Wie lang ist die Bahnstrecke Glovelier–Saignelégier?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis 1 wartet der Zug nach Saignelégier, hinauf auf die Hochebene der Freiberge.“

Wie lang ist die Bahnstrecke Glovelier–Saignelégier?

→ Eine Jurastrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bahnstrecke zwischen Glovelier und Saignelégier im Schweizer Jura misst 24,89 Kilometer. Sie führt vom Talboden hinauf auf die Hochebene der Freiberge.

Wer im Schweizer Jura von Glovelier aus in den Zug steigt, fährt eine Strecke, deren Länge ebenso überschaubar wie ihre Geschichte wechselvoll ist.

Die Verbindung hinauf nach Saignelégier gehört heute zu den Chemins de fer du Jura und ist eine jener kleinen Bergbahnen, die eine ganze Region erschließen.

Wie lang diese Strecke genau ist, lässt sich nüchtern beantworten.

Trains du C.J. Chemin de Fer du Jura (Suisse) ()
Foto: Alain GAVILLET, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

24,89 km

Streckenlänge

nach Wikipedia-Infobox

1000 mm

Spurweite heute

seit 1953 Meterspur

25 ‰

größte Neigung

Steigung je Kilometer

Die Zahl beschreibt die heutige Meterspurstrecke im Netz der Chemins de fer du Jura.

Die Strecke in einer Zahl

Die Bahnstrecke Glovelier–Saignelégier ist nach der Wikipedia-Infobox 24,89 Kilometer lang.

Das ist eine Länge, die ein geübter Wanderer an einem langen Tag zu Fuß schaffen würde.

Mit dem Zug dagegen ist die Hochebene der Freiberge bequem und bei fast jedem Wetter erreichbar.

Die Zahl gilt für die heutige Meterspurstrecke, wie sie seit dem Umbau in den Netzplänen steht.

Trains du C.J. Chemin de Fer du Jura (Suisse) ()
Foto: Alain GAVILLET, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Wo die Bahn fährt

Glovelier liegt im Tal, an der Hauptlinie durch das Delsberger Becken im Kanton Jura.

Saignelégier dagegen liegt oben, mitten in der waldreichen Hochebene der Franches-Montagnes, der Freiberge.

Zwischen beiden Orten überwindet die Bahn den Höhenunterschied vom Talboden hinauf auf das Plateau.

Genau dieser Anstieg macht aus einer kurzen Luftlinie eine kurvenreiche Strecke von knapp 25 Kilometern.

Gut zu wissen

Die Freiberge, französisch Franches-Montagnes, sind eine Hochebene im Schweizer Jura und bekannt für ihre gleichnamige Pferderasse.

Die Chemins de fer du Jura betreiben neben dieser Strecke mehrere weitere Schmalspurlinien in der Region.

Von der Normalspur zur Meterspur

Ursprünglich betrieb eine eigene Gesellschaft, die Régional Saignelégier–Glovelier, die Strecke in Normalspur.

Normalspur bedeutet eine Schienenweite von 1435 Millimetern, wie sie im großen Fernverkehr üblich ist.

Nach dem Zusammenschluss mit den Chemins de fer du Jura wurde die Linie jedoch auf Meterspur umgebaut.

Seit 1953 rollen die Züge auf Gleisen mit 1000 Millimetern Spurweite, die besser zum übrigen Juranetz passen.

Die Fusion zu den Chemins de fer du Jura

1944 wurde die Bahn durch Fusion ein Teil der Chemins de fer du Jura, kurz CJ.

Die CJ bündeln mehrere Schmalspurstrecken im jurassischen Hochland zu einem zusammenhängenden Netz.

Für die Reisenden bedeutete das durchgehende Fahrpläne und einheitliche Fahrzeuge statt vieler kleiner Inselbetriebe.

Die 24,89 Kilometer sind damit kein einsames Reststück, sondern ein Ast eines größeren Ganzen.

