Zahlen, bitte!
„Nächster Halt: die Grundzahl der höchsten Bahn Europas, 1000 Millimeter zwischen den Schienen.“
Welche Spurweite hat die Jungfraubahn?
→ Eine Spurweite in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Jungfraubahn fährt auf Meterspur mit einer Spurweite von 1000 Millimetern. Als Zahnradbahn führt sie hinauf zur höchsten Bahnstation Europas.
Die Jungfraubahn führt zu einem der höchsten Bahnhöfe der Welt.
Hinter diesem Rekord steht eine stille Grundzahl, die Spurweite.
Sie bestimmt, wie die berühmte Zahnradbahn gebaut ist.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur, nach Wikipedia
9,34 km
Streckenlänge
Kleine Scheidegg bis Jungfraujoch
3454 m
höchste Bahnstation Europas
Jungfraujoch
Meterspur bedeutet genau einen Meter Abstand zwischen den Schienen.
Die Spurweite der Jungfraubahn
Die Jungfraubahn fährt auf Meterspur, ihre Spurweite beträgt also genau 1000 Millimeter.
Gemessen wird dieser Wert innen zwischen den beiden Schienenköpfen.
Damit gehört die Bahn zu den Schmalspurbahnen, die in den Alpen üblich sind.
Die schmale Spur passt zu einer Strecke, die großenteils durch den Fels führt.
Für die berühmte Hochgebirgsbahn ist dieser Wert die technische Grundlage.
Er bestimmt, wie Fahrzeuge und Tunnel gebaut werden mussten.

Was Meterspur bedeutet
Die Spurweite ist der Abstand der beiden Schienen einer Gleisstrecke.
Bei der Meterspur liegt dieser Abstand bei 1000 Millimetern, also bei genau einem Meter.
Zum Vergleich: Die in Europa übliche Normalspur misst 1435 Millimeter.
Die Meterspur ist damit deutlich schmaler als das Gleis der großen Fernzüge.
Schmalere Gleise brauchen weniger Platz und lassen engere Kurven zu.
Im Tunnel spart die schmale Spur zusätzlich wertvollen Raum.
Gut zu wissen
Die Meterspur mit 1000 Millimetern ist in den Alpen weit verbreitet, weil sie engere Kurven und einen schmaleren Unterbau erlaubt.
Die Jungfraubahn nutzt diese schmale Spur und einen Zahnradantrieb, um die höchste Bahnstation Europas auf 3454 Metern zu erreichen.
Eine Zahnradbahn zum Hochgebirge
Die Jungfraubahn ist eine elektrische Zahnradbahn.
Ein Zahnrad greift in eine Zahnstange im Gleis und gibt dem Zug Halt.
So überwindet die Bahn auch sehr steile Abschnitte sicher.
Die schmale Meterspur und der Zahnradantrieb arbeiten dabei zusammen.
Die schmale Spur ermöglicht enge Kurven, die Zahnstange trägt die Steigung.
Ohne diese Kombination wäre die Fahrt ins Hochgebirge nicht möglich.
Von der Kleinen Scheidegg zum Jungfraujoch
Die Jungfraubahn führt seit August 1912 von der Kleinen Scheidegg zum Jungfraujoch.
Die Strecke ist 9,34 Kilometer lang.
Dabei überwindet die Bahn fast 1400 Höhenmeter.
Etwas mehr als sieben Kilometer der Strecke liegen im Tunnel.
Der Tunnel führt durch das Innere von Eiger und Mönch.
Diese kühne Bauweise machte die Bahn weltberühmt.
Die höchste Bahnstation Europas
Am Ende der Strecke liegt die Station Jungfraujoch.
Sie liegt auf 3454 Metern Höhe und ist die höchste Bahnstation Europas.
Es handelt sich um eine Tunnelstation tief im Fels.
Von dort erreichen Besucher Aussichtsplattformen und Eispaläste.
Dass eine schmale Meterspurbahn so hoch hinaufreicht, ist bemerkenswert.
Die Spurweite steht damit am Anfang eines echten Weltrekords.
Fast 1400 Höhenmeter und viel Tunnel
Auf nur gut neun Kilometern gewinnt die Bahn fast 1400 Höhenmeter.
Das ist für eine so kurze Strecke eine enorme Leistung.
Der lange Tunnel schützt die Bahn vor Wetter und Lawinen.
Im Fels sind enge Kurven nötig, die die schmale Spur erst erlaubt.
So fügt sich die Meterspur perfekt in das Gesamtkonzept ein.
Jeder Meter der Strecke war beim Bau hart erkämpft.
Durch Eiger und Mönch
Der Tunnel der Jungfraubahn führt durch die berühmten Berge Eiger und Mönch.
Unterwegs gibt es Halte mit Fenstern, die den Blick in die Felswand freigeben.
Die Fahrgäste erleben die Berge also von innen heraus.
Die Bahn liegt größtenteils im Kanton Bern, im Berner Oberland.
Die letzten Meter reichen bis in den Kanton Wallis.
Technisch bleibt die Strecke durchgehend auf der schmalen Meterspur.
Meterspur und Normalspur im Vergleich
Der Unterschied von 435 Millimetern zwischen Meterspur und Normalspur klingt gering.
In der Praxis entscheidet er über den ganzen Charakter einer Strecke.
Normalspur ist stabiler für hohe Geschwindigkeiten und schwere Lasten im Flachland.
Meterspur punktet im Gebirge mit engen Kurven und leichterem Bau.
Beide Systeme haben ihre eigene Berechtigung.
Die Jungfraubahn zeigt, wie weit die schmale Spur im Hochgebirge tragen kann.
Warum die Zahl wichtig ist
Die Spurweite ist die stillste, aber grundlegendste Zahl einer Bahnstrecke.
Sie legt fest, welche Fahrzeuge fahren dürfen und wie die Gleise gebaut werden.
Bei der Jungfraubahn sind es exakt 1000 Millimeter.
Dieser Wert stand am Anfang des gesamten Bauwerks.
Wer die Spurweite kennt, versteht die Bahn und ihren Tunnel besser.
Die schmale Spur ist die leise Grundlage hinter dem Rekord am Jungfraujoch.
Kurz zusammengefasst
Die Spurweite der Jungfraubahn beträgt 1000 Millimeter, also Meterspur.
Sie ist damit schmaler als die europäische Normalspur von 1435 Millimetern.
Als Zahnradbahn führt sie seit 1912 von der Kleinen Scheidegg zum Jungfraujoch.
Dort liegt auf 3454 Metern die höchste Bahnstation Europas.
Die schmale Spur passt ideal zu den engen Kurven im langen Felstunnel.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
