Zahlen, bitte!
„Bitte Blick nach unten, hier geht es 78 Meter über das Tal der Göltzsch, über die größte Ziegelbrücke der Welt.“
Wie hoch ist die Göltzschtalbrücke?
→ Eine Brücke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Göltzschtalbrücke im Vogtland ist 78 Meter hoch. Mit ihren 98 Bögen gilt sie als die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.
Im sächsischen Vogtland überspannt ein gewaltiges Ziegelbauwerk ein tiefes Tal.
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts tragen seine Bögen die Bahn.
Seine Höhe lässt sich klar in Zahlen fassen.

Die Göltzschtalbrücke in Zahlen
78 m
Höhe
über dem Tal der Göltzsch
574 m
Länge
des gesamten Viadukts
98
Bögen
in mehreren Etagen
Quelle: Wikipedia „Göltzschtalbrücke“, Stand 2026. Maße nach den Bauwerksdaten.
Die Antwort in einer Zahl
Die Göltzschtalbrücke ist 78 Meter hoch.
So weit geht es von der Fahrbahn hinab bis zum Talgrund.
Das Bauwerk überspannt das Tal der Göltzsch.
Es liegt im sächsischen Vogtland.
Auf diese Höhe beziehen sich die meisten Angaben in diesem Beitrag.

Wo die Brücke steht
Die Brücke liegt zwischen Reichenbach und Netzschkau.
Unter ihr fließt der kleine Fluss Göltzsch.
Über sie führt die Bahnstrecke von Leipzig nach Hof.
Die Fahrbahn ist zweigleisig angelegt.
Weithin ist das Bauwerk im Vogtland sichtbar.
Gut zu wissen
Weil im Vogtland geeigneter Naturstein fehlte, wurde die Brücke überwiegend aus gebrannten Ziegeln errichtet, was ihr den Weltrekord als größte Ziegelbrücke einbrachte.
Johann Andreas Schubert baute nicht nur Brücken, sondern konstruierte auch die erste in Deutschland gebaute brauchbare Lokomotive, die Saxonia.
Die größte Ziegelbrücke der Welt
Die Göltzschtalbrücke hält einen besonderen Rekord.
Sie gilt als die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.
Kein anderes Bauwerk aus Ziegeln überspannt ein Tal in diesem Maßstab.
Millionen von Ziegeln wurden dafür verbaut.
Dieser Rekord macht die Brücke weltberühmt.
Achtundneunzig Bögen
Das Bauwerk ruht auf einer Vielzahl von Bögen.
Insgesamt sind es 98 Bögen in mehreren Etagen.
Sie stapeln sich übereinander wie bei einem römischen Aquädukt.
Diese Bauweise verteilt das Gewicht auf viele Pfeiler.
So trägt die Brücke sicher die Last der Züge.
Erbaut bis 1851
Der Bau begann im Jahr 1846.
Fünf Jahre später, 1851, war die Brücke fertig.
Entworfen wurde sie von Johann Andreas Schubert.
Für die damalige Zeit war das Bauwerk eine technische Sensation.
Viele Fachleute zweifelten zunächst an seiner Standfestigkeit.
Warum Ziegel statt Naturstein
Üblich waren bei großen Brücken damals Quader aus Naturstein.
Im Vogtland fehlte jedoch ausreichend geeigneter Baustein.
Deshalb entschied man sich für gebrannte Ziegel.
Diese ließen sich vor Ort in großen Mengen herstellen.
So entstand ausgerechnet im Backstein ein Weltrekord.
Die Strecke Leipzig–Hof
Die Brücke ist Teil der Bahnstrecke von Leipzig nach Hof.
Diese Linie verbindet Sachsen mit dem nördlichen Bayern.
Über die Göltzschtalbrücke rollt bis heute der Zugverkehr.
Regional- und Fernzüge nutzen das Bauwerk.
Damit ist die Brücke bis heute im täglichen Einsatz.
Was 78 Meter bedeuten
Achtundsiebzig Meter sind eine beachtliche Höhe.
Das entspricht etwa einem Hochhaus mit rund fünfundzwanzig Stockwerken.
Reisende blicken von der Fahrbahn tief in das Tal hinab.
Unter ihnen wirken Häuser und Bäume klein.
Diese Höhe macht die Überfahrt zu einem kleinen Erlebnis.
Ein Wahrzeichen des Vogtlands
Die Göltzschtalbrücke gilt als Wahrzeichen des Vogtlands.
Sie ziert Bilder, Postkarten und Wappen der Region.
Viele Menschen kommen eigens, um das Bauwerk zu bestaunen.
Von unten lässt sich die Höhe am besten erahnen.
Die Brücke ist damit weit mehr als nur ein Verkehrsweg.
Der Erbauer Johann Andreas Schubert
Hinter dem Entwurf steht Johann Andreas Schubert.
Er war ein vielseitiger sächsischer Ingenieur und Gelehrter.
Für die Brücke entwickelte er neue Berechnungsmethoden.
Diese halfen, das gewaltige Bauwerk sicher zu planen.
Sein Name ist bis heute eng mit der Brücke verbunden.
Bis heute befahren
Anders als manches alte Bauwerk steht die Brücke nicht still.
Sie trägt bis heute den regulären Bahnverkehr.
Über mehr als anderthalb Jahrhunderte bewährte sie sich.
Regelmäßige Prüfungen sichern ihren Zustand.
So bleibt der Weltrekord ein lebendiges Stück Technik.
Die Zahl zum Mitnehmen
Die Göltzschtalbrücke ist 78 Meter hoch.
Mit 574 Metern Länge und 98 Bögen ist sie gewaltig.
Sie gilt als die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.
Erbaut wurde sie bis 1851 nach Plänen von Johann Andreas Schubert.
Bis heute trägt sie die Bahn hoch über das Tal der Göltzsch.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
