Zahlen, bitte!
„Mit dem Chanderli geht es gemächlich 77 Meter das Kandertal hinauf nach Kandern.“
Welchen Höhenunterschied überwindet die Kandertalbahn?
→ Eine Nebenbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Kandertalbahn überwindet auf ihren 13 Kilometern einen Höhenunterschied von 77 Metern. Die kleine Stichstrecke verbindet Haltingen mit Kandern und fährt heute vor allem als Museumsbahn.
Im Südwesten Baden-Württembergs schnauft an schönen Tagen ein historischer Dampfzug durchs Kandertal.
Die Kandertalbahn überwindet dabei einen Höhenunterschied von 77 Metern.
Diese bescheidene Zahl erzählt von einer typischen kleinen Nebenbahn.

Die wichtigsten Zahlen
77 m
Höhenunterschied
Haltingen bis Kandern
13 km
Streckenlänge
Stichstrecke
1895
Inbetriebnahme
erster Betrieb
Auf 13 Kilometern steigt die Bahn insgesamt um 77 Meter an.
Die Zahl zuerst
Die Kandertalbahn überwindet einen Höhenunterschied von 77 Metern.
Gemeint ist der Anstieg zwischen Anfang und Ende der Strecke.
Diese 77 Meter verteilen sich auf rund 13 Kilometer.
Der Anstieg ist damit sanft und gleichmäßig.
Für eine Talbahn ist das ein typischer Wert.
Eine Zahnstange braucht die Strecke dafür nicht.

Von Haltingen nach Kandern
Die Bahn ist eine Stichstrecke von 13 Kilometern Länge.
Sie beginnt in Haltingen an der Rheintalbahn.
Von dort führt sie hinauf nach Kandern.
Dabei folgt sie dem Lauf der Kander.
Das Tal gibt der Strecke ihren sanften Anstieg vor.
Am Ende liegt Kandern 77 Meter höher als der Start.
Gut zu wissen
Die 77 Meter meinen den Höhenunterschied zwischen den Endpunkten, nicht die Höhe über dem Meer.
Die Kandertalbahn trägt den alemannischen Spitznamen Chanderli und wird seit 1986 als Museumsbahn betrieben.
Das Chanderli
Im Volksmund heißt die Bahn liebevoll Chanderli.
Der Name stammt aus dem alemannischen Dialekt.
Er spielt auf den Fluss Kander an.
Die kleine Bahn gehört fest zur Region.
Viele Menschen verbinden mit ihr Kindheitserinnerungen.
Der Spitzname ist bis heute geläufig.
Eröffnung im Jahr 1895
Die Strecke wurde 1895 in Betrieb genommen.
Hinter dem Bau stand ein privates Konsortium.
Es wollte das Kandertal ans Bahnnetz anschließen.
Die Verbindung brachte Waren und Menschen ins Tal.
Für die damalige Zeit war das ein großer Fortschritt.
Seitdem gehört die Bahn zum Bild des Tals.
Was 77 Höhenmeter bedeuten
77 Meter sind ein geringer Höhenunterschied.
Verteilt auf 13 Kilometer bleibt die Steigung mild.
Ein normaler Zug bewältigt sie mühelos.
Auch historische Dampfloks kommen gut zurecht.
Der sanfte Anstieg macht die Fahrt ruhig.
Die Zahl 77 steht für eine entspannte Talfahrt.
Heute eine Museumsbahn
Seit 1986 verkehren regelmäßig nur noch Museumszüge.
Der reguläre Verkehr war zuvor eingestellt worden.
Ehrenamtliche halten die Strecke seither am Leben.
An Fahrtagen zieht eine Dampflok die alten Wagen.
So bleibt die kleine Bahn erhalten.
Die 77 Höhenmeter überwinden heute historische Züge.
Eine typische Stichbahn
Eine Stichbahn führt in ein Tal hinein und endet dort.
Sie hat nur an einem Ende Anschluss ans Netz.
Die Kandertalbahn endet in Kandern.
Solche Strecken erschlossen früher viele kleine Orte.
Ihr Verkehr war meist bescheiden, aber wichtig.
Die Kandertalbahn ist ein gutes Beispiel dafür.
Die Kander als Wegweiser
Die Bahn folgt dem Fluss Kander durch das Tal.
Ein Fluss sucht sich stets das flachste Gefälle.
Wer daneben baut, erbt diese sanfte Linie.
So blieb der Anstieg bei nur 77 Metern.
Das Tal plante die Trasse gewissermaßen vor.
Die Bahn musste nur sorgfältig danebenbleiben.
Dampf als Attraktion
Die historischen Dampfzüge sind der große Anziehungspunkt.
Viele Gäste kommen gezielt an Fahrtagen.
Der Geruch von Rauch und Dampf gehört dazu.
Die langsame Fahrt lässt Zeit für die Landschaft.
Kinder wie Erwachsene erleben alte Technik hautnah.
Die kleine Steigung macht die Fahrt gemütlich.
Zahlen einer kleinen Bahn
13 Kilometer Länge und 77 Höhenmeter sind überschaubar.
Gerade das macht den Charme der Strecke aus.
Sie ist kein Rekordhalter, sondern ein Kleinod.
Ihre Zahlen passen zu einer ruhigen Talbahn.
Große Technik wäre hier fehl am Platz.
Die Bescheidenheit ist Teil ihres Reizes.
Warum die Zahl zählt
Der Höhenunterschied verrät viel über eine Strecke.
77 Meter zeigen eine sanfte, leichte Talbahn.
Er erklärt, warum keine Zahnstange nötig ist.
Zugleich passt er zum gemächlichen Museumsbetrieb.
Die Zahl fasst den Charakter der Bahn gut zusammen.
Sie steht für Ruhe statt für Rekorde.
Die Zahl im Überblick
Die Kandertalbahn überwindet 77 Höhenmeter.
Sie ist 13 Kilometer lang und eine Stichstrecke.
Sie verbindet Haltingen mit Kandern.
In Betrieb ging sie im Jahr 1895.
Seit 1986 fährt sie als Museumsbahn.
Der sanfte Anstieg macht sie zum beschaulichen Ausflugsziel.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
