Zahlen, bitte!
„Schmale Spur im Berner Oberland: nur 800 Millimeter breit ist das Gleis der Schynige-Platte-Bahn.“
Welche Spurweite hat die Schynige-Platte-Bahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schynige-Platte-Bahn hat eine Spurweite von 800 Millimetern. Sie ist eine elektrische Zahnradbahn im Berner Oberland.
Bergbahnen fahren oft auf schmaleren Gleisen als die großen Eisenbahnlinien.
Die Schynige-Platte-Bahn im Berner Oberland ist dafür ein gutes Beispiel.
Wie breit ihre Spur genau ist, verrät die Wikipedia.

Die wichtigsten Zahlen
800 mm
Spurweite
nach Wikipedia
7,26 km
Streckenlänge
Wilderswil–Schynige Platte
1893
Eröffnung
elektrisch seit 1914
Achthundert Millimeter schmal, gut sieben Kilometer lang.
Achthundert Millimeter Spurweite
Die Schynige-Platte-Bahn hat nach Wikipedia eine Spurweite von 800 Millimetern.
Das ist deutlich schmaler als bei den großen Bahnlinien.
Diese messen in der Regel 1435 Millimeter.
Die 800 Millimeter zählen zu den schmalen Spurweiten im Bergbahnbau.
Sie machen die Bahn wendig und sparsam im Bau.
Für eine Strecke am steilen Hang ist das ein Vorteil.

Was die Spurweite bedeutet
Die Spurweite ist der Abstand zwischen den beiden Schienen.
Gemessen wird er an den Innenkanten der Schienenköpfe.
Bei der Schynige-Platte-Bahn beträgt dieser Abstand 800 Millimeter.
Schmale Spuren heißen in der Fachsprache Schmalspur.
Sie erlauben engere Kurven als die Normalspur.
Das ist im unwegsamen Gelände oft nötig.
Gut zu wissen
Die Schynige-Platte-Bahn hat eine Spurweite von 800 Millimetern und ist 7,26 Kilometer lang.
Sie wurde 1893 eröffnet und 1914 elektrifiziert.
Historische Lokomotiven der Bauart He 2/2 sind bis heute im Einsatz.
Eine schmale Spur für den Berg
Viele Bergbahnen setzen bewusst auf schmale Spuren.
Eine schmale Spur braucht weniger Platz am Hang.
Sie erlaubt engere Kurven und kleinere Kunstbauten.
Das senkt die Baukosten im schwierigen Gelände.
Zugleich bleibt die Bahn stabil und sicher.
So passt die Spurweite zur Aufgabe der Bahn.
Die Strecke nach Wilderswil
Die Bahn verkehrt zwischen Wilderswil und der Schynige Platte.
Wilderswil liegt in der Nähe von Interlaken.
Die Strecke ist 7,26 Kilometer lang.
Sie führt stetig den Hang hinauf.
Oben wartet ein weiter Blick über das Berner Oberland.
Die Fahrt ist ein beliebtes Ausflugserlebnis.
Eröffnet im Jahr 1893
Die Bahnstrecke wurde im Juni 1893 eröffnet.
Damit gehört sie zu den älteren Bergbahnen der Schweiz.
Von Beginn an diente sie dem Ausflugsverkehr.
Ihr Eröffnungsjahr fällt in die Blütezeit der Bergbahnen.
Seither fährt sie auf die Schynige Platte.
Das Datum ist gut belegt.
Elektrisch seit 1914
Zunächst fuhr die Bahn nicht elektrisch.
Im Jahr 1914 wurde die Strecke elektrifiziert.
Seitdem ziehen elektrische Lokomotiven die Züge.
Das machte den Betrieb sauberer und gleichmäßiger.
Die Umstellung war ein wichtiger Schritt.
Sie prägt den Betrieb bis heute.
Historische Loks im Einsatz
Mit der Elektrifizierung kamen neue Lokomotiven.
Es waren Maschinen der Bauart He 2/2 mit den Nummern 11 bis 14.
Diese Loks sind bis heute im fahrplanmäßigen Einsatz.
Sie gehören zu den ältesten noch fahrenden Fahrzeugen ihrer Art.
Für Technikfreunde ist das eine Besonderheit.
Die Bahn bewahrt so ein Stück lebendige Geschichte.
Mitten im Berner Oberland
Die Schynige-Platte-Bahn liegt im Berner Oberland.
Diese Region ist für ihre Berge und Seen bekannt.
Interlaken ist der Ausgangspunkt vieler Ausflüge.
Von dort gelangt man rasch nach Wilderswil.
Die Bahn fügt sich in ein dichtes Netz von Bergbahnen ein.
Sie ist ein fester Teil des touristischen Angebots.
Eine Zahnradbahn
Die Schynige-Platte-Bahn ist eine Zahnradbahn.
Eine Zahnstange im Gleis gibt dem Zug sicheren Halt.
Ohne diese Technik wäre der steile Aufstieg nicht möglich.
Das Zahnrad greift in die Zahnstange ein.
So bewältigt die Bahn auch kräftige Steigungen.
Die schmale Spur und das Zahnrad ergänzen sich dabei.
Im Vergleich der Spurweiten
Mit 800 Millimetern liegt die Bahn im schmalen Bereich.
Die Monte-Generoso-Bahn im Tessin hat dieselbe Spurweite.
Viele andere Bergbahnen fahren in Meterspur mit 1000 Millimetern.
Die Vitznau-Rigi-Bahn nutzt sogar die Normalspur von 1435 Millimetern.
Jede Spurweite hat ihre Gründe im Gelände und in der Geschichte.
Die 800 Millimeter passen gut zur Schynige-Platte-Bahn.
Warum die Spurweite zählt
Die Spurweite ist eine Grundgröße jeder Bahn.
Sie bestimmt, welche Fahrzeuge auf der Strecke fahren können.
Bei der Schynige-Platte-Bahn sind es 800 Millimeter.
Die Zahl ist gut belegt und leicht zu merken.
Sie erklärt, warum die Bahn so wendig am Hang ist.
So wird aus einer kleinen Zahl ein Stück Technikverständnis.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
