Welche Spurweite hat die Waldbahn Lillafüred?

Zahlen, bitte!

„Von Gleis eins zuckelt die kleine Waldbahn hinauf in die Berge bei Miskolc.“

Welche Spurweite hat die Waldbahn Lillafüred?

→ Eine Bahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Waldbahn Lillafüred fährt in einer Spurweite von 760 Millimetern, der bosnischen Schmalspur. Sie liegt bei Miskolc in Nordungarn.

Bei der Stadt Miskolc fährt eine kleine Schmalspurbahn.

Sie führt durch Wälder zu einem beliebten Ferienort.

Ihre Gleise sind besonders schmal.

Lillafuered Garadna
Foto: Oaxaca, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

760 mm

Spurweite

bosnische Spur

1924

Personenverkehr

seit diesem Jahr

2

Tunnel

112 und 118 Meter

Nur 760 Millimeter liegen zwischen den Schienen dieser Waldbahn.

Die Waldbahn bei Miskolc

Die Waldbahn Lillafüred ist eine Schmalspurbahn in Ungarn.

Ungarisch heißt sie Lillafüredi Állami Erdei Vasút, kurz LÁEV.

Sie liegt bei der Stadt Miskolc im Norden des Landes.

Diese Stadt ist Sitz des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén.

Die Bahn führt in die bewaldeten Berge der Umgebung.

Heute ist sie eine beliebte Touristenbahn.

Lillafüred Szinva híd
Foto: Kisafka, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Welche Spurweite hat die Bahn?

Die Gleise sind in einer Spurweite von 760 Millimetern verlegt.

Diese Spur wird als bosnische Spurweite bezeichnet.

Sie ist schmaler als die Meterspur von 1000 Millimetern.

Und sie ist deutlich schmaler als die Normalspur von 1435 Millimetern.

In Mittel- und Osteuropa war diese Spur weit verbreitet.

Viele Wald- und Kleinbahnen der Region nutzen sie.

Gut zu wissen

Der Ferienort Lillafüred am Hámori-See ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Nordungarns.

Die Bahn führt am historischen Hochofen von Újmassa vorbei, einem Denkmal der frühen ungarischen Eisenindustrie.

Gebaut für Holz und Kohle

Die Bahn wurde ursprünglich als Waldbahn gebaut.

Ihre Aufgabe war der Transport von Holz und Kohle.

Die schmale Spur passte gut zum unwegsamen Gelände.

Sie konnte engen Tälern und steilen Hängen folgen.

So erschloss sie die Wälder rund um Miskolc.

Der Güterverkehr stand lange im Vordergrund.

Seit 1924 auch für Menschen

Personenverkehr gibt es auf der Bahn seit 1924.

Seitdem können auch Reisende die Strecke nutzen.

Die Bahn verband die Stadt mit dem Ferienort Lillafüred.

Für Ausflügler wurde sie rasch beliebt.

Der Wald und die Seen zogen viele Besucher an.

So gewann die Bahn eine neue Rolle.

Die Hauptstrecke

Die Hauptstrecke trägt die Nummer 330.

Sie beginnt in einer Wohnsiedlung im Westen von Miskolc.

Nach drei Kilometern durch den Stadtteil Diósgyőr erreicht sie den Wald.

Von dort führt sie zum Ferienort Lillafüred.

Weiter geht es entlang des Garadna-Bachs.

Am westlichen Ende liegt der Bahnhof Garadna.

Tunnel, Seen und ein Hochofen

Die Strecke besitzt zwei Tunnel.

Sie sind 112 und 118 Meter lang.

Dazu kommen mehrere Brücken entlang des Weges.

Die Bahn führt am Hámori-See vorbei.

Auch der über 200 Jahre alte Hochofen von Újmassa liegt an der Strecke.

So verbindet die Fahrt Natur und Technikgeschichte.

Zwei Strecken, eine im Betrieb

Die LÁEV verfügt heute über zwei Bahnstrecken.

Regelmäßig befahren wird jedoch nur eine davon.

Die Zweigstrecke trägt die Nummer 331.

Sie beginnt an der Station Papírgyár, der Papierfabrik.

Ihr Verlauf endet im Ort Mahóca.

Der Schwerpunkt liegt aber auf der Hauptstrecke.

Eine beliebte Touristenbahn

Heute dient die Bahn nur noch touristischen Zwecken.

Betrieben wird sie von der Forstgesellschaft Északerdő.

Nach der Kindereisenbahn Budapest ist sie Ungarns zweitmeistbesuchte Schmalspurbahn.

Besonders im Sommer und Herbst reisen viele Gäste mit.

Die Fahrt durch den Wald ist das Hauptziel.

So bleibt die alte Technik lebendig.

Spurweiten im Vergleich

Die Spurweite bestimmt den Abstand der beiden Schienen.

Die Normalspur misst 1435 Millimeter und ist weltweit Standard.

Die Meterspur mit 1000 Millimetern dient vielen Nebenbahnen.

Die 760 Millimeter sind bei Waldbahnen verbreitet.

Sie erlauben engere Kurven und günstigeren Bau.

Genau das war in den Bergen bei Miskolc ein Vorteil.

Warum die Zahl mehr ist

Die 760 Millimeter sind mehr als eine technische Angabe.

Sie stehen für die Welt der kleinen Waldbahnen.

Mit schmaler Spur erschlossen sie unwegsame Wälder.

Einst reiste hier Holz, heute reisen Ausflügler.

Die Bahn bewahrt damit ein Stück Geschichte.

Ihre Spurweite macht sie zu einer kleinen Rarität.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Waldbahn Lillafüred?
Sie fährt in 760 Millimetern, der bosnischen Spurweite.
Wo liegt die Bahn?
Bei der Stadt Miskolc im Norden Ungarns.
Seit wann gibt es Personenverkehr?
Seit dem Jahr 1924.
Wofür wurde die Bahn gebaut?
Ursprünglich für den Transport von Holz und Kohle.
Was ist sie heute?
Eine beliebte Touristenbahn, betrieben von der Forstgesellschaft Északerdő.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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