Zahlen, bitte!
„Der Zug zum Kloster Montserrat fährt ab Monistrol, auf einem Meter Spurweite.“
Welche Spurweite hat die Montserratbahn?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Montserratbahn führt hinauf zum berühmten Kloster Montserrat in Katalonien. Sie ist eine Meterspurbahn mit einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Die Montserratbahn klettert hinauf zum Kloster Montserrat.
Der heilige Berg ragt steil über der Ebene Kataloniens auf.
Die Bahn bringt die Reisenden auf schmalen Gleisen und teils mit Zahnstange nach oben.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
rund 5,24 km
Streckenlänge
heutige Strecke
550 m
Höhenunterschied
hinauf zum Kloster
Die maximale Neigung beträgt 156 Promille.
Die Antwort in einer Zahl
Die Spurweite der Montserratbahn beträgt 1000 Millimeter.
Das ist genau ein Meter zwischen den Schienen.
Damit ist sie eine klassische Meterspurbahn.
Auf Katalanisch heißt sie Cremallera de Montserrat.
Der Wert ist in den Angaben zur Bahn so festgehalten.

Was Meterspur bedeutet
Die Normalspur misst 1435 Millimeter.
Die Meterspur ist mit 1000 Millimetern schmaler.
Schmale Gleise erlauben enge Kurven und steile Rampen.
Am steilen Berg von Montserrat ist das ein Vorteil.
So findet die Bahn ihren Weg nach oben.
Gut zu wissen
Die Montserratbahn ist eine Meterspurbahn mit 1000 Millimetern Spurweite, die teils über Reibung und teils über eine Zahnstange fährt.
Sie überwindet 550 Höhenmeter bei einer maximalen Neigung von 156 Promille.
Adhäsion und Zahnstange
Die Montserratbahn ist eine gemischte Bahn.
Auf flacheren Stücken fährt sie allein über die Reibung der Räder.
Auf den steilen Abschnitten greift eine Zahnstange.
Ein Zahnrad am Fahrzeug fasst in diese Zahnstange.
So kommt der Zug sicher den Berg hinauf.
Hinauf zum Kloster
Die Bahn beginnt in Monistrol de Montserrat.
Dort besteht Anschluss an eine Meterspurstrecke im Tal.
Von Monistrol steigt die Bahn hinauf zum Kloster.
Die heutige Strecke misst rund 5,24 Kilometer.
Oben erwartet die Reisenden das berühmte Kloster.
550 Höhenmeter
Zwischen Tal und Kloster liegen 550 Höhenmeter.
Die maximale Neigung beträgt 156 Promille.
Das ist eine sehr steile Rampe.
Ohne Zahnstange wäre sie nicht zu bewältigen.
Die schmale Spur und die Zahnstange tragen die Fahrt gemeinsam.
Ein Berg mit Geschichte
Schon 1881 wurde eine erste Gesellschaft für eine Bergbahn gegründet.
Lange gab es eine ältere Zahnradbahn auf den Berg.
Die heutige Bahn nimmt diese Tradition wieder auf.
Sie bringt Pilger und Touristen zum Kloster.
Die Meterspur verbindet sie mit dem Netz im Tal.
Pilger und Touristen
Montserrat ist ein bedeutender Wallfahrtsort.
Viele Menschen kommen, um das Kloster zu besuchen.
Andere wandern in den schroffen Felsen des Bergs.
Die Bahn bringt sie alle bequem nach oben.
Die schmale Spur trägt diesen regen Verkehr.
Warum schmal gebaut wurde
Eine breitere Bahn hätte am steilen Berg kaum Platz gefunden.
Die Meterspur erlaubt enge Kurven und starke Steigungen.
Das spart teure Bauwerke.
Zugleich reicht die Leistung für den Ausflugsverkehr.
Die Spurweite ist genau auf die Aufgabe zugeschnitten.
Blick über Katalonien
Von der Bahn aus öffnet sich der Blick über die Ebene.
Mit jedem Meter steigt die Strecke höher.
Die bizarren Felsen von Montserrat rücken näher.
Viele Reisende staunen über die Landschaft.
Die schmale Spur bringt sie mitten hinein.
Was die Zahl heute bedeutet
Die 1000 Millimeter sind bis heute das Maß der Montserratbahn.
Sie bestimmen die enge Linienführung und die schmalen Fahrzeuge.
Zusammen mit der Zahnstange tragen sie die steile Fahrt.
Für die Fahrgäste bleibt die Spurweite unsichtbar.
Doch sie bringt sie zuverlässig zum Kloster und zurück.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
