Stimmt es, dass …?
„Schmalspur und doch Platz fürs Auto: der Vereina-Autoverlad ruft ins Engadin.“
Stimmt es, dass man sein Auto durch den Vereinatunnel auf die Bahn stellen kann?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass …?
Kurz gesagt
Ja, das stimmt. Durch den Vereinatunnel der Rhätischen Bahn werden Autos auf den Zug verladen und ins Unterengadin gefahren.
Der Vereinatunnel liegt im Kanton Graubünden in der Schweiz.
Durch ihn fährt die schmalspurige Rhätische Bahn.
Und mit ihr können auch Autos durch den Berg reisen.

Die Fakten in Zahlen
1999
Eröffnung
der Vereinalinie
19 km
Tunnellänge
längster Meterspurtunnel der Welt
Meterspur
Bauart
der Rhätischen Bahn
Der Autoverlad verbindet Klosters mit dem Unterengadin.
Die kurze Antwort
Ja, der Satz trifft zu.
Durch den Vereinatunnel werden Autos auf den Zug verladen.
Die Rhätische Bahn fährt sie durch den Berg ins Engadin.
Der Tunnel wurde 1999 eröffnet.
Er gilt als längster Meterspurtunnel der Welt.

Eine Bahn in schmaler Spur
Die Rhätische Bahn fährt in schmaler Meterspur.
Trotzdem können auf ihren Wagen Autos mitfahren.
Das ist für eine Schmalspurbahn ungewöhnlich.
Gerade das macht den Vereina-Autoverlad besonders.
Gut zu wissen
Die Rhätische Bahn erschließt weite Teile des Kantons Graubünden in schmaler Meterspur.
Der Vereinatunnel gilt als längster Meterspur-Eisenbahntunnel der Welt.
Von Klosters ins Unterengadin
Die Verladung beginnt bei Klosters im Prättigau.
Durch den Tunnel geht es nach Sagliains im Engadin.
So wird das Unterengadin schnell erreichbar.
Der Umweg über hohe Pässe entfällt.
Wettersicher durch den Berg
Die Pässe der Region sind im Winter oft schwierig.
Der Tunnel ist dagegen immer befahrbar.
Das macht die Anbindung des Tals wettersicher.
Besonders im Winter ist das ein großer Vorteil.
Ein moderner Tunnel
Der Vereinatunnel ist rund neunzehn Kilometer lang.
Er wurde erst 1999 in Betrieb genommen.
Damit ist er eine vergleichsweise junge Strecke.
Für die Region war seine Eröffnung ein großer Schritt.
Das Unterengadin rückte deutlich näher.
Wie die Verladung abläuft
Die Autos fahren am Verladebahnhof auf die Wagen.
Die Insassen bleiben während der Fahrt im Fahrzeug.
Dann zieht der Zug durch den langen Tunnel.
Am Ziel fahren die Autos wieder herunter.
Teil eines großen Netzes
Die Vereinalinie verbindet mehrere Strecken der Rhätischen Bahn.
Sie ist ein wichtiges Bindeglied in Graubünden.
Der Autoverlad ist nur eine ihrer Aufgaben.
Daneben fahren auch normale Reisezüge durch den Tunnel.
Das Fazit
Die Behauptung stimmt.
Durch den Vereinatunnel können Autos auf die Bahn verladen werden.
Die Rhätische Bahn fährt sie wettersicher ins Unterengadin.
Für eine Schmalspurbahn ist das eine Besonderheit.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
