutschen und Fußgängern oft hoffnungslos verstopft.

Die Untergrundbahn sollte die Massen schnell und am Stau vorbei befördern.

Dieser Grundgedanke trägt das weit verzweigte Netz bis heute.

Technik unter der Stadt

Viele der tiefen Röhren sind so eng, dass die Wagen eine abgerundete Form brauchen.

Genau diese Röhrenform brachte der Bahn den Namen „Tube“ ein.

Die oberirdischen Strecken nutzen dagegen breitere, klassische Bahnwagen.

So vereint ein einziges Netz zwei recht unterschiedliche Bauweisen.

Mehr als nur Innenstadt

Ein großer Teil der 402 Kilometer liegt gar nicht in der eigentlichen City.

Viele Linien reichen weit in die Grafschaften rund um London hinein.

Dadurch verbindet die U-Bahn das Zentrum mit zahlreichen Vororten.

Pendler aus dem Umland erreichen so ohne Umstieg ihren Arbeitsplatz.

Was die Länge bedeutet

Ein Netz von 402 Kilometern muss rund um die Uhr gepflegt werden.

Gleise, Signale und Tunnel brauchen ständige Wartung, oft in den Nachtstunden.

Jeder zusätzliche Kilometer bedeutet mehr Aufwand, aber auch mehr Menschen, die bequem fahren.

So bleibt die älteste U-Bahn der Welt zugleich eine der am stärksten genutzten.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Wie lang ist das Londoner U-Bahn-Netz?
Es misst rund 402 Kilometer und verteilt sich auf elf Linien mit 272 Stationen.
Ist die Londoner U-Bahn die älteste der Welt?
Ja, die erste Strecke wurde am 10. Januar 1863 eröffnet und gilt als erste Untergrundbahn der Welt.
Fährt die U-Bahn wirklich nur unter der Erde?
Nein, nur etwa 45 Prozent des Netzes liegen im Tunnel, der Rest verläuft oberirdisch.
Welche Linie ist die längste?
Die Central Line ist mit rund 74 Kilometern die längste einzelne Linie.
Wie viele Menschen fahren mit der Tube?
Jedes Jahr sind es mehr als eine Milliarde Fahrgäste, an Werktagen mehrere Millionen pro Tag.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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