Zahlen, bitte!
„Endstation Top of Europe: Der Bahnhof Jungfraujoch liegt auf 3454 Metern tief im Fels.“
Wie hoch liegt der Bahnhof Jungfraujoch?
→ Ein Bergbahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Jungfraujoch liegt auf 3454 Metern über dem Meer. Damit ist er der höchstgelegene Bahnhof Europas.
Tief im Fels der Berner Alpen liegt ein ganz besonderer Bahnhof.
Er wird von der Jungfraubahn bedient und zieht Gäste aus aller Welt an.
Seine Höhe macht ihn zu einem Rekordhalter des Kontinents.

Die wichtigsten Zahlen
3454 m
Höhe des Bahnhofs
höchster Bahnhof Europas
9,34 km
Länge der Jungfraubahn
davon 7,32 km im Tunnel
1912
erschlossen seit
durch die Jungfraubahn
Die Zwischenstation Eismeer liegt auf 3158 Metern.
Was das Jungfraujoch ist
Das Jungfraujoch ist ein Gebirgssattel in den Berner Alpen der Schweiz.
Es liegt zwischen den beiden Gipfeln von Mönch und Jungfrau.
Der Sattel selbst liegt auf über 3400 Metern Höhe.
Hier oben ist das Gelände von Eis und Schnee geprägt.
Mitten in dieser Hochgebirgswelt steht ein Bahnhof.

Die Höhe in Zahlen
Der Bahnhof Jungfraujoch liegt auf 3454 Metern über dem Meer.
Diese Zahl ist für einen Bahnhof außergewöhnlich.
Viele Alpengipfel sind niedriger als dieser Haltepunkt.
Die Luft ist hier oben schon deutlich dünner.
Trotzdem hält hier mehrmals am Tag ein Zug.
Gut zu wissen
Der Bahnhof Jungfraujoch liegt unterirdisch im Fels, am Ende eines Tunnels durch Eiger und Mönch.
Mit 3454 Metern ist er der höchstgelegene Bahnhof Europas, weshalb der Ort Top of Europe genannt wird.
Der höchste Bahnhof Europas
Kein anderer Bahnhof in Europa liegt höher.
Das Jungfraujoch trägt deshalb den Beinamen Top of Europe.
Für die Schweiz ist der Bahnhof ein Aushängeschild.
Reisende aus aller Welt kommen eigens hierher.
Die Höhe allein macht den Ort zur Sehenswürdigkeit.
Die Jungfraubahn hinauf
Die Jungfraubahn beginnt an der Kleinen Scheidegg.
Von dort muss sie 9,34 Kilometer bewältigen.
Auf diesem Weg gewinnt sie sehr viel Höhe.
Die Bahn arbeitet mit einer Zahnstange.
Nur so schafft sie die steile Auffahrt sicher.
Durch den Berg
Die letzten 7,32 Kilometer verlaufen unterirdisch.
Der Tunnel führt direkt durch den Eiger und den Mönch.
Außen tobt oft das Wetter, innen bleibt es ruhig.
Der Bau dieses Tunnels war eine Pionierleistung.
Ohne ihn wäre das Joch für die Bahn unerreichbar.
Die Station Eismeer
Auf halbem Weg liegt die Station Eismeer.
Sie befindet sich auf 3158 Metern Höhe.
Hier hält der Zug für einen kurzen Zwischenstopp.
Durch Fenster im Fels fällt der Blick auf den Gletscher.
Danach geht es weiter bis zum Jungfraujoch.
Erschlossen seit 1912
Seit August 1912 ist das Jungfraujoch mit der Bahn erreichbar.
Davor war der Sattel nur zu Fuß über das Eis zu erreichen.
Die Bahn veränderte den Ort für immer.
Aus einer Eiswüste wurde ein Ausflugsziel.
Diese Erschließung gilt bis heute als technische Meisterleistung.
Der lange Weg zum Bau
Der Bau der Jungfraubahn zog sich über viele Jahre.
Immer wieder gab es Rückschläge im harten Fels.
Die Arbeiter mussten sich Meter für Meter vorarbeiten.
Das Wetter im Hochgebirge erschwerte die Arbeit zusätzlich.
Umso größer war der Stolz bei der Eröffnung.
Was oben wartet
Oberhalb des Bahnhofs liegt die Aussichtsplattform Sphinx.
Sie befindet sich auf 3571 Metern.
Von dort reicht der Blick weit über die Alpen.
Zu sehen ist auch der große Aletschgletscher.
Ein Lift bringt die Gäste bequem nach oben.
Forschung im ewigen Eis
Auf dem Jungfraujoch steht eine Forschungsstation.
Sie gehört zur Aussichtsspitze Sphinx.
Wissenschaftler messen hier Wetter und Luft.
Die große Höhe macht den Ort dafür besonders geeignet.
So dient das Joch nicht nur dem Tourismus.
Wie man hinaufkommt
Der Weg zum Jungfraujoch beginnt meist in Interlaken.
Von dort führen mehrere Bergbahnen in die Höhe.
An der Kleinen Scheidegg steigt man in die Jungfraubahn um.
Die gesamte Reise ist ein Erlebnis für sich.
Jeder Abschnitt zeigt eine andere Seite der Berge.
Leben auf dem Joch
Auf dem Jungfraujoch gibt es Restaurants und Hallen im Eis.
Ein Eispalast ist in den Gletscher gegraben.
Draußen können Gäste über ein Schneefeld laufen.
Die Höhe spüren viele Besucher deutlich.
Deshalb wird zu ruhigem Gehen geraten.
Warum die Zahl beeindruckt
3454 Meter sind höher als die meisten Berge Mitteleuropas.
Ein Zug fährt hier regelmäßig in diese Höhe.
Das ist technisch ein großer Aufwand.
Die Bahn trotzt Eis, Kälte und dünner Luft.
Genau das macht den Bahnhof so besonders.
Wie sich die Zahlen einordnen
Mit 3454 Metern steht das Jungfraujoch an der Spitze in Europa.
Die Gornergratbahn bei Zermatt erreicht gut 3000 Meter.
Der höchste deutsche Bahnhof am Zugspitzplatt liegt bei 2588 Metern.
Das Jungfraujoch überragt sie alle deutlich.
So bleibt es der Rekordhalter des Kontinents.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
