Welche Spurweite hat die Lößnitzgrundbahn?

Zahlen, bitte!

„Die Lößnitzgrundbahn nach Radeburg über Moritzburg fährt auf schmaler Spur von siebenhundertfünfzig Millimetern.“

Welche Spurweite hat die Lößnitzgrundbahn?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Lößnitzgrundbahn fährt auf einer Spurweite von 750 Millimetern. Das entspricht dem Maß der übrigen sächsischen Schmalspurbahnen.

Die Lößnitzgrundbahn ist eine beliebte sächsische Schmalspurbahn bei Dresden.

Sie verbindet Radebeul Ost über Moritzburg mit Radeburg.

Dabei fährt sie auf einer nur 750 Millimeter breiten Spur.

Lößnitzgrundbahn 2017 14
Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

750 mm

SPURWEITE

sächsisches Maß

16,6 ‰

NEIGUNG

größte Steigung

1884

ERÖFFNUNG

Eröffnungsjahr

Die Spurweite von 750 Millimetern ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.

Die Antwort in einer Zahl

Die Lößnitzgrundbahn fährt auf einer Spurweite von 750 Millimetern.

Das ist der Abstand zwischen den beiden Schienen des Gleises.

Dieses Maß steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels.

Es ist das verbreitete Maß der sächsischen Schmalspurbahnen.

Damit ist die Strecke nur etwa halb so breit wie eine Hauptbahn.

Die schmale Spur ist das auffälligste Merkmal der Bahn.

Lößnitzgrundbahn 2023 spring by MOs810 (8)
Foto: MOs810, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Was Spurweite bedeutet

Die Spurweite ist der Abstand zwischen den Innenkanten der Schienen.

Sie bestimmt die Breite von Fahrzeugen und Trasse.

In Europa gilt meist die Normalspur von 1435 Millimetern.

Schmalere Maße zählen zu den Schmalspurbahnen.

Eine schmale Spur erlaubt engere Kurven und niedrigere Kosten.

Für Nebenbahnen war das oft entscheidend.

Gut zu wissen

Die Spurweite von 750 Millimetern und die größte Neigung von 16,6 Promille sind im Wikipedia-Artikel zur Lößnitzgrundbahn belegt.

Die Bahn verbindet Radebeul Ost über Moritzburg mit Radeburg.

Das sächsische Maß von 750 Millimetern

Sachsen baute im 19. Jahrhundert viele schmale Nebenbahnen.

Als Maß wählte man fast überall 750 Millimeter.

So entstand ein zusammenhängendes Schmalspurnetz.

Die Lößnitzgrundbahn folgte diesem Standard.

Das einheitliche Maß erleichterte Bau und Betrieb.

Noch heute teilen sich die sächsischen Bahnen diese Spur.

Von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg

Die Bahn beginnt in Radebeul Ost nahe bei Dresden.

Von dort führt sie durch den namensgebenden Lößnitzgrund.

Weiter geht es zum Ort Moritzburg mit seinem bekannten Schloss.

Am Ende erreicht die Strecke die Stadt Radeburg.

Unterwegs durchquert die Bahn Wälder, Teiche und Felder.

Die schmale Spur schlängelt sich dabei durch die Landschaft.

Sanfte Steigung von 16,6 Promille

Die Lößnitzgrundbahn verläuft im Vergleich recht flach.

Die größte Neigung beträgt nach der Infobox nur 16,6 Promille.

Das sind knapp 17 Meter Anstieg auf einen Kilometer.

Gegenüber steilen Gebirgsbahnen ist das wenig.

Die Landschaft im Lößnitzgrund ist eben genug dafür.

So kommt die Bahn ohne besonders starke Steigungen aus.

Eröffnet im Jahr 1884

Die Strecke wurde am 15. September 1884 feierlich eröffnet.

Ein Festzug fuhr damals von Radebeul nach Radeburg und zurück.

Radeburg war zuvor noch nicht an die Eisenbahn angeschlossen.

Die neue Bahn verband den Ort endlich mit Dresden.

Seitdem rollt sie auf ihrer schmalen Spur durch die Lößnitz.

Ihr Maß von 750 Millimetern ist bis heute gleich geblieben.

Der Lößnitzdackel

Im Volksmund trägt die Bahn den Spitznamen Lößnitzdackel.

Früher hieß sie auch Grundwurm.

Die Namen spielen auf ihre schmale, lange Gestalt an.

Sie zeigen die enge Verbindung zur Bevölkerung der Region.

Bis heute ist die Bahn ein beliebtes Ausflugsziel.

Der freundliche Spitzname gehört fest zu ihrem Bild.

Dampf vor historischer Kulisse

Die Lößnitzgrundbahn wird im Dampfbetrieb geführt.

Historische Lokomotiven ziehen die Wagen durch das Tal.

Besonders beliebt ist die Fahrt zum Schloss Moritzburg.

Der Dampf und die alten Wagen locken viele Gäste an.

So verbindet die Bahn Alltagsverkehr und Nostalgie.

Die schmale Spur bildet dafür die technische Grundlage.

Wie die schmale Spur das Tal erschließt

Der Lößnitzgrund ist streckenweise eng und bewaldet.

Eine schmale Bahn passt hier besser hinein als eine breite.

Die Spur von 750 Millimetern erlaubt enge Bögen.

So kann die Bahn dem Lauf des Tales folgen.

Zugleich blieben die Baukosten überschaubar.

Darin liegt der praktische Sinn der schmalen Spur.

Teil des sächsischen Erbes

Die Lößnitzgrundbahn gehört zu einem größeren Netz.

Verwandte Bahnen sind die Weißeritztalbahn und die Fichtelbergbahn.

Alle fahren auf der Spur von 750 Millimetern.

Das gemeinsame Maß verbindet sie technisch.

Es erlaubt den Austausch von Fahrzeugen zwischen den Strecken.

Gemeinsam bilden sie ein lebendiges Stück Verkehrsgeschichte.

Was die Zahl 750 erzählt

Die 750 Millimeter sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Spur.

Sie stehen für das klassische sächsische Schmalspurmaß.

Hinter der Zahl steckt ein ganzes Netz von Nebenbahnen.

Sie verbindet Landschaft, Technik und Geschichte bei Dresden.

Wer die Spur kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.

So steckt in der kleinen Zahl viel sächsische Eisenbahngeschichte.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Lößnitzgrundbahn?
Die Lößnitzgrundbahn fährt auf einer Spurweite von 750 Millimetern.
Ist das typisch für Sachsen?
Ja, 750 Millimeter sind das verbreitete Maß der sächsischen Schmalspurbahnen.
Welche Orte verbindet die Bahn?
Sie verbindet Radebeul Ost über Moritzburg mit Radeburg.
Wie steil ist die Lößnitzgrundbahn?
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 16,6 Promille.
Wie heißt die Bahn im Volksmund?
Sie wird gern Lößnitzdackel genannt, früher auch Grundwurm.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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