Zahlen, bitte!
„In Interlaken Ost teilt sich der Zug, nach Grindelwald und nach Lauterbrunnen, auf einem Meter Spur.“
Welche Spurweite hat die Berner Oberland-Bahn?
→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Berner Oberland-Bahn fährt von Interlaken nach Grindelwald und Lauterbrunnen. Sie ist eine Meterspurbahn mit einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Die Berner Oberland-Bahn ist das Tor zu den Bergen rund um die Jungfrau.
Sie bringt die Reisenden von Interlaken in die Täler darunter.
Und sie tut das auf schmalen Gleisen, die sich den steilen Hängen anpassen.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
23,69 km
Streckenlänge
ab Interlaken Ost
1890
Eröffnung
elektrisch ab 1914
Die BOB gehört mit der Schynige-Platte-Bahn zur Berner Oberland-Bahnen AG.
Die Antwort in einer Zahl
Die Spurweite der Berner Oberland-Bahn beträgt 1000 Millimeter.
Das ist genau ein Meter zwischen den Schienen.
Damit zählt sie zu den Meterspurbahnen.
Die Abkürzung der Bahn lautet BOB.
Der Wert ist in den Angaben zur Bahn so festgehalten.

Was Meterspur bedeutet
Die Normalspur misst 1435 Millimeter.
Die Meterspur ist mit 1000 Millimetern deutlich schmaler.
Schmale Gleise erlauben enge Kurven und steile Abschnitte.
Im Berner Oberland ist das ein großer Vorteil.
So findet die Bahn ihren Weg in die engen Täler.
Gut zu wissen
Die BOB ist eine gemischte Bahn: Auf flachen Stücken fährt sie über Reibung, auf steilen über eine Zahnstange.
Mit 1000 Millimetern Spurweite passt sie zu den anderen Schmalspurbahnen rund um die Jungfrau.
Zwei Ziele ab Interlaken
Die BOB beginnt in Interlaken Ost.
In Zweilütschinen teilt sich die Strecke.
Ein Ast führt nach Grindelwald, der andere nach Lauterbrunnen.
Beide Täler enden am Fuß der hohen Berge.
Die gesamte Strecke misst 23,69 Kilometer.
Reibung und Zahnstange
Auf den flacheren Stücken fährt die Bahn allein über die Reibung der Räder.
Auf den steilen Abschnitten greift zusätzlich eine Zahnstange.
Ein Zahnrad am Fahrzeug fasst in diese Zahnstange im Gleis.
So kommt der Zug auch steile Rampen sicher hinauf und hinunter.
Die schmale Spur und die Zahnstange ergänzen sich.
Eine der älteren Bergbahnen
Die Berner Oberland-Bahn wurde am 1. Juli 1890 eröffnet.
Damit gehört sie zu den älteren Schmalspurbahnen der Region.
Am 17. März 1914 wurde sie elektrifiziert.
Seither fahren die Züge mit Strom statt mit Dampf.
Die Meterspur blieb über all die Jahre gleich.
Teil eines Firmenverbunds
Die BOB gehört zur Berner Oberland-Bahnen AG.
Zum selben Unternehmen zählt auch die Schynige-Platte-Bahn.
Beide Bahnen tragen dieselben amtlichen Initialen BOB.
Der Verbund bündelt den Verkehr rund um Interlaken.
Die schmale Spur ist dabei das gemeinsame Maß.
Anschluss nach oben
In Grindelwald und Lauterbrunnen endet die BOB nicht einfach.
Dort schließen weitere Bergbahnen an.
Über die Wengernalpbahn und die Jungfraubahn geht es noch höher hinaus.
Weil viele dieser Bahnen schmalspurig sind, greifen die Netze ineinander.
Die Reisenden kommen so bis in die Welt der Gletscher.
Warum schmal gebaut wurde
Eine Normalspurbahn hätte in den engen Tälern kaum Platz gefunden.
Die Meterspur erlaubt enge Radien und steile Rampen.
Das spart aufwendige Bauwerke.
Zugleich reicht die Kapazität für den starken Ausflugsverkehr.
Die Spurweite ist genau auf das Gelände abgestimmt.
Ein Zug voller Reisender
Die BOB ist eine der meistbefahrenen Strecken der Region.
Im Sommer strömen Wanderer in die Täler.
Im Winter kommen die Wintersportler.
Die Bahn fährt dicht getaktet, um alle zu befördern.
Ihre schmale Spur trägt dabei große Menschenmengen.
Blick auf die Jungfrau
Von den Zügen aus zeigen sich die berühmten Gipfel.
Eiger, Mönch und Jungfrau rücken mit jedem Kilometer näher.
Die Fahrt ist deshalb selbst schon ein Erlebnis.
Viele Reisende bleiben am Fenster stehen.
Die schmale Spur bringt sie mitten in diese Kulisse.
Was die Zahl heute bedeutet
Die 1000 Millimeter sind das Maß, auf dem die ganze Bahn ruht.
Sie bestimmen die Breite der Wagen und die engen Kurven.
Für die Fahrgäste bleibt die Spurweite unsichtbar.
Doch ohne sie gäbe es den Weg in die Täler so nicht.
Ein Meter zwischen den Schienen öffnet die Tür zu den Bergen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
