Welche Spurweite hat die Weißeritztalbahn?

Zahlen, bitte!

„Die Weißeritztalbahn nach Kurort Kipsdorf fährt auf schmaler Spur von siebenhundertfünfzig Millimetern.“

Welche Spurweite hat die Weißeritztalbahn?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Weißeritztalbahn fährt auf einer Spurweite von 750 Millimetern. Damit gehört sie zum typischen Maß der sächsischen Schmalspurbahnen.

Die Weißeritztalbahn ist eine der ältesten noch betriebenen Schmalspurbahnen Sachsens.

Sie führt von Freital-Hainsberg durch enge Täler bis zum Kurort Kipsdorf.

Ihre Spur ist dabei nur 750 Millimeter breit.

.Weißeritztalbahn. 022
Foto: Bybbisch94, Christian Gebhardt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

750 mm

SPURWEITE

sächsisches Maß

34,7 ‰

NEIGUNG

größte Steigung

1882

ERÖFFNUNG

erster Abschnitt

Die Spurweite von 750 Millimetern ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.

Die Antwort in einer Zahl

Die Weißeritztalbahn fährt auf einer Spurweite von 750 Millimetern.

Das ist der Abstand zwischen den Innenkanten der beiden Schienen.

Dieses Maß steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.

Es ist das klassische Maß der sächsischen Schmalspurbahnen.

Gegenüber der Normalspur ist es nur rund halb so breit.

Die schmale Spur prägt das gesamte Erscheinungsbild der Bahn.

.Weißeritztalbahn. 021
Foto: Bybbisch94, Christian Gebhardt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Was Spurweite bedeutet

Die Spurweite beschreibt den Abstand der beiden Schienen eines Gleises.

Sie legt fest, wie breit Fahrzeuge und Trasse sein müssen.

In Europa gilt meist die Normalspur von 1435 Millimetern.

Alles Schmalere zählt zu den Schmalspurbahnen.

Eine schmale Spur erlaubt engere Kurven im Gelände.

Genau das brauchte man in den engen Tälern des Erzgebirges.

Gut zu wissen

Die Spurweite von 750 Millimetern und die größte Neigung von 34,7 Promille sind im Wikipedia-Artikel zur Weißeritztalbahn belegt.

Die Bahn verbindet Freital-Hainsberg über Dippoldiswalde mit dem Kurort Kipsdorf.

Das sächsische Maß von 750 Millimetern

In Sachsen entstand im 19. Jahrhundert ein dichtes Schmalspurnetz.

Fast alle diese Bahnen wählten die Spur von 750 Millimetern.

So konnten Fahrzeuge zwischen den Strecken ausgetauscht werden.

Auch die Weißeritztalbahn folgte diesem Standard.

Das einheitliche Maß senkte die Kosten für Bau und Betrieb.

Bis heute verbindet es die sächsischen Schmalspurbahnen miteinander.

Durch das Tal der Weißeritz

Die Bahn beginnt in Freital-Hainsberg am Rand von Dresden.

Von dort führt sie durch den engen Rabenauer Grund.

Weiter geht es dem Lauf der Roten Weißeritz nach oben.

Die Strecke berührt dabei Dippoldiswalde und Schmiedeberg.

Am Ende erreicht sie den Kurort Kipsdorf im Osterzgebirge.

Die schmale Spur passt sich dabei eng an das Tal an.

Steigungen bis 34,7 Promille

Auf dem Weg ins Gebirge gewinnt die Bahn viel Höhe.

Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 34,7 Promille.

Das sind rund 35 Meter Anstieg auf einen Kilometer Strecke.

Für eine reine Reibungsbahn ist das eine beachtliche Steigung.

Die schmale Spur macht solche Anstiege erst wirtschaftlich möglich.

Die Lokomotiven müssen hier kräftig ziehen.

Eröffnet im Jahr 1882

Der erste Abschnitt ging am 1. November 1882 in Betrieb.

Er führte zunächst von Hainsberg bis Schmiedeberg.

Kurz darauf wurde die Strecke bis Kipsdorf verlängert.

Damit gehört die Bahn zu den ältesten ihrer Art in Sachsen.

Seit über 140 Jahren rollt sie auf ihrer schmalen Spur.

Ihr Maß von 750 Millimetern ist all die Zeit gleich geblieben.

Dampfbetrieb im Tal

Die Weißeritztalbahn wird im Dampfbetrieb geführt.

Vor den Wagen hängen historische Dampflokomotiven.

Das macht jede Fahrt zu einem Erlebnis für Technikfreunde.

Der Dampf passt zum historischen Charakter der Strecke.

Viele Gäste reisen eigens wegen der alten Züge an.

Für die Region ist die Bahn ein wichtiges Ausflugsziel.

Wiederaufbau nach dem Hochwasser

Im August 2002 richtete ein schweres Hochwasser große Schäden an.

Die Flut zerstörte Teile der Strecke im engen Tal.

Danach wurde die Bahn abschnittsweise wieder aufgebaut.

Schritt für Schritt kehrte der Zugverkehr zurück.

Schließlich war die Linie bis Kipsdorf erneut befahrbar.

Die schmale Spur blieb beim Wiederaufbau unverändert.

Wie die schmale Spur das Tal erschließt

Im Rabenauer Grund ist nur wenig Platz neben dem Fluss.

Eine breite Normalspurbahn hätte hier kaum gebaut werden können.

Die schmale Spur von 750 Millimetern passt dagegen gut hinein.

Sie erlaubt enge Bögen entlang der Felswände.

So konnte die Bahn das enge Tal überhaupt erst erschließen.

Darin liegt der eigentliche Sinn der schmalen Spur.

Teil eines sächsischen Netzes

Die Weißeritztalbahn ist eine von mehreren sächsischen Schmalspurbahnen.

Dazu gehören auch die Lößnitzgrundbahn und die Fichtelbergbahn.

Alle diese Bahnen nutzen die Spur von 750 Millimetern.

Das gemeinsame Maß verbindet sie technisch miteinander.

Es erleichtert den Austausch von Lokomotiven und Wagen.

So bilden die Bahnen ein zusammengehöriges Erbe.

Vergleich mit anderen Spuren

Die Harzer Bahnen fahren auf der breiteren Meterspur.

Die Bäderbahn Molli an der Ostsee nutzt 900 Millimeter.

Die Weißeritztalbahn bleibt bei den sächsischen 750 Millimetern.

Diese Spur ist besonders schmal und sehr wendig.

Für enge Gebirgstäler ist das ein klarer Vorteil.

Darum setzte Sachsen so konsequent auf dieses Maß.

Was die Zahl 750 erzählt

Die 750 Millimeter sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Spur.

Sie stehen für das klassische sächsische Schmalspurmaß.

Hinter der Zahl steckt ein ganzes historisches Bahnnetz.

Sie verbindet Technik, Landschaft und Geschichte im Erzgebirge.

Wer die Spur kennt, versteht die Bahn und ihre Umgebung besser.

So trägt die schmale Zahl die Bahn durch das enge Tal.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Weißeritztalbahn?
Die Weißeritztalbahn fährt auf einer Spurweite von 750 Millimetern.
Ist das ein typisches Maß?
Ja, 750 Millimeter sind das klassische Maß der sächsischen Schmalspurbahnen.
Welche Orte verbindet die Bahn?
Sie verbindet Freital-Hainsberg über Dippoldiswalde mit dem Kurort Kipsdorf.
Wie steil ist die Weißeritztalbahn?
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 34,7 Promille.
Wann wurde sie eröffnet?
Der erste Abschnitt ging am 1. November 1882 in Betrieb.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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