Zahlen, bitte!
„Bergstation auf dem Dach Deutschlands: Der Bahnhof am Zugspitzplatt liegt auf 2588 Metern.“
Wie hoch liegt der Bahnhof auf dem Zugspitzplatt?
→ Ein Bergbahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof am Zugspitzplatt liegt auf 2588 Metern über dem Meer. Damit gilt er als höchstgelegener Bahnhof Deutschlands.
Hoch über Garmisch endet die Bayerische Zugspitzbahn in den Fels gebaut.
Ihr Endbahnhof liegt auf einer Hochfläche unterhalb des Gipfels.
Kein anderer Bahnhof in Deutschland liegt höher.

Die wichtigsten Zahlen
2588 m
Höhe des Bahnhofs
höchster Bahnhof Deutschlands
705 m
Start in Garmisch
Höhe der Talstation
19,0 km
Gesamtlänge der Bahn
davon 11,5 km mit Zahnstange
Vom Zugspitzplatt führt eine Seilbahn weiter zum Gipfel.
Was das Zugspitzplatt ist
Das Zugspitzplatt ist eine Hochfläche in den Bayerischen Alpen.
Es liegt unterhalb des Gipfels der Zugspitze.
Auf diesem Platt endet die Bayerische Zugspitzbahn.
Rundherum ragt schroffes Felsgelände auf.
Mitten in dieser Höhe steht ein Bahnhof.

Die Höhe in Zahlen
Der Bahnhof am Zugspitzplatt liegt auf 2588 Metern.
Das ist eine für Deutschland einmalige Höhe.
Viele deutsche Berge sind niedriger als dieser Bahnhof.
Die Luft ist hier oben spürbar dünner.
Trotzdem verkehrt die Bahn das ganze Jahr.
Gut zu wissen
Der Bahnhof am Zugspitzplatt liegt auf 2588 Metern und gilt damit als höchstgelegener Bahnhof Deutschlands.
Die Bahn endet bewusst unterhalb des Gipfels; den letzten Abschnitt zum höchsten Punkt übernimmt eine Seilbahn.
Der höchste Bahnhof Deutschlands
Kein anderer Bahnhof in Deutschland liegt höher.
Der Bahnhof am Zugspitzplatt gilt als Rekordhalter.
Für die Region ist er ein großer Anziehungspunkt.
Viele Gäste kommen allein wegen der Höhe.
Die Zahl 2588 ist dabei das wichtigste Argument.
Die Bayerische Zugspitzbahn
Die Bayerische Zugspitzbahn ist eine Zahnradbahn.
Sie hat eine Spurweite von einem Meter.
Ihr Weg beginnt im Garmischer Ortsteil Garmisch.
Von dort führt sie hinauf zur Zugspitze.
Sie ist eine von nur vier Zahnradbahnen in Deutschland.
Vom Tal auf 2588 Meter
Die Talstation in Garmisch liegt auf 705 Metern.
Bis zum Zugspitzplatt sind es rund 1900 Höhenmeter.
Diesen Unterschied überwindet die Bahn auf ihrem Weg.
Zuerst fährt sie durch Wiesen und Wald.
Dann geht es steil in den Fels hinein.
Warum die Bahn nicht zum Gipfel fährt
Der Gipfel der Zugspitze war für die Bahn zu schwierig.
Deshalb endet die Strecke 350 Meter unter dem Gipfel.
Dieser Endpunkt ist das Zugspitzplatt.
Vom Platt führt eine Seilbahn weiter nach oben.
So teilen sich Bahn und Seilbahn den Weg zum Gipfel.
Die Zahnstange
Für die steilen Abschnitte nutzt die Bahn eine Zahnstange.
Der Zahnstangenabschnitt ist heute 11,5 Kilometer lang.
Die gesamte Strecke misst 19,0 Kilometer.
Das Zahnrad greift sicher in die Stange im Gleis.
Ohne diese Technik wäre die Steigung nicht zu schaffen.
Durch den Zugspitztunnel
Ein großer Teil der Höhe wird im Tunnel gewonnen.
Der Zugspitztunnel besteht schon seit 1930.
In mehreren Schleifen führt er aufwärts.
Eine neuere Röhre zweigt zum Zugspitzplatt ab.
So erreicht die Bahn geschützt vor Wetter ihr Ziel.
Der Bau von 1928 bis 1930
Die Zugspitzbahn wurde in wenigen Jahren erbaut.
Die Arbeiten liefen von 1928 bis 1930.
Der Bau im Hochgebirge war äußerst anspruchsvoll.
Material und Menschen mussten in die Höhe gebracht werden.
Am Ende stand eine der kühnsten Bahnen Deutschlands.
Eine von vier Zahnradbahnen
In Deutschland gibt es nur noch wenige Zahnradbahnen.
Die Zugspitzbahn ist eine von vier im Betrieb.
Die anderen sind Wendelstein, Drachenfels und Stuttgart.
Unter ihnen führt die Zugspitzbahn am höchsten hinauf.
Damit hat sie eine Sonderstellung.
Das Zugspitzplatt als Ziel
Auf dem Zugspitzplatt liegt ein hoch gelegenes Skigebiet.
Es gilt als höchstes Skigebiet Deutschlands.
Im Winter kommen viele Wintersportler mit der Bahn.
Im Sommer zieht die Aussicht die Gäste an.
Die Bahn macht das Platt überhaupt erst gut erreichbar.
Der Weg zum Gipfel
Wer ganz nach oben will, steigt am Platt um.
Eine Seilbahn bringt die Gäste zum Gipfel.
Dort steht man auf dem höchsten Punkt Deutschlands.
Die Zugspitze ist fast 3000 Meter hoch.
Der Blick reicht bei klarem Wetter über vier Länder.
Wie sich die Zahlen einordnen
Mit 2588 Metern führt der Bahnhof die deutsche Rangliste an.
Der Brocken-Bahnhof im Harz liegt bei rund 1125 Metern.
In der Schweiz liegt das Jungfraujoch sogar auf 3454 Metern.
Für Deutschland aber bleibt das Zugspitzplatt die Nummer eins.
Keine andere Bahn im Land fährt höher.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
