Stimmt es, dass …?
„Keine Straße über den Berg? Dann fährt das Auto eben mit dem Zug: Tauernschleuse voraus.“
Stimmt es, dass es durch den Tauerntunnel einen Autoverlad der Bahn gibt?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass …?
Kurz gesagt
Ja, das stimmt. Die Tauernschleuse fährt Autos durch den Tauerntunnel zwischen Böckstein und Mallnitz.
Die Tauernbahn in Österreich führt durch einen langen Scheiteltunnel.
Durch diesen Tunnel fahren nicht nur Reisezüge.
Auch Autos können hier auf die Bahn verladen werden.

Die Fakten in Zahlen
Böckstein
Nordseite
Verladeort im Gasteinertal
Mallnitz
Südseite
Verladeort in Kärnten
Pendelverkehr
Betrieb
regelmäßige Fahrten
Zwischen beiden Orten gibt es keine direkte Straße.
Die kurze Antwort
Ja, der Satz trifft zu.
Durch den Tauerntunnel gibt es einen Autoverlad.
Er heißt Autoschleuse Tauernbahn, kurz Tauernschleuse.
Autos werden zwischen Böckstein und Mallnitz durch den Berg gefahren.
Der Zug verkehrt im regelmäßigen Pendelverkehr.

Von Böckstein nach Mallnitz
Böckstein liegt im Gasteinertal im Land Salzburg.
Mallnitz liegt auf der anderen Seite in Kärnten.
Dazwischen führt der Tauerntunnel durch den Alpenhauptkamm.
Der Autoverlad verbindet so die beiden Täler.
Gut zu wissen
Böckstein gehört zum Gasteinertal im Land Salzburg, Mallnitz liegt in Kärnten.
Der Alpe-Adria-Weg ist ein bekannter Weitwander- und Radweg, dessen Nutzer die Schleuse mitbenutzen können.
Warum es die Schleuse braucht
Zwischen Böckstein und Mallnitz gibt es keine direkte Straße.
Der Weg mit dem Auto über die Berge wäre sehr weit.
Durch den Tunnel geht es dagegen schnell und direkt.
So ist der Autoverlad für viele die beste Wahl.
Wie die Verladung abläuft
Die Autos fahren am Bahnhof auf die Wagen.
Die Insassen bleiben während der Fahrt im Fahrzeug.
Der Zug zieht dann durch den Scheiteltunnel.
Am Ziel fahren die Autos wieder herunter.
Die ganze Fahrt dauert nur wenige Minuten.
Nicht nur für Autos
Die Schleuse ist vor allem für Straßenfahrzeuge gedacht.
Sie kann aber auch von Fahrgästen ohne Auto genutzt werden.
Sogar Radfahrer dürfen mitfahren.
Das ist etwa für Nutzer des Alpe-Adria-Radwegs praktisch.
Teil der Tauernbahn
Der Tunnel ist der Scheiteltunnel der Tauernbahn.
Über diese Strecke verkehren auch normale Fernzüge.
Der Autoverlad nutzt denselben Tunnel.
So teilen sich Reisezüge und Autoschleuse den Weg durch den Berg.
Ein Weg mit Tradition
Die Verbindung durch den Tauern besteht schon lange.
Für die Menschen der Region ist sie ein gewohntes Verkehrsmittel.
Sie verbindet Salzburg und Kärnten auf kurzem Weg.
Gerade im Winter ist das ein Vorteil.
Das Fazit
Die Behauptung stimmt.
Durch den Tauerntunnel fährt die Tauernschleuse Autos durch den Berg.
Sie verbindet Böckstein und Mallnitz im Pendelverkehr.
Da es keine direkte Straße gibt, ist sie besonders nützlich.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
