Zahlen, bitte!
„Mit Dampf ins Tal: Der Zug nach Devil’s Bridge fährt ab.“
Welche Spurweite hat die Vale of Rheidol Railway?
→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Vale of Rheidol Railway hat eine Spurweite von 603 Millimetern. Sie verkehrt zwischen Aberystwyth und Devil’s Bridge.
In Wales fährt eine schmale Dampfbahn durch ein grünes Tal.
Sie war lange ein Sonderfall im britischen Bahnnetz.
Ihre Spurweite gehört zu ihren Besonderheiten.

Die wichtigsten Zahlen
603 mm
Spurweite
Schmalspur
18,9 km
Streckenlänge
Aberystwyth–Devil’s Bridge
1989
privatisiert
letzte Dampfstrecke von British Rail
Sie transportierte einst Holz und Erz aus dem Tal des Rheidol.
Eine Museumsbahn in Wales
Die Vale of Rheidol Railway liegt in Wales.
Auf Walisisch heißt sie Rheilffordd Cwm Rheidol.
Sie fährt in der Grafschaft Ceredigion.
Ihre Strecke verbindet Aberystwyth mit Devil’s Bridge.
Heute ist sie eine Museumsbahn.
Historische Dampfzüge prägen ihren Betrieb.

Die Frage nach der Spurweite
Spurweite meint den Abstand zwischen den beiden Schienen.
Bei der Vale of Rheidol Railway beträgt dieser Abstand 603 Millimeter.
Das ist eine recht ungewöhnliche Spur.
Sie ist deutlich schmaler als die Normalspur.
Die Normalspur misst 1435 Millimeter.
Die Zahl 603 ist für die Bahn entscheidend.
Gut zu wissen
Die Vale of Rheidol Railway fährt auf 603 mm Spurweite zwischen Aberystwyth und Devil’s Bridge.
Bei ihrer Privatisierung 1989 war sie die letzte dampfbetriebene Strecke von British Railways.
Was 603 Millimeter bedeuten
603 Millimeter sind nur wenig mehr als ein halber Meter.
Die schmale Spur passt gut in das enge Tal.
Gleise lassen sich so durch steile Hänge legen.
Enge Kurven sind damit leichter zu bauen.
Das war beim Bau im Rheidol-Tal ein Vorteil.
Die Wagen sind entsprechend schmal gebaut.
Von Aberystwyth nach Devil’s Bridge
Die Fahrt beginnt in der Küstenstadt Aberystwyth.
Von dort führt die Strecke ins Landesinnere.
Das Ziel ist der Ort Devil’s Bridge.
Die Strecke ist 18,9 Kilometer lang.
Sie steigt dabei durch das Tal des Rheidol an.
Oben warten Wasserfälle und Natur.
Gebaut für Holz und Erz
Die Bahn entstand nicht für Reisende.
Ihr Hauptzweck war der Transport von Gütern.
Holz und Erz kamen aus dem Tal des Rheidol.
Sie wurden zum Hafen von Aberystwyth gebracht.
Dort gab es Anschluss an die große Bahn.
So war die schmale Strecke ein wichtiges Bindeglied.
603 Millimeter im Vergleich
Die Normalspur misst 1435 Millimeter.
Die Meterspur vieler Bergbahnen misst 1000 Millimeter.
Die Vale of Rheidol Railway liegt mit 603 Millimetern weit darunter.
Ihre Gleise sind kaum mehr als einen halben Meter breit.
Das gibt der Bahn ihr zierliches Aussehen.
Die schmale Spur ist ihr Erkennungszeichen.
Die letzte Dampfstrecke von British Rail
Lange gehörte die Bahn zum Netz von British Railways.
Dort endete die Dampftraktion schon 1968.
Nur die Vale of Rheidol Railway fuhr weiter mit Dampf.
Sie war damit eine echte Ausnahme.
Ihre Dampfzüge überdauerten das Ende der Ära.
Das machte sie unter Bahnfreunden bekannt.
Privatisierung im Jahr 1989
1989 wurde die Bahn privatisiert.
Bis dahin war sie Teil von British Railways.
Bei der Übergabe war sie deren letzte Dampfstrecke.
Als Museumsbahn fand sie eine neue Zukunft.
Die schmale Spur von 603 Millimetern blieb erhalten.
So lebt ein Stück Bahngeschichte weiter.
Eine schmale Spur für ein steiles Tal
Das Tal des Rheidol ist eng und steil.
Eine breite Bahn wäre hier schwer zu bauen gewesen.
Die schmale Spur passte sich dem Gelände an.
So konnte die Strecke bergauf führen.
Die 603 Millimeter waren dafür die Grundlage.
Das Tal und die Bahn gehören eng zusammen.
Dampf für die Gäste
Heute fährt die Bahn vor allem für Besucher.
Alte Dampflokomotiven ziehen die Züge durch das Tal.
Die Fahrt ist ein ruhiges Erlebnis in der Natur.
Viele Gäste verbinden sie mit einem Ausflug.
Der Dampf erinnert an die Anfänge der Strecke.
Die schmale Spur blieb dabei unverändert.
Was die Spurweite bedeutet
Die Spurweite von 603 Millimetern prägt die ganze Bahn.
Sie bestimmt Breite, Kurven und Fahrzeuge.
Zusammen mit dem Dampf macht sie die Bahn besonders.
Die Zahl ist klein, ihre Wirkung aber groß.
Durch das Rheidol-Tal rollt die Bahn auf dieser Spur.
603 Millimeter sind ihr Markenzeichen geblieben.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
