Stimmt es, dass …?
„Willkommen auf einer der drei Gebirgsbahnen Indiens, die gemeinsam zum Welterbe zählen.“
Stimmt es, dass in Indien gleich drei Bergbahnen Weltkulturerbe sind?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
In Indien gehören tatsächlich drei Bergbahnen zum UNESCO-Welterbe. Sie laufen gemeinsam unter dem Titel Gebirgseisenbahnen in Indien.
Bergbahnen gibt es in vielen Ländern, doch selten tragen sie einen Welterbe-Titel.
In Indien soll das gleich auf drei Strecken zutreffen.
Doch stimmt es, dass dort drei Bergbahnen zum Weltkulturerbe gehören?

Die Fakten in Zahlen
1999
Darjeeling
erste als Welterbe
2005
Nilgiri
zweite Bahn ergänzt
2008
Kalka-Shimla
dritte Bahn ergänzt
Alle drei laufen unter dem Titel Gebirgseisenbahnen in Indien.
Worum es bei diesem Mythos geht
Der Mythos sagt, in Indien seien gleich drei Bergbahnen Weltkulturerbe.
Zu prüfen ist, ob das wirklich drei verschiedene Strecken sind.
Und ob sie alle denselben Schutzstatus tragen.
Die Antwort führt zu einer gemeinsamen Welterbestätte.

Eine gemeinsame Welterbestätte
Die drei Bahnen bilden zusammen eine einzige Welterbestätte.
Sie läuft unter dem Oberbegriff Gebirgseisenbahnen in Indien.
Die UNESCO fasst sie also als eine zusammengehörige Gruppe auf.
Jede der drei Strecken liegt in einer anderen Bergregion des Landes.
Gut zu wissen
Die Nilgiri-Gebirgsbahn ist die einzige Zahnradbahn Indiens und nutzt das Abt-System aus der Schweiz.
Die drei Strecken liegen in ganz unterschiedlichen Teilen des Landes, vom Himalaya bis nach Südindien.
Die Darjeeling-Himalaya-Bahn
Den Anfang machte 1999 die Darjeeling-Himalaya-Bahn.
Sie ist eine Schmalspurbahn mit nur 610 Millimetern Spurweite.
Ihre Strecke führt hinauf in die Teeberge rund um Darjeeling.
Wegen ihrer kleinen Fahrzeuge wird sie oft Toy Train genannt.
Die Nilgiri-Gebirgsbahn
2005 kam die Nilgiri-Gebirgsbahn in Südindien hinzu.
Sie ist die einzige Zahnradbahn des Landes.
Dabei nutzt sie das Zahnstangensystem des Schweizer Ingenieurs Roman Abt.
Die Strecke verbindet Mettupalayam mit der Bergstation Ooty im Bundesstaat Tamil Nadu.
Die Kalka-Shimla-Bahn
2008 folgte als dritte die Kalka-Shimla-Bahn.
Sie ist eine Schmalspurbahn mit 762 Millimetern Spurweite.
Ihre Strecke führt von Kalka hinauf nach Shimla.
Shimla ist die Hauptstadt des Bundesstaates Himachal Pradesh.
Wie aus einer drei wurden
Zuerst war nur die Darjeeling-Bahn als Welterbe eingetragen.
Später wurde die Stätte zweimal erweitert.
2005 kam die Nilgiri-Bahn dazu, 2008 die Kalka-Shimla-Bahn.
Seither bilden alle drei zusammen eine Welterbestätte.
Warum die UNESCO sie schützt
Alle drei Bahnen stammen aus der Zeit der britischen Kolonialherrschaft.
Sie überwinden mit einfachen Mitteln steile Berglandschaften.
Ihre Technik und Streckenführung gelten als bedeutende Ingenieurleistungen.
Bis heute sind sie weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten.
Was die Bahnen heute bedeuten
Alle drei Strecken werden weiter von der indischen Staatsbahn betrieben.
Für viele Orte sind sie noch immer eine wichtige Verbindung.
Zugleich ziehen sie zahlreiche Reisende aus aller Welt an.
Die spektakulären Fahrten durch die Berge sind ihr größter Reiz.
Das Fazit
Der Mythos stimmt.
In Indien gehören wirklich drei Bergbahnen zum Weltkulturerbe.
Darjeeling, Nilgiri und Kalka-Shimla bilden gemeinsam eine Stätte.
Sie trägt den Namen Gebirgseisenbahnen in Indien.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
