Wie lang ist die Vogelsbergbahn?

Zahlen, bitte!

„Von Gießen nach Fulda sind es gut 105 Kilometer rund um den Vogelsberg.“

Wie lang ist die Vogelsbergbahn?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Vogelsbergbahn, amtlich die Bahnstrecke Gießen–Fulda, ist zwischen ihren Endbahnhöfen 105,9 Kilometer lang. Sie führt eingleisig und ohne Fahrdraht nördlich um den Vogelsberg herum.

Durch das hessische Bergland zieht eine Hauptbahn, die zwei Städte verbindet.

Die Vogelsbergbahn misst zwischen Gießen und Fulda 105,9 Kilometer.

Diese Zahl steht für eine lange, kurvenreiche Fahrt um ein altes Vulkangebirge.

628 auf der Vogelsbergbahn bei Rödgen
Foto: Jonathan Schmidt, Public domain, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

105,9 km

Streckenlänge

Gießen–Fulda

120 km/h

Höchsttempo

seit Ausbau 2011

13 km

eben

der Rest steigt und fällt

Von den rund 106 Kilometern verlaufen nur etwa 13 Kilometer völlig horizontal.

Die Zahl zuerst

Die Vogelsbergbahn ist 105,9 Kilometer lang.

Gemeint ist die Entfernung zwischen den Endbahnhöfen Gießen und Fulda.

Grundlage ist die heutige Kilometrierung der Strecke.

Amtlich trägt die Linie den Namen Bahnstrecke Gießen–Fulda.

Der Beiname Vogelsbergbahn stammt von dem Gebirge, das sie umrundet.

105,9 Kilometer sind für eine Regionalstrecke eine beachtliche Länge.

216 191 7 1997 12 13 11 46 Lauterbach Nord RB 8409 Gießen Lauterbach Nor
Foto: Christian Schulz, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Wo die Strecke verläuft

Die Bahn beginnt in Gießen in Mittelhessen.

Von dort führt sie nördlich am Vogelsberg vorbei.

Über Alsfeld erreicht sie schließlich Fulda.

In Fulda mündet sie in die Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen.

Der Vogelsberg ist ein großes, erloschenes Vulkanmassiv.

Die Bahn sucht sich einen Weg um seine Hänge herum.

Gut zu wissen

Die Länge von 105,9 Kilometern bezieht sich auf die heutige Kilometrierung zwischen den Endbahnhöfen Gießen und Fulda.

Der Name Vogelsbergbahn ist ein Beiname; amtlich heißt die Linie Bahnstrecke Gießen–Fulda.

Eine eingleisige Hauptbahn

Die Vogelsbergbahn ist als Hauptbahn eingestuft.

Trotzdem ist sie über ihre ganze Länge nur eingleisig.

Einen Fahrdraht gibt es auf der Strecke nicht.

Deshalb fahren hier Dieseltriebwagen statt elektrischer Züge.

Für eine Hauptbahn ist diese schlichte Ausstattung ungewöhnlich.

Sie prägt das Bild der Linie bis heute.

Viel Auf und Ab

Von den rund 106 Kilometern verlaufen nur etwa 13 Kilometer horizontal.

Der weitaus größte Teil steigt oder fällt also.

Das liegt am bergigen Gelände rund um den Vogelsberg.

Die Trasse muss viele Höhenunterschiede ausgleichen.

Entsprechend kurvenreich ist der Verlauf.

Die Landschaft fordert die Strecke über die gesamten 105,9 Kilometer.

Schneller seit 2011

Lange war das Tempo auf höchstens 90 Kilometer pro Stunde begrenzt.

Im Jahr 2011 wurde die Trasse ausgebaut.

Seither sind bis zu 120 Kilometer pro Stunde erlaubt.

Das verkürzte die Fahrzeit auf der langen Strecke spürbar.

Für die Fahrgäste bedeutete das einen deutlichen Gewinn.

Die Länge von 105,9 Kilometern blieb dabei natürlich gleich.

Was die Länge für die Fahrzeit heißt

Gut 106 Kilometer brauchen auch mit 120 km/h ihre Zeit.

Die vielen Halte und Kurven bremsen zusätzlich.

