Zahlen, bitte!
„Die Gütschbahn steht an der Baselstrasse bereit, bitte einsteigen hinauf zum Château Gütsch.“
Wie alt ist die Gütschbahn in Luzern?
→ Eine Standseilbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Gütschbahn in Luzern wurde im Jahr 1884 eröffnet und ist damit rund 140 Jahre alt. Sie führte als Standseilbahn von der Baselstrasse hinauf zum Hotel Château Gütsch.
In der Schweizer Stadt Luzern führt seit dem 19. Jahrhundert eine kleine Bahn auf einen Hausberg.
Die Gütschbahn bringt Gäste von der Baselstrasse hinauf zum Hotel Château Gütsch.
Ihr Alter macht sie zu einem der ältesten Verkehrsmittel dieser Art in der Stadt.

Die Gütschbahn in Zahlen
1884
Eröffnung
im August
rund 140 Jahre
Alter
Stand heute
1884–2008
als Standseilbahn
für alle zugänglich
seit 2015
Schräglift
auf altem Trassee
Gebaut wurde die ursprüngliche Standseilbahn von der Bell Maschinenfabrik in Kriens und als Wasserballastbahn betrieben.
Die wichtigste Zahl
Die Gütschbahn wurde im Jahr 1884 eröffnet.
Damit ist sie heute rund 140 Jahre alt.
Sie gehört zu den ältesten Bergbahnen in Luzern.
Ihr hohes Alter erzählt von der frühen Zeit der Bergbahnen.

Eine Bahn zum Hotel Gütsch
Die Bahn wurde für ein Hotel gebaut.
Sie führt hinauf zum Hotel Château Gütsch.
Zugleich erschließt sie das Naherholungsgebiet Gütsch.
So verbindet sie die Stadt mit einem beliebten Aussichtspunkt.
Gut zu wissen
Vom Gütsch hat man einen weiten Blick über Luzern, den See und die Berge.
Das Hotel Château Gütsch mit seinen Türmchen ist ein bekanntes Wahrzeichen über der Stadt.
Von der Baselstrasse hinauf
Die Talstation liegt an der Baselstrasse im Luzerner Untergrund.
Von dort geht es in gerader Linie bergauf.
Oben warten das Hotel und der Gütsch.
Die Strecke ist kurz, aber steil.
Gebaut von der Bell Maschinenfabrik
Gebaut wurde die ursprüngliche Bahn von der Bell Maschinenfabrik.
Diese hatte ihren Sitz im nahen Kriens.
Die Arbeiten liefen von 1881 bis 1884.
Bahn und Hotel entstanden dabei zusammen.
Die Wasserballastbahn
Die alte Gütschbahn war eine Wasserballastbahn.
Bei dieser Technik wird der obere Wagen mit Wasser gefüllt.
Durch sein Gewicht zieht er den unteren Wagen nach oben.
Unten lässt man das Wasser wieder ab.
Eröffnung 1884
Im August 1884 wurde die Gütschbahn eröffnet.
Erbaut hatte sie Johann Eduard Näf-Meier.
Von Anfang an war sie für die Allgemeinheit gedacht.
So konnten nicht nur Hotelgäste nach oben fahren.
Für alle zugänglich
Die Bahn war über ihre ganze Betriebszeit öffentlich nutzbar.
Das galt in den Jahren 1884 bis 2008.
Damit war sie weit mehr als nur eine Hotelbahn.
Viele Luzerner nutzten sie für den Weg auf den Gütsch.
Verlängerung 1897
Luzern baute Ende des 19. Jahrhunderts einen neuen Bahnhof.
Dabei wurde die Zufahrt zum Bahnhof verlegt.
Deshalb musste 1897 auch die Gütschbahn verlängert werden.
So passte man die Bahn an die Stadtentwicklung an.
Unterbrechung durch Erdrutsche
Ein Hang über der Stadt ist nicht immer stabil.
Von 1974 bis 1975 ruhte der Betrieb längere Zeit.
Grund waren Erdrutsche am Berg.
Danach konnte die Bahn wieder fahren.
Von der Standseilbahn zum Schräglift
Im Jahr 2008 endete der Betrieb der alten Standseilbahn.
Das Trassee am Hang blieb aber erhalten.
Darauf entstand später ein neuer Schräglift.
So lebt die Verbindung auf den Gütsch weiter.
Der neue Schräglift
Der neue Schräglift nahm 2015 den Betrieb auf.
Er fährt auf dem Trassee der früheren Standseilbahn.
Technisch ist er ein Doppelschrägaufzug.
Damit führt bis heute eine Bahn auf den Hausberg.
Was eine Standseilbahn ausmacht
Eine Standseilbahn hängt an einem Seil.
Sie zieht die Wagen den steilen Hang hinauf.
Für kurze, steile Strecken ist das ideal.
Gerade in Städten am Berg war das früher beliebt.
Eine alte Bahn in Luzern
Mit Baujahr 1884 ist die Gütschbahn ein frühes Beispiel.
Sie zeigt, wie man schon damals Höhen erschloss.
Luzern bekam so früh eine eigene Bergbahn.
Ihr Alter macht sie zu einem Stück Stadtgeschichte.
Zahlen zum Mitnehmen
Die Gütschbahn wurde 1884 eröffnet und ist rund 140 Jahre alt.
Als Standseilbahn war sie von 1884 bis 2008 in Betrieb.
Gebaut wurde sie als Wasserballastbahn von der Bell Maschinenfabrik.
Seit 2015 fährt auf dem alten Trassee ein Schräglift.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
