Wie lang ist die Aigle-Leysin-Bahn?

Zahlen, bitte!

„Die Zahnradbahn nach Leysin steht in Aigle bereit, bitte einsteigen und den Blick ins Rhonetal genießen.“

Wie lang ist die Aigle-Leysin-Bahn?

→ Eine Bergbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Aigle-Leysin-Bahn ist eine 6,2 Kilometer lange Zahnradbahn im Schweizer Kanton Waadt. Sie führt von Aigle im Rhonetal hinauf in den Bergort Leysin und ist seit ihrer Eröffnung elektrisch unterwegs.

Im Schweizer Kanton Waadt klettert eine elektrische Zahnradbahn vom Tal in die Berge.

Die Aigle-Leysin-Bahn verbindet den Ort Aigle im Rhonetal mit dem höher gelegenen Leysin.

Ihre Länge zeigt, wie viel Strecke eine Bergbahn für den Anstieg braucht.

Blonay–Chamby Aigle–Leysin Bahn 87 01
Foto: MCBBC, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Aigle-Leysin-Bahn in Zahlen

6,2 km

Streckenlänge

Aigle–Leysin

5,3 km

Zahnstangenabschnitt

ab Aigle-Dépôt

230 Promille

größte Steigung

im Zahnstangenteil

1900–1916

Eröffnung

in Etappen

Die Bahn fährt mit dem Zahnstangensystem Abt und seit 1946 mit 1300 bis 1500 Volt Gleichstrom.

Die wichtigste Zahl

Die Aigle-Leysin-Bahn ist 6,2 Kilometer lang.

Sie führt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin.

Dabei überwindet sie einen deutlichen Höhenunterschied.

Für diesen Anstieg braucht die Bahn ihre ganze Streckenlänge.

AL Zahnstangeneinfahrt Aigle Dépôt
Foto: Plutowiki, CC0, via Wikimedia Commons

Von Aigle hinauf nach Leysin

Ausgangspunkt ist der Ort Aigle unten im Rhonetal.

Von dort geht es stetig bergauf in Richtung Leysin.

Leysin ist ein Bergort hoch über dem Tal.

Der Endpunkt trägt den Namen Leysin-Grand Hôtel.

Gut zu wissen

Leysin ist ein bekannter Ferien- und Höhenort, und die Bahn ist der klassische Weg hinauf.

Die Fahrt bietet unterwegs weite Blicke über das Rhonetal und die umliegenden Berge.

Teils Adhäsion, teils Zahnstange

Die Bahn ist eine gemischte Zahnradbahn.

Der erste Abschnitt ab Aigle wird noch wie eine normale Bahn befahren.

Im Keilbahnhof Aigle-Dépôt beginnt dann der Zahnstangenteil.

Dieser Zahnstangenabschnitt ist 5,3 Kilometer lang.

Das System Abt

Für den steilen Teil nutzt die Bahn eine Zahnstange.

Verwendet wird das bewährte System Abt.

Dabei greift ein Zahnrad der Lok in eine Zahnstange im Gleis.

So kann die Bahn auch sehr steile Abschnitte sicher bewältigen.

Bis zu 230 Promille steil

Der Zahnstangenabschnitt ist bis zu 230 Promille steil.

Das bedeutet 230 Meter Anstieg auf 1000 Meter Strecke.

Für eine Eisenbahn ist das eine sehr große Steigung.

Ohne Zahnstange wäre ein solcher Anstieg nicht möglich.

Elektrisch von Anfang an

Die Aigle-Leysin-Bahn fuhr seit der Betriebsaufnahme elektrisch.

Das war zu ihrer Entstehungszeit noch keineswegs selbstverständlich.

Seit 1946 fährt sie mit 1300 bis 1500 Volt Gleichstrom.

Elektrischer Betrieb passt gut zu den steilen Bergstrecken der Schweiz.

Eröffnung in Etappen

Die Strecke wurde nicht auf einen Schlag eröffnet.

Zwischen 1900 und 1916 kam sie Stück für Stück in Betrieb.

Zuerst fuhr die Bahn nur ein kurzes Stück.

Nach und nach wuchs sie bis zum heutigen Endpunkt.

Die Straßenbahn in Aigle

Die Bahngesellschaft betrieb nicht nur die Bergstrecke.

Ihr gehörte auch eine Straßenbahn im Ort Aigle.

Diese verkehrte von 1900 bis 1932.

So war die Gesellschaft breiter aufgestellt als nur mit einer Linie.

Zusammenschluss zu den TPC

Lange war die Aigle-Leysin-Bahn eine eigene Gesellschaft.

Im Jahr 1999 schloss sie sich mit anderen Bahnen zusammen.

Daraus entstanden die Transports Publics du Chablais.

Diese betreiben heute mehrere Linien in der Region.

Aigle im Rhonetal

Aigle liegt unten im breiten Tal der Rhone.

Von hier aus erreicht man mehrere Bergbahnen der Region.

Der Ort ist auch für seinen Weinbau bekannt.

Vom Tal aus beginnt der Anstieg der Zahnradbahn.

Was eine Zahnradbahn leistet

Normale Bahnen rutschen bei zu großer Steigung durch.

Eine Zahnradbahn löst dieses Problem mit der Zahnstange.

So kann sie Berge erklimmen, die sonst unerreichbar wären.

Gerade in der Schweiz gibt es viele solcher Bahnen.

Eine Bergbahn im Vergleich

Mit 6,2 Kilometern ist die Aigle-Leysin-Bahn eine mittellange Bergbahn.

Manche Zahnradbahnen sind deutlich kürzer.

Andere führen über viele Kilometer bis in große Höhen.

Die Länge hängt stark vom Gelände und vom Ziel ab.

Was die Länge bedeutet

Die 6,2 Kilometer verteilen den Anstieg auf eine längere Strecke.

So bleibt die Steigung auch im steilsten Teil beherrschbar.

Eine kürzere Strecke müsste noch steiler sein.

Länge und Steigung hängen bei Bergbahnen eng zusammen.

Zahlen zum Mitnehmen

Die Aigle-Leysin-Bahn ist 6,2 Kilometer lang.

Davon sind 5,3 Kilometer als Zahnstangenabschnitt ausgeführt.

Dieser Teil ist bis zu 230 Promille steil.

Eröffnet wurde die elektrische Bahn zwischen 1900 und 1916.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Aigle-Leysin-Bahn?
Die Bahn ist 6,2 Kilometer lang und führt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin.
Ist die Aigle-Leysin-Bahn eine Zahnradbahn?
Ja, sie ist eine gemischte Zahnradbahn, deren Zahnstangenabschnitt ab Aigle-Dépôt 5,3 Kilometer lang ist.
Wie steil ist die Strecke?
Der Zahnstangenabschnitt ist bis zu 230 Promille steil, steigt also stark an.
Seit wann fährt die Bahn elektrisch?
Sie fuhr von Beginn an elektrisch und wird seit 1946 mit 1300 bis 1500 Volt Gleichstrom betrieben.
Wer betreibt die Bahn heute?
Seit der Fusion von 1999 gehört sie zu den Transports Publics du Chablais.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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