Zahlen, bitte!
„Nächster Halt: Alexandria, wo seit über 160 Jahren Straßenbahnen durch die Hafenstadt rollen.“
Wie alt ist die Straßenbahn in Alexandria?
→ Eine Straßenbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Straßenbahn in Alexandria ist seit 1863 in Betrieb. Damit ist sie die älteste Straßenbahn Afrikas und eine der ältesten der Welt.
In der ägyptischen Hafenstadt Alexandria fährt eine Straßenbahn mit außergewöhnlich langer Geschichte.
Seit dem Jahr 1863 ist sie in Betrieb.
Damit gilt sie als älteste Straßenbahn Afrikas und eine der ältesten der Welt.

Die wichtigsten Zahlen
1863
Eröffnung der ersten Strecke
in Alexandria
über 160 Jahre
ununterbrochen in Betrieb
bis heute
1886
Kairo folgte als zweite
lange die einzigen in Afrika
Die Straßenbahn Alexandria gilt als älteste des afrikanischen Kontinents.
Die Kernzahl
Die Straßenbahn in Alexandria ist seit 1863 in Betrieb.
Damit fährt sie seit über 160 Jahren.
Sie ist die älteste Straßenbahn Afrikas und zählt zu den ältesten der Welt.

Eine der ältesten der Welt
Nur wenige Straßenbahnbetriebe weltweit sind älter.
Alexandria gehört damit in eine sehr kleine, ehrwürdige Gruppe.
Die lange Betriebsdauer ist das eigentliche Wunder dieser Bahn.
Gut zu wissen
Alexandria und das seit 1886 fahrende Kairo waren lange die einzigen Straßenbahnstädte Afrikas.
Die Straßenbahn Alexandria gilt bis heute als älteste des gesamten Kontinents.
Lange die einzige des Kontinents
Vor der heutigen Renaissance der Straßenbahn war Afrika sehr arm an solchen Bahnen.
Alexandria und die 1886 gegründete Straßenbahn Kairo waren jahrzehntelang die einzigen auf dem Kontinent.
Erst viel später kamen weitere hinzu.
Wie alles begann
Die Erlaubnis zum Bau der Bahn wurde im Jahr 1860 erteilt.
Sie ging an den britischen Kaufmann Sir Edward John.
Im Januar 1863 wurde dann die erste Strecke eröffnet.
Die Ramleh-Bahn
Aus der ersten Strecke ging die heutige Ramleh-Bahn hervor.
Trotz späterer Aufspaltungen lässt sich die Linie bis zu den Anfängen zurückverfolgen.
So fährt ein Stück Geschichte bis heute mit.
Warum erst nach 1860
Lange war an eine Straßenbahn in Alexandria nicht zu denken.
Erst nach dem Ende der Regierungszeit des Gouverneurs Said Pascha im Jahr 1860 wurde eine Genehmigung möglich.
Danach ging es vergleichsweise schnell.
Die doppelstöckigen Wagen
Zu den Besonderheiten der Bahn gehörten doppelstöckige Wagen.
Solche Doppelstock-Straßenbahnen waren einst im britischen Empire weit verbreitet.
In Alexandria hielten sie sich besonders lange.
Wo es sie sonst noch gibt
Doppelstöckige Straßenbahnen sind heute sehr selten geworden.
Man findet sie sonst nur noch an wenigen Orten wie Hongkong, Blackpool und Oranjestad.
Alexandria reiht sich damit in eine kleine Besonderheit der Bahnwelt ein.
Eine Bahn in der Hafenstadt
Alexandria ist die große Hafenstadt Ägyptens am Mittelmeer.
Die Straßenbahn verbindet seit jeher die Viertel entlang der Küste.
Für viele Menschen ist sie ein alltägliches Verkehrsmittel geblieben.
Im Vergleich mit Europa
Auch in Europa gibt es sehr alte Straßenbahnbetriebe.
Doch nur wenige reichen so weit zurück wie der von Alexandria.
Das Jahr 1863 liegt noch vor vielen heute berühmten Netzen.
Was älteste genau heißt
Als älteste gilt eine Bahn, die seit ihren Anfängen ununterbrochen in Betrieb ist.
Umbauten und Aufspaltungen ändern daran nichts.
Entscheidend ist die durchgehende Geschichte seit 1863.
Warum solche Jahreszahlen zählen
Ein Eröffnungsjahr ist mehr als eine nette Fußnote.
Es zeigt, wie früh eine Stadt auf die Schiene setzte.
Bei Alexandria ist dieses Jahr ein echter Rekord für den Kontinent.
Was die Zahl für Fahrgäste heißt
Seit über 160 Jahren bringt die Bahn Menschen durch Alexandria.
Wer heute einsteigt, nutzt dieselbe Tradition wie Generationen vor ihm.
Die Straßenbahn ist damit ein lebendiges Stück Stadtgeschichte.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
