Zahlen, bitte!
„Endstation Champéry, die Bahn aus dem Rhonetal hat ihre rund 23 Kilometer durch Tal und Berg geschafft.“
Wie lang ist die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn?
→ Eine Tal- und Bergstrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn misst nach Wikipedia 23,28 Kilometer. Sie verbindet Aigle durch das Rhonetal mit Monthey und steigt dann hinauf nach Champéry.
Eine Bahn kann flach anfangen und steil enden.
Genau das tut die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn in der Westschweiz.
Ihre Länge steht fest und zeigt, wie sie Tal und Berg auf einer Linie verbindet.

Die wichtigsten Zahlen
23,28 km
Streckenlänge
Aigle–Champéry
1000 mm
Spurweite
Meterspur
135 ‰
größte Neigung
Zahnradabschnitt
Die Zahl 23,28 Kilometer stammt aus der Streckentabelle der deutschsprachigen Wikipedia.
Die Zahl im Überblick
Die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn ist nach Wikipedia 23,28 Kilometer lang.
Im Fließtext wird die Strecke mit rund 23,4 Kilometern beschrieben, was zur festen Streckenlänge passt.
Sie beginnt in Aigle und endet oben in Champéry.
Dazwischen liegt ein flacher Teil im Tal und ein steiler Teil am Berg.

Zwei Bahnen werden eine
Die heutige Linie entstand 1946 aus der Fusion zweier älterer Bahnen.
Die eine war die 1907 eröffnete Aigle-Ollon-Monthey-Bahn im Tal.
Die andere war die 1909 eröffnete Monthey-Champéry-Morgins-Bahn am Berg.
Zusammen ergaben sie die durchgehende Strecke von Aigle bis Champéry.
Gut zu wissen
Die Streckenlänge von 23,28 Kilometern steht in der Wikipedia-Streckentabelle, der Fließtext spricht von rund 23,4 Kilometern.
Seit 1999 gehört die Linie zu den Transports Publics du Chablais, die sie mit weiteren Strecken rund um Aigle betreiben.
Flach im Rhonetal
Der erste Abschnitt führt von Aigle durch das breite Rhonetal nach Monthey.
Hier verläuft die Bahn weitgehend eben und schnell.
Sie bedient dabei kleinere Orte wie Ollon am Talrand.
Dieser Teil erinnert eher an eine Überlandstraßenbahn als an eine Bergbahn.
Steil nach Champéry
Hinter Monthey beginnt der schwierige Teil der Strecke.
Die Bahn klettert ins Val d’Illiez hinauf nach Champéry.
Dafür nutzt sie Abschnitte mit Zahnrad, wo die Reibung allein nicht mehr reicht.
Die größte Neigung erreicht hier nach Wikipedia 135 Promille.
Gemischter Betrieb
Die Bahn fährt im gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb.
Im flachen Tal läuft sie wie eine normale Bahn über die Reibung der Räder.
Am steilen Berg greift zusätzlich ein Zahnrad in eine Zahnstange.
So meistert ein und derselbe Zug beide sehr unterschiedlichen Abschnitte.
Meterspur als gemeinsame Basis
Die ganze Strecke ist in Meterspur gebaut.
Die Schienen liegen also 1000 Millimeter auseinander.
Diese schmale Spur passt gut in das enge Bergtal nach Champéry.
Gleichzeitig erlaubt sie einen durchgehenden Betrieb vom Tal bis zum Ziel.
Wer die Bahn heute betreibt
1999 fusionierte die Gesellschaft zu den Transports Publics du Chablais, kurz TPC.
Die TPC führen mehrere Meterspurstrecken in der Region rund um Aigle.
Auch die Busse im Chablais gehören zu diesem Verbund.
Die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn ist damit Teil eines größeren Netzes.
Champéry als Ziel
Champéry liegt im Val d’Illiez in den Walliser Alpen.
Der Ort ist ein bekanntes Wintersport- und Wanderziel.
Die Bahn bringt Gäste direkt bis in die Höhe des Dorfes.
Damit ist sie für den Tourismus der Region sehr wichtig.
Zwei Kantone auf einer Linie
Die Strecke verläuft durch die Kantone Waadt und Wallis.
Der Start in Aigle liegt im Waadtland.
Der größere Teil mit Monthey und Champéry liegt im Wallis.
So überquert die kurze Bahn eine Kantonsgrenze.
Die Länge im Vergleich
Rund 23 Kilometer sind für eine gemischte Tal- und Bergbahn eine ordentliche Strecke.
Im flachen Teil ist die Bahn flott unterwegs.
Im steilen Teil wird sie deutlich langsamer, weil sie mit dem Zahnrad klettert.
Die reine Länge sagt daher wenig über die tatsächliche Fahrzeit.
Was die Zahl bedeutet
Die 23,28 Kilometer sind die feste Streckenlänge der ganzen Linie.
Sie reicht vom Bahnhof Aigle bis zur Endstation in Champéry.
Die Zahl umfasst also den flachen und den steilen Teil zusammen.
Damit ist die Bahn gut mit anderen Strecken vergleichbar.
Eine Bahn mit zwei Gesichtern
Kaum eine Strecke zeigt so deutlich zwei Welten auf einmal.
Unten die schnelle Fahrt durch das Tal, oben die mühsame Kletterei zum Dorf.
Beides verbindet dieselbe Meterspurbahn ohne Umsteigen.
Das macht die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn zu einem besonderen Stück Schweizer Schiene.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