Eine durchgehende Fahrt dauert daher mehr als eine Stunde.

Die Strecke verbindet trotzdem viele Orte zuverlässig.

Für das dünn besiedelte Bergland ist sie eine wichtige Achse.

Die Länge ist hier Last und Leistung zugleich.

Die Rolle für die Region

Die Vogelsbergbahn erschließt eine ländliche Mittelgebirgsregion.

Orte wie Alsfeld hängen stark an ihrer Verbindung.

Sie bringt Pendler, Schüler und Ausflügler ans Ziel.

Ohne die Bahn wäre die Region schlechter angebunden.

Die 105,9 Kilometer halten einen ganzen Landstrich zusammen.

Das macht die Strecke zur Lebensader im Vogelsberg.

Geschichte der Verbindung

Die Strecke entstand im 19. Jahrhundert in Abschnitten.

Ziel war es, Gießen und Fulda auf kurzem Weg zu verbinden.

Das schwierige Gelände machte den Bau aufwendig.

Zahlreiche Einschnitte und Dämme waren nötig.

So wuchs die Linie Stück für Stück zusammen.

Am Ende ergab sich die heutige Länge von 105,9 Kilometern.

Diesel statt Draht

Weil der Fahrdraht fehlt, prägen Dieseltriebwagen den Betrieb.

Diese Fahrzeuge kommen mit Steigungen gut zurecht.

Sie sind unabhängig von einer teuren Oberleitung.

Für eine lange, dünn befahrene Strecke ist das sinnvoll.

Eine Elektrifizierung wäre über 106 Kilometer sehr teuer.

Deshalb bleibt die Bahn vorerst beim Diesel.

Vergleich mit anderen Strecken

105,9 Kilometer sind mehr als viele reine Nebenbahnen messen.

Zugleich ist die Linie kürzer als große Fernstrecken.

Sie liegt damit im Bereich kräftiger Regionalstrecken.

Ihre Länge erklärt, warum sie als Hauptbahn gilt.

Der eingleisige Ausbau unterscheidet sie von vielen Hauptbahnen.

So ist die Vogelsbergbahn ein besonderer Mischtyp.

Landschaft entlang der Gleise

Die Fahrt führt durch Wälder, Felder und kleine Täler.

Der Vogelsberg zeigt sich mal nah, mal fern.

Viele Abschnitte wirken ruhig und ländlich.

Die lange Strecke bietet darum abwechslungsreiche Blicke.

Gerade Ausflügler schätzen diese Aussicht.

Die 105,9 Kilometer sind auch eine landschaftliche Reise.

Warum die Zahl zählt

Die Länge entscheidet über Fahrzeit und Betriebskosten.

Sie zeigt, wie groß die Aufgabe der Strecke ist.

Je länger die Linie, desto mehr Orte profitieren.

Zugleich steigt der Aufwand für Erhalt und Betrieb.

105,9 Kilometer sind damit eine aussagekräftige Kennzahl.

Sie fasst den Charakter der Vogelsbergbahn gut zusammen.

Die Zahl im Überblick

Die Vogelsbergbahn ist 105,9 Kilometer lang.

Sie verbindet Gießen und Fulda nördlich um den Vogelsberg.

Die Strecke ist eingleisig und nicht elektrifiziert.

Seit 2011 sind bis zu 120 Kilometer pro Stunde möglich.

Nur rund 13 Kilometer verlaufen völlig eben.

Die Länge macht sie zur wichtigen Achse im hessischen Bergland.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Vogelsbergbahn?
Sie misst nach heutiger Kilometrierung 105,9 Kilometer zwischen Gießen und Fulda.
Ist die Strecke elektrifiziert?
Nein, sie ist eingleisig und ohne Fahrdraht; es fahren Dieseltriebwagen.
Wie schnell dürfen die Züge fahren?
Seit dem Ausbau 2011 sind bis zu 120 Kilometer pro Stunde erlaubt, vorher waren es 90.
Warum ist die Strecke so kurvenreich?
Sie umrundet den Vogelsberg; von rund 106 Kilometern sind nur etwa 13 völlig eben.
Wie heißt die Bahn amtlich?
Ihr amtlicher Name ist Bahnstrecke Gießen–Fulda.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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