Zahlen, bitte!
„Endstation Le Noirmont, die Meterspurbahn hat ihre fast 23 Kilometer über die Hochflächen der Freiberge zurückgelegt.“
Wie lang ist die Bahnstrecke Tavannes–Le Noirmont?
→ Eine Jurastrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bahnstrecke Tavannes–Le Noirmont ist nach Wikipedia 22,96 Kilometer lang. Die Meterspurbahn verbindet das Tal von Tavannes mit den Freibergen im Schweizer Jura.
Eine Bahnlänge kann von einem Tal bis auf eine Hochfläche reichen.
Die Bahnstrecke Tavannes–Le Noirmont im Schweizer Jura ist so ein Fall.
Ihre Länge steht fest und zeigt, wie weit sich die schmale Bahn über die Höhen zieht.

Die wichtigsten Zahlen
22,96 km
Streckenlänge
Tavannes–Le Noirmont
1000 mm
Spurweite
Meterspur
55 ‰
größte Neigung
Adhäsionsbetrieb
Die Zahl 22,96 Kilometer stammt aus der Streckentabelle der deutschsprachigen Wikipedia.
Die Zahl im Überblick
Die Bahnstrecke Tavannes–Le Noirmont ist nach Wikipedia 22,96 Kilometer lang und gehört damit zu den längeren Linien im Jura.
Sie beginnt in Tavannes unten im Tal der Birs und endet im Dorf Le Noirmont auf der Hochfläche.
Dazwischen klettert und rollt die Bahn über die weiten Flächen der Freiberge.
Die Zahl beschreibt die ganze Linie von einem Ende zum anderen.

Über die Freiberge
Die Strecke führt über das Plateau der Freiberge, auf Französisch Franches-Montagnes.
Diese Hochfläche liegt im Kanton Jura und im Berner Jura.
Sie ist für ihre weiten Weiden und die Pferdezucht bekannt.
Die Bahn durchquert eine ruhige und dünn besiedelte Landschaft.
Gut zu wissen
Die Streckenlänge von 22,96 Kilometern bezieht sich auf die durchgehende Linie von Tavannes nach Le Noirmont.
Die Strecke entstand aus zwei Vorgängerbahnen und gehört seit 1944 zu den Chemins de fer du Jura.
Wichtige Orte unterwegs
Auf dem Weg liegen mehrere kleine Orte des Jura.
Dazu gehören Tramelan und Les Breuleux.
Diese Dörfer sind über die Bahn miteinander verbunden.
Für ihre Bewohner ist die Linie eine wichtige Verbindung nach außen.
Meterspur im Jura
Die Strecke ist in Meterspur gebaut, die Schienen liegen also 1000 Millimeter auseinander.
Diese schmale Spur ist im Jura weit verbreitet.
Sie passt gut in das hügelige Gelände mit vielen Steigungen.
Auch engere Kurven lassen sich damit leichter bauen.
Moderate Steigung
Die größte Neigung der Strecke beträgt nach Wikipedia 55 Promille.
Das ist spürbar, aber nicht extrem steil.
Deshalb kommt die Bahn ohne Zahnrad aus.
Sie fährt allein über die Reibung der Räder, also im Adhäsionsbetrieb.
Früh elektrifiziert
Die Linie wurde bereits 1913 elektrifiziert.
Damit war sie für ihre Zeit sehr fortschrittlich.
Der elektrische Betrieb erleichterte die Fahrt über die vielen Steigungen.
Seither prägt die Fahrleitung das Bild der Strecke.
Aus zwei Vorgängerbahnen
Die heutige Strecke geht auf zwei ältere Bahnen zurück.
Die eine war die Tramelan-Tavannes-Bahn.
Die andere war die Tramelan-Breuleux-Noirmont-Bahn.
Zusammen bildeten sie die durchgehende Verbindung von Tavannes nach Le Noirmont.
Teil der Jurabahnen
Seit 1944 gehört die Strecke zu den Chemins de fer du Jura, kurz CJ.
Diese Gesellschaft betreibt mehrere Linien im Jura.
Die Strecke nach Le Noirmont ist eine davon.
So ist sie heute Teil eines größeren Netzes.
Anschluss ins große Netz
In Tavannes trifft die Bahn auf die große Hauptstrecke durch das Tal.
Dort können Reisende in Fernzüge umsteigen.
Am anderen Ende, in Le Noirmont, bestehen Anschlüsse zu weiteren Jura-Linien.
So ist die schmale Bahn gut in das übrige Netz eingebunden.
Die Länge im Vergleich
Knapp 23 Kilometer sind für eine Jura-Strecke eine ordentliche Länge.
Weil die Steigung moderat bleibt, kommt die Bahn stetig voran.
Über die weite Hochfläche fährt sie ruhiger als auf einer steilen Rampe.
Die Zahl gibt die volle Ausdehnung der Linie an.
Was die Zahl bedeutet
Die 22,96 Kilometer sind die feste Streckenlänge von Tavannes bis Le Noirmont.
Sie umfassen alle Abschnitte über die Freiberge.
Die Zahl bezieht sich auf die eine durchgehende Linie.
Damit ist sie gut mit anderen Strecken vergleichbar.
Eine Bahn für die Hochfläche
Die Bahnstrecke Tavannes–Le Noirmont zeigt, wie eine schmale Bahn eine ganze Region erschließt.
Sie bringt die Dörfer der Freiberge zusammen und bindet sie an das Tal an.
Für die Menschen dort ist sie seit über hundert Jahren wichtig.
Die Zahl 22,96 Kilometer steht am Ende für diese lange Verbindung.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
