Zahlen, bitte!
„In Chur beginnt das Netz der Rhätischen Bahn, gebaut für einen Meter Spurweite.“
Welche Spurweite hat die Rhätische Bahn?
→ Ein Schmalspurnetz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Rhätische Bahn ist die große Schmalspurbahn Graubündens. Ihr ganzes Netz hat eine Spurweite von 1000 Millimetern.
Die Rhätische Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Graubünden.
Ihre Züge erreichen hohe Täler, tiefe Schluchten und bekannte Kurorte.
Das ganze weite Netz ruht dabei auf schmalen Gleisen.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
384 km
Streckennetz
vor allem Graubünden
2008
UNESCO-Welterbe
Albula- und Berninabahn
In Disentis schließt das Netz an die Matterhorn-Gotthard-Bahn an.
Die Antwort in einer Zahl
Die Spurweite der Rhätischen Bahn beträgt 1000 Millimeter.
Das ist genau ein Meter zwischen den Schienen.
Das gesamte Netz ist in dieser Meterspur gebaut.
Die Abkürzung der Gesellschaft lautet RhB.
Der Wert steht so in den Angaben der Bahn.

Was Meterspur bedeutet
Die Normalspur misst 1435 Millimeter und ist weltweit am häufigsten.
Die Meterspur ist mit 1000 Millimetern deutlich schmaler.
Sie erlaubt engere Kurven und steilere Abschnitte.
Im Gebirge ist das ein großer Vorteil.
So findet die Bahn ihren Weg durch das zerklüftete Graubünden.
Gut zu wissen
Das gesamte Netz der Rhätischen Bahn ist in Meterspur gebaut, also 1000 Millimeter breit.
Dadurch passt es nahtlos zur Matterhorn-Gotthard-Bahn, die dieselbe Spurweite hat.
Ein weites Netz
Das Streckennetz der Rhätischen Bahn ist 384 Kilometer lang.
Es liegt überwiegend im Kanton Graubünden.
Ein kleiner Teil reicht bis nach Italien.
Trotz seiner Größe nutzt das ganze Netz dieselbe Spurweite.
Deshalb können die Züge überall frei durchlaufen.
Die Albulabahn
Zu den bekanntesten Strecken gehört die Albulabahn.
Sie verbindet Thusis mit St. Moritz.
Mit vielen Brücken und Tunneln klettert sie ins Engadin.
Auch sie fährt in Meterspur.
Sie ist Teil des Stammnetzes der RhB.
Die Berninabahn
Die zweite berühmte Strecke ist die Berninabahn.
Sie führt über den Berninapass nach Italien.
Dabei überwindet sie große Höhen ganz ohne Zahnstange.
Wie das übrige Netz fährt sie in Meterspur.
Zusammen mit der Albulabahn ist sie seit 2008 UNESCO-Welterbe.
Anschluss nach Westen
In Disentis endet das RhB-Netz nicht einfach.
Dort schließt es an die Matterhorn-Gotthard-Bahn an.
Beide Netze haben dieselbe Spurweite von 1000 Millimetern.
Deshalb können die Züge ohne Umspuren weiterfahren.
So entsteht ein durchgehender Schmalspurweg quer durch die Alpen.
Der Name und seine Herkunft
Der Name geht auf die römische Provinz Raetia zurück.
Der Kanton Graubünden liegt auf einem Teil dieses alten Gebiets.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Chur.
Dort beginnt auch ein großer Teil ihrer Strecken.
Die Meterspur ist das verbindende Maß all dieser Linien.
Warum schmal gebaut wurde
Eine Normalspurbahn wäre im Gebirge sehr teuer gewesen.
Die Meterspur erlaubt enge Radien und steile Rampen.
Das spart aufwendige Bauwerke.
Zugleich reicht die Kapazität für den Regional- und Ausflugsverkehr.
Die Spurweite ist genau auf die Landschaft abgestimmt.
Bahn für alle Jahreszeiten
Die RhB fährt das ganze Jahr über.
Im Sommer bringt sie Wanderer und Ausflügler in die Täler.
Im Winter transportiert sie viele Wintersportler.
Daneben dient sie den Einheimischen im Alltag.
Die schmale Spur trägt diesen vielfältigen Verkehr zuverlässig.
Eine Bahn als Wahrzeichen
Die roten Züge der RhB sind weit über die Schweiz hinaus bekannt.
Der Bernina Express und der Glacier Express gehören zu den berühmtesten Zügen überhaupt.
Beide nutzen das Meterspurnetz der RhB.
Die Bahn ist so vom Verkehrsmittel zum Wahrzeichen geworden.
Die schmale Spur ist der stille Grund für dieses Bild.
Was die Zahl heute bedeutet
Die 1000 Millimeter sind das Maß des gesamten RhB-Netzes.
Sie bestimmen die Breite der Wagen und die engen Kurven.
Vor allem halten sie das weite Netz zu einer Einheit zusammen.
Für die Fahrgäste bleibt die Spurweite unsichtbar.
Doch sie trägt jede Fahrt durch Graubünden.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
