Stimmt es, dass in Mexiko ein Zug die berühmte Kupferschlucht durchquert?

Stimmt es, dass …?

„Mitten durch die Schlucht: El Chepe rollt in Mexiko über Brücken und durch Tunnel.“

Stimmt es, dass in Mexiko ein Zug die berühmte Kupferschlucht durchquert?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Die Bahn El Chepe verbindet in Mexiko das Hochland mit der Pazifikküste und durchquert dabei die gewaltige Kupferschlucht. Der Mythos stimmt, denn die Strecke führt mit vielen Tunneln und Brücken quer durch dieses Canyon-System.

Im Nordwesten Mexikos liegt ein riesiges System tiefer Schluchten.

Man nennt es die Kupferschlucht, auf Spanisch Barrancas del Cobre.

Mitten hindurch führt eine der spektakulärsten Bahnstrecken Amerikas.

CHEPE
Foto: Cocojorgemedina, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

86 Tunnel

37 Brücken

durch die Sierra Madre

rund 673 km

Länge

Chihuahua bis Los Mochis

1961

vollendet

nach langem, schwerem Bau

Die Bahn trägt den Spitznamen El Chepe, abgeleitet von ihrem spanischen Namen.

Eine Bahn durch die Schlucht

Die Kupferschlucht ist ein gewaltiges Labyrinth aus tiefen Tälern.

In Teilen ist sie noch tiefer als der berühmte Grand Canyon.

Durch diese zerklüftete Landschaft führt eine Eisenbahn.

Sie verbindet das Hochland mit der Küste am Pazifik.

Für viele gilt sie als eine der schönsten Zugstrecken der Welt.

Dieser Beitrag prüft, ob der Zug wirklich durch die Schlucht fährt.

El chepe
Foto: Elii San, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Von Chihuahua zum Pazifik

Die Strecke beginnt in der Stadt Chihuahua im Hochland.

Von dort führt sie rund 673 Kilometer nach Westen.

Ihr Ziel ist der Ort Los Mochis nahe der Pazifikküste.

Dazwischen liegt das mächtige Gebirge der Sierra Madre.

Die Bahn überwindet dabei große Höhenunterschiede.

Sie führt vom kühlen Hochland hinab in warme Küstenebenen.

Gut zu wissen

Die Kupferschlucht, spanisch Barrancas del Cobre, ist ein System mehrerer Schluchten in der Sierra Madre Occidental und in Teilen tiefer als der Grand Canyon.

Der Spitzname El Chepe leitet sich aus dem spanischen Namen der Bahn Chihuahua al Pacífico ab.

Tunnel und Brücken ohne Zahl

Der Bau durch die Schlucht war eine enorme Aufgabe.

Die Strecke zählt 86 Tunnel und 37 Brücken.

Immer wieder verschwindet der Zug im Fels.

Dann wieder spannt sich die Trasse über tiefe Abgründe.

An manchen Stellen dreht sich die Bahn fast im Kreis.

So gewinnt oder verliert sie rasch an Höhe.

Ein langer, schwerer Bau

Die Idee für die Strecke war sehr alt.

Doch das schwierige Gelände bremste den Bau immer wieder.

Auch Geldmangel verzögerte das Vorhaben über Jahrzehnte.

Erst im Jahr 1961 wurde die Strecke endlich vollendet.

Im selben Jahr nahm der Zugverkehr seinen Betrieb auf.

Damit war ein lang gehegter Traum Wirklichkeit geworden.

Der Zug mit dem Spitznamen

Im Volksmund heißt die Bahn einfach El Chepe.

Der Name leitet sich aus ihrem spanischen Titel ab.

Für die Menschen der Region ist der Zug ein wichtiges Verkehrsmittel.

In abgelegenen Orten ist er oft die einzige gute Verbindung.

Er bringt Waren, Reisende und Besucher durch das Gebirge.

So verbindet er entlegene Dörfer mit der Außenwelt.

Ein Fenster zur Landschaft

Für Reisende ist die Fahrt ein großes Schauspiel.

Aus dem Fenster öffnen sich immer neue Ausblicke.

Mal geht der Blick in tiefe Schluchten, mal auf steile Wände.

Zwischendurch tauchen Wälder und kleine Dörfer auf.

Viele Besucher reisen eigens wegen dieser Aussichten an.

Die Strecke ist damit auch ein Ziel für den Tourismus.

Leben in der Schlucht

In der Kupferschlucht leben seit langem indigene Gemeinschaften.

Für sie war die Gegend lange schwer erreichbar.

Die Bahn brachte eine neue Verbindung in diese abgelegene Welt.

An den Bahnhöfen bieten Menschen ihre Waren an.

So ist die Strecke mehr als nur eine Touristenbahn.

Sie ist Teil des Alltags in einer rauen Landschaft.

Eine Strecke der Superlative

Die Bahn durch die Kupferschlucht gilt als technisches Meisterwerk.

Sie verbindet raue Natur mit kühner Ingenieurskunst.

Kaum eine andere Strecke führt durch eine so wilde Landschaft.

Ihre vielen Tunnel und Brücken sind beeindruckend.

Zugleich bietet sie unvergessliche Ausblicke.

Das macht sie weltweit berühmt.

Das Fazit

Der Mythos stimmt, denn in Mexiko durchquert ein Zug die Kupferschlucht.

Die Bahn El Chepe führt rund 673 Kilometer von Chihuahua nach Los Mochis.

Dabei überwindet sie die Sierra Madre mit 86 Tunneln und 37 Brücken.

Vollendet wurde die schwierige Strecke erst im Jahr 1961.

Heute gilt sie als eine der spektakulärsten Zugfahrten der Welt.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Fährt in Mexiko wirklich ein Zug durch die Kupferschlucht?
Ja, die Bahn El Chepe führt quer durch die Barrancas del Cobre von Chihuahua zur Pazifikküste.
Wie lang ist die Strecke?
Rund 673 Kilometer von Chihuahua bis nach Los Mochis.
Wie viele Tunnel und Brücken gibt es?
Die Strecke zählt 86 Tunnel und 37 Brücken durch die Sierra Madre.
Wann wurde die Bahn fertig?
Erst 1961, nach einem langen und schwierigen Bau über viele Jahrzehnte.
Warum ist die Strecke berühmt?
Wegen ihrer spektakulären Ausblicke und der kühnen Streckenführung durch die tiefe Schlucht.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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