Zahlen, bitte!
„Die Brockenbahn zum Gipfel fährt auf Meterspur von tausend Millimetern.“
Welche Spurweite hat die Brockenbahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Brockenbahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern, der Meterspur. Sie gehört zum meterspurigen Netz der Harzer Schmalspurbahnen.
Die Brockenbahn führt auf den höchsten Berg Norddeutschlands.
Sie windet sich vom Abzweig Drei Annen Hohne hinauf zum Brockengipfel.
Dabei fährt sie auf einer Spur, die genau einen Meter breit ist.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
SPURWEITE
Meterspur
33 ‰
NEIGUNG
größte Steigung
18,9 km
LÄNGE
bis zum Gipfel
Die Meterspur von 1000 Millimetern ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.
Die Antwort in einer Zahl
Die Brockenbahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Dieses Maß wird auch Meterspur genannt.
Es steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.
Der Abstand zwischen den Schienen beträgt genau einen Meter.
Damit ist die Bahn schmaler als eine normale Hauptstrecke.
Die Meterspur verbindet sie mit den anderen Harzer Bahnen.

Was Meterspur bedeutet
Die Meterspur ist eine klassische Schmalspurweite.
Ihr Name verrät es: Die Schienen stehen einen Meter auseinander.
Gegenüber der Normalspur von 1435 Millimetern ist das weniger.
Die schmalere Spur erlaubt engere Kurven und steilere Anstiege.
Beides ist für eine Bergbahn ein großer Vorteil.
Deshalb fährt die Brockenbahn auf diesem Maß.
Gut zu wissen
Die Spurweite von 1000 Millimetern, die größte Neigung von 33 Promille und die Länge von 18,9 Kilometern sind im Wikipedia-Artikel zur Brockenbahn belegt.
Die Bahn führt vom Abzweig Drei Annen Hohne über Schierke hinauf zum Brockengipfel.
Hinauf zum Brocken
Die Brockenbahn beginnt am Abzweig Drei Annen Hohne.
Dort zweigt sie von der Harzquerbahn ab.
Von da an geht es stetig bergauf Richtung Gipfel.
Unterwegs liegt der Ort Schierke an der Strecke.
Nach 18,9 Kilometern erreicht die Bahn den Brockenbahnhof.
Dieser liegt nahe dem höchsten Punkt des Harzes.
Die Spirale am Gipfel
Kurz vor dem Ziel wird die Steigung besonders knifflig.
Die Bahn umrundet den Brocken in einer weiten Spirale.
Dabei umkreist sie den Gipfel etwa eineinhalbmal.
So verteilt sie den Höhengewinn auf eine längere Strecke.
Die schmale Meterspur macht diese enge Spirale möglich.
Am Ende hält der Zug fast auf dem Gipfel.
Steigungen bis 33 Promille
Der Weg nach oben verlangt der Bahn viel ab.
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 33 Promille.
Das sind 33 Meter Anstieg auf 1000 Meter Strecke.
Für eine reine Reibungsbahn ohne Zahnstange ist das sehr steil.
Die Lokomotiven müssen hier besonders kräftig arbeiten.
Die Meterspur hält die Strecke dabei kompakt.
Eröffnet Ende des 19. Jahrhunderts
Der Abschnitt bis Schierke ging 1898 in Betrieb.
Kurz darauf war auch die Reststrecke zum Gipfel fertig.
Seit 1899 fährt die Bahn durchgehend auf den Brocken.
Damit erschloss sie den Berg für viele Besucher.
Zu DDR-Zeiten lag der Gipfel im Sperrgebiet.
Erst 1992 kehrte der Zugverkehr zum Brocken zurück.
Teil der Harzer Schmalspurbahnen
Die Brockenbahn gehört zu den Harzer Schmalspurbahnen.
Dieses Unternehmen betreibt mehrere meterspurige Strecken.
Dazu zählen auch die Harzquerbahn und die Selketalbahn.
Alle teilen die Spurweite von 1000 Millimetern.
So können Lokomotiven und Wagen zwischen ihnen wechseln.
Gemeinsam bilden sie ein großes Schmalspurnetz.
Dampf auf den Gipfel
Auf der Brockenbahn sind regelmäßig Dampflokomotiven unterwegs.
Die Fahrt auf den Berg ist ein beliebtes Erlebnis.
Besonders im Winter zieht der verschneite Gipfel viele an.
Die Bahn bringt Wanderer und Ausflügler bequem nach oben.
Für die Region ist sie ein wichtiger Anziehungspunkt.
Die Meterspur bildet dafür die technische Basis.
Warum keine Zahnstange nötig ist
Manche Bergbahnen brauchen eine Zahnstange zum Klettern.
Die Brockenbahn kommt ohne eine solche aus.
Sie fährt allein mit der Reibung zwischen Rad und Schiene.
Möglich macht das die lange, gewundene Trasse.
Die Steigung bleibt so gerade noch beherrschbar.
Die schmale Meterspur unterstützt diese Bauweise.
Vergleich mit anderen Spuren
Sächsische Schmalspurbahnen fahren meist auf 750 Millimetern.
Die Bäderbahn Molli nutzt 900 Millimeter.
Die Brockenbahn setzt auf die breitere Meterspur.
Diese ist etwas stabiler bei schwerem Betrieb.
Für eine stark genutzte Bergbahn ist das von Vorteil.
Darum fahren alle Harzer Bahnen auf diesem Maß.
Was die Zahl 1000 erzählt
Die 1000 Millimeter sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Spur.
Sie stehen für die Meterspur der Harzer Bahnen.
Hinter der Zahl steckt eine kühne Bergbahn.
Sie verbindet Technik, Landschaft und Geschichte am Brocken.
Wer die Spur kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
So trägt die schmale Zahl die Bahn bis auf den Gipfel.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
