Welche Spurweite hat die White Pass and Yukon Route?

Zahlen, bitte!

„Hinauf zum White Pass: Die Goldrausch-Bahn fährt ab.“

Welche Spurweite hat die White Pass and Yukon Route?

→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die White Pass and Yukon Route hat eine Spurweite von 914 Millimetern. Das sind drei Fuß.

Im hohen Norden Amerikas führt eine Bahn über einen Pass.

Sie entstand in der Zeit des Goldrauschs.

Ihre schmale Spur hatte einen handfesten Grund.

73 White Pass and Yukon
Foto: © Tony Hisgett, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

914 mm

Spurweite

drei Fuß

1898

Baubeginn

während des Goldrauschs

ab Skagway

Anfangspunkt

in Alaska

Die schmale Spur sparte beim Bau in den Bergen Platz und Kosten.

Eine Bahn über den White Pass

Die White Pass and Yukon Route liegt im hohen Norden Amerikas.

Sie verläuft durch Alaska, British Columbia und den Yukon.

Ihren Anfang nimmt sie in der Hafenstadt Skagway.

Von dort führt sie über den White Pass ins Landesinnere.

Die Bahn klettert dabei durch steiles Gebirge.

Sie ist eine schmalspurige Strecke.

Whitehorse railway station (White Pass and Yukon Route)
Foto: 117Avenue, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Frage nach der Spurweite

Spurweite meint den Abstand zwischen den beiden Schienen.

Bei dieser Bahn beträgt dieser Abstand 914 Millimeter.

Das entspricht genau drei Fuß im alten Maß.

Die Spur ist damit schmaler als die Normalspur.

Die Normalspur misst 1435 Millimeter.

Die Zahl 914 ist für die Bahn entscheidend.

Gut zu wissen

Die White Pass and Yukon Route wurde aus Kostengründen in der Spurweite von drei Fuß (914 mm) gebaut.

Der Bau begann 1898 während des Klondike-Goldrauschs und startete in Skagway.

Warum so schmal gebaut wurde

Der Bau im Gebirge war schwierig und teuer.

Eine schmale Spur brauchte weniger Platz.

Für die Trasse genügten zehn Fuß Breite.

Bei Normalspur wären es fünfzehn Fuß gewesen.

Aus Kostengründen entschied man sich für drei Fuß.

So ließ sich die Strecke günstiger anlegen.

Der Klondike-Goldrausch

1896 wurde bei Dawson Gold gefunden.

Daraufhin kamen immer mehr Schürfer in das Gebiet.

Es entwickelte sich der Klondike-Goldrausch.

Die Menschen brauchten einen Weg ins Landesinnere.

Eine Bahn über den Pass versprach diese Verbindung.

So entstand die Idee zur White Pass and Yukon Route.

Baubeginn im Jahr 1898

1897 wurden in drei Gebieten eigene Gesellschaften gegründet.

1898 folgte die Gründung der Hauptgesellschaft in London.

Im Mai 1898 begann der Bau der Strecke.

Schon im Juli waren die ersten 6,4 Kilometer fertig.

Diese reichten bis zum Ort Boulder.

Der Bau ging trotz schwieriger Bedingungen rasch voran.

914 Millimeter im Vergleich

Die Normalspur misst 1435 Millimeter.

Die Meterspur vieler Bergbahnen misst 1000 Millimeter.

Die White Pass and Yukon Route liegt mit 914 Millimetern darunter.

Sie ist also eine echte Schmalspurbahn.

Drei Fuß waren im Norden Amerikas verbreitet.

Für Gebirgsstrecken war das ein brauchbares Maß.

Von Skagway in den Norden

Skagway war durch seine geschützte Lage günstig.

Von dort ließ sich der White Pass gut erreichen.

Die Strecke sollte ursprünglich weit ins Land führen.

Geplant war ein Weg bis nach Fort Selkirk.

Das hätte eine Strecke von 523 Kilometern bedeutet.

Die Bahn verband so Küste und Hinterland.

Drei Länder, eine Bahn

Die Strecke berührt gleich drei Verwaltungsgebiete.

Dazu zählen Alaska, British Columbia und der Yukon.

Für jedes Gebiet gab es eine eigene Gesellschaft.

Eine Hauptgesellschaft fasste sie später zusammen.

So ließ sich die grenzüberschreitende Bahn führen.

Die schmale Spur blieb auf dem ganzen Weg gleich.

Eine Trasse durchs Gebirge

Der Bau führte durch felsiges und steiles Gelände.

Die schmale Spur passte sich dem Gebirge an.

Enge Kurven und Brücken waren nötig.

Viele Arbeiter schufteten unter harten Bedingungen.

Die Strecke gilt als beachtliche Ingenieurleistung.

Die 914 Millimeter machten den Bau überhaupt bezahlbar.

Von der Goldbahn zur Touristenbahn

Zunächst diente die Bahn dem Verkehr zum Goldgebiet.

Als der Goldrausch abflaute, wandelte sich ihre Rolle.

Heute ist sie vor allem eine Ausflugsbahn.

Gäste erleben auf ihr die Landschaft des Nordens.

Die Fahrt über den Pass ist ein Erlebnis.

Die schmale Spur blieb dabei erhalten.

Was die Spurweite bedeutet

Die Spurweite von 914 Millimetern prägt die ganze Bahn.

Sie bestimmte einst die Kosten und die Bauweise.

Ohne die schmale Spur wäre der Bau kaum möglich gewesen.

Die Zahl ist nüchtern, ihre Wirkung aber groß.

Seit dem Goldrausch rollt die Bahn auf dieser Spur.

914 Millimeter sind ihr Maß geblieben.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die White Pass and Yukon Route?
Sie beträgt 914 Millimeter, also drei Fuß.
Warum wurde so schmal gebaut?
Eine Trasse von zehn statt fünfzehn Fuß Breite war im Gebirge günstiger.
Wann begann der Bau?
Im Mai 1898, während des Klondike-Goldrauschs.
Wo beginnt die Strecke?
In der Hafenstadt Skagway in Alaska.
Welche Gebiete berührt die Bahn?
Alaska, British Columbia und den Yukon.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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