Stimmt es, dass …?
„Auto rauf auf den Wagen, Motor aus: der Lötschberg-Autoverlad bittet zur Fahrt.“
Stimmt es, dass Autos durch den Lötschberg auf den Zug verladen werden?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass …?
Kurz gesagt
Ja, das stimmt. Zwischen Kandersteg und Goppenstein verlädt die BLS Autos auf den Zug und fährt sie durch den Lötschbergtunnel.
Am Lötschberg in der Schweiz gibt es eine besondere Art zu reisen.
Autos fahren nicht selbst durch den Berg, sondern auf einem Zug.
Dieser Autoverlad spart den Weg über den hohen Pass.

Die Fakten in Zahlen
Kandersteg
Nordseite
Verladeort im Berner Oberland
Goppenstein
Südseite
Verladeort im Wallis
1913
Tunnel
Eröffnung des Lötschbergtunnels
Der Autoverlad wird von der BLS betrieben.
Die kurze Antwort
Ja, der Satz trifft zu.
Am Lötschberg werden Autos auf einen Zug verladen.
Die BLS fährt sie zwischen Kandersteg und Goppenstein durch den Tunnel.
So rollt das Auto durch den Berg, ohne selbst zu fahren.
Das nennt man Autoverlad.

Wie der Autoverlad abläuft
Die Fahrzeuge fahren am Verladebahnhof auf offene Wagen.
Die Insassen bleiben während der Fahrt im Auto.
Dann zieht der Zug durch den Lötschbergtunnel.
Am anderen Ende fahren die Autos wieder herunter.
Gut zu wissen
Die BLS ist eine Schweizer Bahngesellschaft mit Sitz in Bern.
Beim Autoverlad bleiben die Insassen in der Regel während der Fahrt in ihrem Fahrzeug.
Von Kandersteg nach Goppenstein
Kandersteg liegt auf der Nordseite im Berner Oberland.
Goppenstein liegt auf der Südseite im Wallis.
Zwischen beiden führt der Lötschbergtunnel durch den Berg.
So verbindet der Autoverlad zwei Täler auf kurzem Weg.
Warum das sinnvoll ist
Der Weg über den Lötschenpass ist lang und im Winter heikel.
Durch den Tunnel geht es schnell und wettersicher.
Das spart Zeit und schont die Nerven.
Gerade im Winter ist das ein großer Vorteil.
Der Tunnel im Hintergrund
Der Lötschbergtunnel wurde 1913 eröffnet.
Er ist rund vierzehn Kilometer lang.
Durch ihn läuft auch der Autoverlad.
Später kam der noch längere Basistunnel hinzu.
Der Autoverlad nutzt jedoch den alten Scheiteltunnel.
Nicht der einzige seiner Art
Die BLS betreibt auch südlich des Simplons einen Autoverlad.
Dort geht es zwischen Brig und Iselle durch den Berg.
In der Schweiz ist der Autoverlad eine verbreitete Lösung.
Mehrere Alpentäler sind so verbunden.
Ein Erlebnis für Reisende
Für viele ist die Fahrt im Auto durch den Berg ungewohnt.
Draußen zieht die dunkle Tunnelwand vorbei.
Nach wenigen Minuten ist der Berg durchquert.
Das macht den Autoverlad auch zu einem kleinen Erlebnis.
Das Fazit
Die Behauptung stimmt.
Am Lötschberg verlädt die BLS Autos auf den Zug.
Sie fährt sie zwischen Kandersteg und Goppenstein durch den Tunnel.
So rollt das Auto bequem und sicher durch den Berg.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
