Zahlen, bitte!
„Willkommen an der Wendelsteinbahn, die auf ihrem Weg nach oben ganze 1217 Höhenmeter bezwingt.“
Welchen Höhenunterschied überwindet die Wendelsteinbahn?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Wendelsteinbahn in Oberbayern überwindet einen Höhenunterschied von 1217 Metern. Die meterspurige Zahnradbahn führt von Brannenburg im Inntal hinauf zum Gipfel des Wendelsteins.
Der Wendelstein ist ein bekannter Berg in den bayerischen Alpen.
Eine besondere Bahn bringt die Gäste seit Langem hinauf.
Ihre Zahlen zeigen, welche große Höhe sie dabei bezwingt.

Die wichtigsten Zahlen
1217 m
Höhenunterschied
vom Tal bis zum Berg
Meterspur
Spurweite
als Zahnradbahn gebaut
1 von 4
in Deutschland
noch betriebene Zahnradbahnen
Quelle: Wikipedia-Artikel zur Wendelsteinbahn. Stand 2026.
Die große Zahl
Die Wendelsteinbahn überwindet einen Höhenunterschied von 1217 Metern.
Das ist der Unterschied zwischen der Talstation und der Bergstation.
1217 Höhenmeter sind eine wirklich beachtliche Strecke nach oben.
Zu Fuß müsste man dafür lange und mühsam bergauf wandern.
Die Bahn schafft diesen großen Anstieg bequem auf Schienen.
Die Zahl zeigt anschaulich, welche Kraft dafür nötig ist.

Wo die Bahn fährt
Die Talstation der Bahn liegt in Brannenburg im Inntal.
Von dort führt die Strecke stetig hinauf zum Wendelstein.
Der Berg liegt in Oberbayern mitten in den Alpen.
Auf dem Weg nach oben ändert sich die Landschaft ständig.
Aus grünen Wiesen wird schon bald felsiges Gelände.
Oben eröffnet sich ein weiter Blick über die Bergwelt.
Gut zu wissen
Die Wendelsteinbahn überwindet einen Höhenunterschied von 1217 Metern. Sie ist eine meterspurige Zahnradbahn mit Adhäsionsabschnitten und führt von Brannenburg im Inntal hinauf zum Wendelstein in Oberbayern.
Neben der Bayerischen Zugspitzbahn, der Drachenfelsbahn und der Zahnradbahn Stuttgart ist die Wendelsteinbahn eine von nur noch vier betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland.
Zahnrad und Adhäsion
Die Wendelsteinbahn ist im Kern eine Zahnradbahn.
Auf den steilen Abschnitten greift ein Zahnrad in eine gezahnte Stange.
So kommt die Bahn auch steile Hänge sicher hinauf.
Auf flacheren Abschnitten fährt sie ganz normal auf ihren Rädern.
Diese Mischung nennt man Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb.
Auf den flachen Stücken spart dieser Wechsel Zeit und schont die Technik.
Erst auf den steilen Rampen kommt das Zahnrad voll zum Einsatz.
So nutzt die Bahn für jeden Abschnitt die jeweils passende Technik.
So passt sich die Bahn geschickt dem wechselnden Gelände an.
Schmale Spur für den Berg
Die Wendelsteinbahn hat eine bewusst schmale Spur.
Die beiden Gleise liegen nur einen Meter auseinander.
Man spricht deshalb von einer meterspurigen Bahn.
Eine schmale Spur passt besonders gut in enges Gelände.
Sie erlaubt engere Kurven, als es eine breite Spur könnte.
Für steile Bergstrecken ist das ein echter Vorteil.
Eine von nur vier in Deutschland
In ganz Deutschland gibt es nur noch wenige Zahnradbahnen.
Genau genommen sind es nur vier, die noch in Betrieb sind.
Neben der Wendelsteinbahn gehören dazu die Bayerische Zugspitzbahn und die Drachenfelsbahn.
Hinzu kommt die bekannte Zahnradbahn in Stuttgart.
Damit ist die Wendelsteinbahn etwas ganz Besonderes.
Sie hält eine seltene und alte Technik weiter am Leben.
Warum die Höhe zählt
1217 Höhenmeter sind kein leichter und kein kurzer Anstieg.
Eine ganz normale Bahn käme diesen Berg niemals hinauf.
Ihre Räder würden auf den steilen Abschnitten einfach durchdrehen.
Nur mit Hilfe des Zahnrads gelingt der sichere Aufstieg.
Die große Höhe erklärt also die besondere Technik der Bahn.
Die Zahl und die Bauart gehören hier eng zusammen.
Eine Bahn für Ausflügler
Die Wendelsteinbahn bringt vor allem Gäste hinauf auf den Berg.
Wanderer, Skifahrer und Ausflügler nutzen sie das ganze Jahr.
Oben locken Wanderwege, Aussichtspunkte und eine kleine Kapelle.
Für viele Gäste ist schon die Fahrt selbst ein echtes Erlebnis.
Langsam schraubt sich die Bahn dabei den Berg hinauf.
So bleibt allen genug Zeit, die Landschaft in Ruhe zu schauen.
Im Vergleich mit anderen Bergbahnen
Auch andere Bergbahnen überwinden sehr große Höhen.
Manche von ihnen sind steiler, andere deutlich länger.
Mit 1217 Höhenmetern gehört die Wendelsteinbahn zu den kräftigen Kletterern.
Ihr Reiz liegt in der Mischung aus alter Technik und Landschaft.
Und in ihrer Rolle als eine von nur vier in Deutschland.
So hat am Ende jede Bergbahn ihren ganz eigenen Charakter.
Technik mit langer Tradition
Die Bahn arbeitet seit Langem mit dem bewährten Zahnradprinzip.
Über die vielen Jahre wurde sie immer wieder erneuert.
Doch der Grundgedanke der Technik blieb stets derselbe.
Sicher und gemächlich geht es mit ihr den Berg hinauf.
Diese große Verlässlichkeit hat die Bahn beliebt gemacht.
Sie verbindet bewährte Technik mit einem großen Erlebnis.
Ein Berg für alle Jahreszeiten
Die Wendelsteinbahn bringt ihre Gäste zu jeder Jahreszeit nach oben.
Im Sommer starten von der Bergstation viele beliebte Wanderungen.
Im Winter locken oben Schnee und weite, klare Ausblicke.
Auf dem Gipfel stehen eine kleine Kapelle und mehrere Aussichtspunkte.
Bei klarem Wetter reicht der Blick von dort weit über die Alpen.
Die Fahrt selbst führt durch eine ständig wechselnde Landschaft.
So verbindet die Bahn ein großes Naturerlebnis mit alter Technik.
Für viele Gäste ist der Berg damit ein Ziel für das ganze Jahr.
Zahlen mit Aussicht
1217 Höhenmeter, Meterspur, eine von nur vier in Deutschland.
Diese Zahlen beschreiben eine wirklich besondere Bergbahn.
Sie erzählen von Technik, von Landschaft und von Geschichte.
Am Ende steht nicht die nackte Zahl, sondern das Erlebnis.
Aus einem Höhenunterschied wird so eine Einladung zur Fahrt.
Genau das macht solche Bergbahnen bis heute so beliebt.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