Elektrisch mit 1500 Volt

Zusammen mit dem Spurumbau wurde die Strecke elektrifiziert.

Die Fahrleitung führt Gleichstrom mit 1500 Volt, ein im Schweizer Schmalspurnetz verbreiteter Wert.

Damit lösten leise Triebwagen die früheren Dampf- und Dieselfahrzeuge ab.

Die Elektrifizierung machte die steile Bergfahrt planbarer und sauberer.

Woher die 25 Promille kommen

Die Infobox nennt eine größte Neigung von 25 Promille.

Das heißt, dass die Strecke auf tausend Metern Länge an der steilsten Stelle 25 Höhenmeter gewinnt.

Für eine reine Reibungsbahn ohne Zahnstange ist das bereits eine ordentliche Steigung.

Die Bahn bewältigt den Anstieg allein über die Haftung der Räder auf der Schiene.

Warum Schmalspur im Jura sinnvoll ist

Schmalspurbahnen kommen mit engeren Kurven und geringeren Baukosten aus als normalspurige Strecken.

Im zerklüfteten Jura mit seinen Tälern und Höhenzügen ist das ein handfester Vorteil.

Die Gleise lassen sich enger an das Gelände schmiegen, ohne teure Tunnel und Viadukte für jede Kurve.

So wurde eine Region erschlossen, die für eine große Hauptbahn nie rentabel gewesen wäre.

Was 24,89 Kilometer im Alltag bedeuten

Für Pendler und Schüler ist die Strecke eine verlässliche Verbindung zwischen Tal und Hochebene.

Für Ausflügler ist sie der bequeme Weg hinauf in die weiten Weiden und Wälder der Freiberge.

Die überschaubare Länge erlaubt einen dichten Takt mit wenigen Fahrzeugen.

Gerade diese Kürze ist der Grund, warum die Bahn bis heute ihren Zweck erfüllt.

Die Strecke im CJ-Netz

Im Netz der Chemins de fer du Jura ist Glovelier ein wichtiger Umsteigepunkt zur Normalspur im Tal.

Von dort fädeln sich die Schmalspurzüge auf ihre eigene Spur und klettern hinauf.

Saignelégier wiederum ist ein Knoten für weitere Verbindungen auf der Hochebene.

Die 24,89 Kilometer verbinden also nicht nur zwei Orte, sondern zwei Verkehrswelten.

Eine Zahl mit Geschichte

Die Länge von 24,89 Kilometern blieb über den Spurwechsel hinweg im Kern erhalten.

Verändert haben sich die Spurweite, die Fahrzeuge und der Betreiber, nicht aber der Weg durchs Gelände.

So erzählt die nüchterne Kilometerzahl zugleich ein Stück Schweizer Bahngeschichte.

Sie zeigt, wie aus einer eigenständigen Lokalbahn ein Teil eines modernen Netzes wurde.

Ehrlich bleiben bei der Zahl

Die 24,89 Kilometer stammen aus der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Strecke.

Angaben zu Streckenlängen können je nach Stichtag und Zählweise leicht schwanken.

Wir nennen hier bewusst den belegten Wert und runden ihn nicht ins Ungefähre.

Wer es ganz genau wissen will, findet den Nachweis im verlinkten Artikel.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Bahnstrecke Glovelier–Saignelégier?
Sie ist nach der Wikipedia-Infobox 24,89 Kilometer lang.
Welche Spurweite hat die Strecke?
Heute 1000 Millimeter, also Meterspur; bis 1948 war sie normalspurig mit 1435 Millimetern.
Wer betreibt die Bahn?
Die Chemins de fer du Jura (CJ), zu denen die Strecke seit 1944 gehört.
Ist die Strecke elektrifiziert?
Ja, mit 1500 Volt Gleichstrom.
Wie steil ist die Bahn?
Die größte Neigung beträgt laut Infobox 25 Promille.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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