Zahlen, bitte!
„Meterspur in Tirol: tausend Millimeter breit ist das Gleis der Achenseebahn von Jenbach zum See.“
Welche Spurweite hat die Achenseebahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Achenseebahn hat eine Spurweite von 1000 Millimetern, also Meterspur. Sie ist eine Schmalspurbahn mit kombiniertem Adhäsions- und Zahnradbetrieb.
In Tirol führt eine alte Schmalspurbahn vom Inntal hinauf zu einem Bergsee.
Die Achenseebahn verbindet Jenbach mit dem Achensee.
Wie breit ihre Spur ist, verrät die Wikipedia.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
6,76 km
Streckenlänge
Jenbach–Achensee
1889
Eröffnung
im Juni
Tausend Millimeter Meterspur, gut sechs Kilometer lang.
Tausend Millimeter Spurweite
Die Achenseebahn hat eine Spurweite von 1000 Millimetern.
Diese Spur nennt man auch Meterspur.
Sie ist schmaler als die Normalspur von 1435 Millimetern.
Die Meterspur ist bei Schmalspur- und Bergbahnen weit verbreitet.
Sie erlaubt engere Kurven als die Normalspur.
Das passt gut zu einer Bahn im bergigen Gelände.

Was Meterspur bedeutet
Die Spurweite ist der Abstand zwischen den beiden Schienen.
Bei der Meterspur beträgt dieser Abstand genau einen Meter.
Daher stammt auch der Name.
Gemessen wird an den Innenkanten der Schienen.
Die Meterspur ist ein verbreiteter Standard für Schmalspurbahnen.
Viele Bergbahnen im Alpenraum nutzen sie.
Gut zu wissen
Die Achenseebahn hat eine Spurweite von 1000 Millimetern (Meterspur) und ist 6,76 Kilometer lang.
Sie verbindet Jenbach im Inntal mit dem Achensee bei Maurach.
Eröffnet wurde sie im Juni 1889, mit kombiniertem Adhäsions- und Zahnradbetrieb.
Adhäsion und Zahnrad kombiniert
Die Achenseebahn ist eine besondere Mischform.
Auf flacheren Abschnitten fährt sie mit reiner Haftreibung.
An steilen Stellen kommt das Zahnrad zum Einsatz.
Dieses greift in eine Zahnstange im Gleis.
So bewältigt die Bahn den Höhenunterschied.
Der kombinierte Betrieb ist ein Markenzeichen der Strecke.
Von Jenbach zum Achensee
Die Bahn zweigt in Jenbach von der Bahnstrecke Kufstein–Innsbruck ab.
Von dort führt sie hinauf zum Achensee bei Maurach.
Die Strecke ist 6,76 Kilometer lang.
Sie gewinnt auf dem Weg deutlich an Höhe.
Am See besteht Anschluss an die Schifffahrt.
So verbindet die Bahn das Tal mit dem Bergsee.
Eröffnet im Jahr 1889
Die feierliche Eröffnung der Localbahn fand im Juni 1889 statt.
Damit gehört die Achenseebahn zu den ältesten Bahnen ihrer Art.
Sie diente von Anfang an dem Ausflugsverkehr.
Ihr Eröffnungsjahr fällt in die frühe Zeit der Bergbahnen.
Seither fährt sie zum Achensee.
Das Datum ist gut belegt.
Eine Bahn für den Fremdenverkehr
Die Achenseebahn diente von Anfang an überwiegend touristischen Zwecken.
Der Güterverkehr spielte nur eine untergeordnete Rolle.
Im Mittelpunkt standen stets die Gäste.
Die Fahrt zum Achensee ist Teil des Erlebnisses.
Langsam zieht der Zug den Berg hinauf.
Am Ziel warten See und Landschaft.
Anschluss an die Seeschifffahrt
Am Achensee besteht Anschluss an die Schifffahrt.
So lässt sich die Bahnfahrt mit einer Schiffsfahrt verbinden.
Schon früh war dieser Anschluss ein Anziehungspunkt.
Die Gäste konnten vom Zug direkt aufs Schiff wechseln.
Diese Verbindung prägt das Ausflugserlebnis bis heute.
Bahn und Schiff ergänzen sich am See.
Das Kloster und der See
Der Achensee gehörte einst dem Kloster Fiecht im Inntal.
Das Kloster betrieb auf dem See die Dampfschifffahrt.
Es befürwortete den Bau der Bahn mit einer Auflage.
Der Endbahnhof sollte nicht direkt am Seeanleger liegen.
So wollte man die eigenen Interessen wahren.
Die Bahn richtete sich nach dieser Vorgabe.
Pläne, die nicht kamen
In der Anfangszeit gab es weitergehende Pläne.
Man dachte an eine Verlängerung der Strecke.
Ziel war eine direkte Verbindung zur Tegernseebahn.
Dieses Vorhaben wurde jedoch nicht verwirklicht.
So blieb die Achenseebahn auf ihre Strecke beschränkt.
Die Zahlen beschreiben die Bahn, wie sie tatsächlich gebaut wurde.
Im Vergleich der Spurweiten
Mit 1000 Millimetern fährt die Achenseebahn in Meterspur.
Viele Bergbahnen im Alpenraum nutzen dieselbe Spur.
Die Schynige-Platte-Bahn ist dagegen mit 800 Millimetern schmaler.
Die Vitznau-Rigi-Bahn nutzt die Normalspur von 1435 Millimetern.
Jede Spurweite hat ihre Gründe im Gelände und in der Geschichte.
Die Meterspur passt gut zur Achenseebahn.
Warum die Spurweite zählt
Die Spurweite ist eine Grundgröße jeder Bahn.
Sie bestimmt, welche Fahrzeuge fahren können.
Bei der Achenseebahn ist es die Meterspur mit 1000 Millimetern.
Die Zahl ist gut belegt und leicht zu merken.
Sie erklärt die Wendigkeit der Bahn im Gelände.
So wird aus einer Zahl ein Stück Technikverständnis.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
