Welche Spurweite hat die Bahnstrecke Mandas–Arbatax?

Zahlen, bitte!

„Der Trenino Verde fährt im Sommer durch das sardische Bergland, auf 950 Millimeter schmalen Gleisen.“

Welche Spurweite hat die Bahnstrecke Mandas–Arbatax?

→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bahnstrecke Mandas–Arbatax zieht sich quer durch das Bergland Sardiniens. Sie ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 950 Millimetern.

Die Bahnstrecke Mandas–Arbatax führt mitten durch die Berge Sardiniens.

Im Sommer rollt hier der Ausflugszug Trenino Verde.

Er fährt auf besonders schmalen Gleisen, wie sie für die Insel typisch sind.

Trenino verde, tratta Sassari Palau (24)
Foto: Gianni Careddu, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

950 mm

Spurweite

sardische Schmalspur

159,4 km

Streckenlänge

Mandas–Arbatax

1894

Eröffnung

Zugverkehr ab 20. April

Personenverkehr gibt es heute vor allem im Sommer als Trenino Verde.

Die Antwort in einer Zahl

Die Spurweite der Bahnstrecke Mandas–Arbatax beträgt 950 Millimeter.

Das ist schmaler als die Meterspur mit 1000 Millimetern.

Diese Breite ist auf Sardinien weit verbreitet.

Fast alle Schmalspurbahnen der Insel nutzen sie.

Der Wert ist in den Angaben zur Strecke so festgehalten.

Trenino verde, tratta Sassari Palau (26)
Foto: Gianni Careddu, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die sardische Schmalspur

Die Normalspur misst 1435 Millimeter.

Die sardische Schmalspur ist mit 950 Millimetern deutlich schmaler.

Sie liegt sogar knapp unter der Meterspur.

Diese enge Spur erlaubt sehr kurvige Strecken.

Im gebirgigen Inneren der Insel war das ein großer Vorteil.

Gut zu wissen

Auf Sardinien beträgt die übliche Schmalspur 950 Millimeter, knapp unter der Meterspur.

Auf der Strecke Mandas–Arbatax fährt heute vor allem der Ausflugszug Trenino Verde im Sommer.

Quer durch die Berge

Die Strecke beginnt in Mandas im Inselinneren.

Ihr Ziel ist der Hafenort Arbatax an der Ostküste.

Dazwischen liegen 159,4 Kilometer Gleis.

Die Bahn windet sich durch Täler, über Pässe und an Hängen entlang.

Sie zählt zu den längsten Schmalspurstrecken Italiens.

Warum so schmal gebaut wurde

Das Innere Sardiniens ist bergig und dünn besiedelt.

Eine breite Bahn wäre dort sehr teuer geworden.

Die schmale Spur erlaubt enge Kurven und kleine Radien.

So konnte die Strecke günstig in die Landschaft gelegt werden.

Für den Verkehr auf der Insel reichte die kleine Spur aus.

Wann die Bahn entstand

Die Planungen begannen 1890.

Gebaut wurde die Strecke in den folgenden Jahren.

Am 20. April 1894 nahm die Bahn den Zugverkehr auf.

Betreiber war eine italienische Gesellschaft für Nebenbahnen auf Sardinien.

Die schmale Spur war von Anfang an gesetzt.

Der Trenino Verde

Heute fährt auf Teilen der Strecke der Trenino Verde.

Der Name bedeutet kleiner grüner Zug.

Er verkehrt vor allem in den Sommermonaten von Juni bis September.

Reisende nutzen ihn als Ausflug durch die Natur.

Die schmale Spur trägt dabei einen reinen Tourismusverkehr.

Eine Bahn für die Landschaft

Die Strecke führt durch dünn besiedeltes Bergland.

Unterwegs zeigen sich Wälder, Schluchten und weite Täler.

Viele Abschnitte sind nur schwer mit dem Auto erreichbar.

Die Bahn eröffnet so Blicke, die man sonst kaum bekommt.

Genau das macht den Reiz des Trenino Verde aus.

Langsam, aber lohnend

Auf der kurvigen Strecke fahren die Züge langsam.

Die 159,4 Kilometer brauchen deshalb viel Zeit.

Für Reisende ist das kein Nachteil.

Die langsame Fahrt lässt Zeit für die Aussicht.

Die schmale Spur macht aus der Reise ein Erlebnis.

Teil eines Inselnetzes

Die Strecke steht nicht allein.

Auf Sardinien gibt es mehrere Schmalspurbahnen.

Fast alle fahren in der Spurweite von 950 Millimetern.

Dadurch passen ihre Fahrzeuge zusammen.

Mandas–Arbatax ist ein Teil dieses historischen Netzes.

Was die Zahl heute bedeutet

Die 950 Millimeter sind bis heute das Maß dieser Strecke.

Sie bestimmen die enge Linienführung und die schmalen Wagen.

Zugleich verbinden sie die Bahn mit dem übrigen Inselnetz.

Für die Fahrgäste bleibt die Spurweite unsichtbar.

Doch sie trägt jede Sommerfahrt durch das sardische Bergland.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Bahnstrecke Mandas–Arbatax?
Sie beträgt 950 Millimeter, die auf Sardinien übliche Schmalspur.
Wie lang ist die Strecke?
Sie misst 159,4 Kilometer und zählt zu den längsten Schmalspurstrecken Italiens.
Was ist der Trenino Verde?
Ein Ausflugszug, der im Sommer auf Teilen der Strecke durch die Natur fährt.
Seit wann fährt die Bahn?
Der Zugverkehr wurde am 20. April 1894 aufgenommen.
Ist 950 mm schmaler als Meterspur?
Ja, 950 Millimeter liegen knapp unter den 1000 Millimetern der Meterspur.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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