Zahlen, bitte!
„Grenzbahnhof Le Châtelard, der Mont-Blanc-Express hat seine gut 18 Kilometer durch das Vallée du Trient hinter sich.“
Wie lang ist die Martigny-Châtelard-Bahn?
→ Eine Grenzstrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Martigny-Châtelard-Bahn misst nach Wikipedia 18,36 Kilometer. Die Meterspurstrecke führt von Martigny durch das Vallée du Trient zum Grenzbahnhof Le Châtelard.
Eine Bahn kann an der Landesgrenze enden und doch nicht aufhören.
Die Martigny-Châtelard-Bahn im Wallis ist so ein Fall.
Ihre Länge steht fest, und von ihrem Endbahnhof geht es gleich nach Frankreich weiter.

Die wichtigsten Zahlen
18,36 km
Streckenlänge
Martigny–Le Châtelard-Frontière
1000 mm
Spurweite
Meterspur
200 ‰
größte Neigung
Zahnstangenabschnitt
Die Zahl 18,36 Kilometer stammt aus der Streckentabelle der deutschsprachigen Wikipedia.
Die Zahl im Überblick
Die Martigny-Châtelard-Bahn ist nach Wikipedia 18,36 Kilometer lang.
Im Text wird die Strecke mit rund 18 Kilometern beschrieben.
Sie beginnt in Martigny und endet am Grenzbahnhof Le Châtelard.
Dort stößt sie direkt an die französische Grenze.

Durch das Vallée du Trient
Die Strecke führt von Martigny durch das Tal des Flusses Trient.
Unterwegs liegt der Ort Vernayaz am Talausgang.
Von dort klettert die Bahn in das enge, teils wilde Bergtal hinein.
Das Vallée du Trient ist für seine Schluchten und Wasserfälle bekannt.
Gut zu wissen
Die Streckenlänge von 18,36 Kilometern bezieht sich auf den Schweizer Abschnitt bis zum Grenzbahnhof Le Châtelard.
Das Zugangebot wird von den Transports de Martigny et Régions als Mont-Blanc-Express vermarktet.
Meterspur mit Zahnstange
Die Strecke ist in Meterspur mit 1000 Millimetern gebaut.
An den steilsten Stellen kommt eine Zahnstange zum Einsatz.
Die größte Neigung erreicht nach Wikipedia 200 Promille.
Das ist eine sehr steile Rampe, die ohne Zahnrad nicht zu bewältigen wäre.
Der Mont-Blanc-Express
Das Zugangebot auf der Strecke wird als Mont-Blanc-Express vermarktet.
Dieser Name verweist auf das große Bergmassiv jenseits der Grenze.
Für Reisende ist der Zug damit auch ein touristisches Angebot.
Er verbindet das Wallis mit der berühmten Region um den Mont-Blanc.
Weiter nach Frankreich
Am Grenzbahnhof Le Châtelard endet der Schweizer Teil der Strecke.
Auf französischer Seite geht es über Vallorcine und Chamonix weiter.
Dieser Abschnitt gehört zur französischen Staatsbahn SNCF.
So entsteht eine durchgehende Bergverbindung über die Grenze hinweg.
Von der eigenen Gesellschaft zur TMR
Früher war die Martigny-Châtelard-Bahn eine eigene Gesellschaft.
2001 fusionierte sie mit der Martigny-Orsières-Bahn.
Daraus entstanden die Transports de Martigny et Régions, kurz TMR.
Diese betreiben die Strecke bis heute.
Eine Bahn für enges Gelände
Das Vallée du Trient lässt kaum Platz für Gleise.
Deshalb ist die schmale Meterspur hier genau richtig.
Enge Kurven und steile Rampen prägen den Verlauf.
Der Bau in diesem Gelände war technisch anspruchsvoll.
Landschaft und Tourismus
Die Strecke gilt als eine der landschaftlich reizvollen Bahnen der Schweiz.
Sie führt an Schluchten, Brücken und steilen Hängen vorbei.
Viele Fahrgäste nutzen sie nicht nur zum Pendeln, sondern für Ausflüge.
Das macht die Linie zu einem Teil des alpinen Tourismus.
Die Länge im Vergleich
Gut 18 Kilometer sind für eine Bergstrecke eine mittlere Länge.
Im Flachland wäre das eine schnelle Fahrt.
Hier dagegen braucht die Bahn wegen der Steigungen deutlich länger.
Die Zahl allein verrät also nicht die wahre Reisezeit.
Was die Zahl bedeutet
Die 18,36 Kilometer sind die feste Streckenlänge bis zum Grenzbahnhof.
Sie umfassen den Schweizer Teil der Strecke.
Der weiterführende französische Abschnitt zählt nicht mit.
Damit ist klar, worauf sich die Zahl bezieht.
Eine Verbindung über die Grenze
Die Martigny-Châtelard-Bahn ist mehr als eine lokale Linie.
Sie bildet ein wichtiges Stück im Weg zwischen Wallis und Mont-Blanc.
Für viele Reisende ist sie der Auftakt zu einer längeren Bergfahrt.
So bleibt die kurze Strecke von großer Bedeutung.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
