Stimmt es, dass das Landwasserviadukt in der Schweiz ein berühmtes Postkartenmotiv ist?

Stimmt es, dass …?

„Gleich überqueren wir das Landwasserviadukt, bitte den Blick aus dem Fenster nicht verpassen.“

Stimmt es, dass das Landwasserviadukt in der Schweiz ein berühmtes Postkartenmotiv ist?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Das Landwasserviadukt gilt als Wahrzeichen der Rhätischen Bahn und ist seit 2008 UNESCO-Welterbe. Als berühmtes Postkartenmotiv ist es damit zu Recht bekannt.

Manche Brücken sind so bekannt, dass man sie von Postkarten zu kennen glaubt.

In der Schweiz gilt das besonders für das Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn.

Doch ist dieser Ruf berechtigt, oder nur gefühlt?

Zug auf dem gekrümmten Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn
Foto: Balders0289, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

65 m

Höhe

über dem Fluss

136 m

Länge

sechs Bögen

2008

UNESCO-Welterbe

Teil der Albulabahn

Rund 22.000 Züge überqueren das Viadukt pro Jahr.

Worum es bei diesem Mythos geht

Der Mythos sagt, das Landwasserviadukt sei ein berühmtes Postkartenmotiv.

Gemeint ist die gekrümmte Brücke der Rhätischen Bahn in Graubünden.

Zu prüfen ist, ob dieser Ruf wirklich begründet ist.

Dafür lohnt ein Blick auf Bauwerk und Schutzstatus.

Das Landwasserviadukt mündet direkt in einen Tunnel im Fels
Foto: SchmalspurDVZO, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Bauwerk der Rhätischen Bahn

Das Landwasserviadukt liegt im Netz der Rhätischen Bahn.

Es steht nahe dem Bahnhof Filisur im Kanton Graubünden.

Die Brücke ist 65 Meter hoch und 136 Meter lang.

Erbaut wurde sie aus dunklem Kalkstein der Umgebung.

Gut zu wissen

Die Albulabahn gehört seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn zum UNESCO-Welterbe.

Vom nahen Fußweg aus lassen sich die hohen Pfeiler des Viadukts aus der Nähe betrachten.

Die gekrümmte Brücke

Das Viadukt verläuft nicht gerade, sondern in einem engen Bogen.

Im Grundriss beschreibt es einen Kreisbogen mit nur 100 Metern Radius.

Sechs Gewölbe von je 20 Metern Weite überspannen das Tal.

Sie ruhen auf fünf hohen Pfeilern aus Stein.

Direkt in den Tunnel

Am Ende des Bogens verschwindet die Strecke sofort im Fels.

Der Zug fährt also auf der gekrümmten Brücke direkt in den Landwassertunnel.

Dieser nahtlose Übergang macht das Bild so ungewöhnlich.

Brücke und Tunnel wirken dadurch wie aus einem Guss.

Ein Wahrzeichen der Bahn

Das Viadukt gilt als Wahrzeichen der gesamten Bahngesellschaft.

Kaum ein anderes Bauwerk steht so sehr für die Rhätische Bahn.

Entsprechend oft erscheint es auf Bildern und Werbematerial.

Der Ruf als Postkartenmotiv ist damit klar begründet.

Weltkulturerbe seit 2008

Das Viadukt gehört zur berühmten Albulabahn.

Diese wurde am 7. Juli 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Damit steht auch das Landwasserviadukt unter besonderem Schutz.

Der Titel unterstreicht seinen Rang über die Region hinaus.

Warum das Bild so wirkt

Die große Höhe, der enge Bogen und der Tunnel ergeben ein seltenes Motiv.

Der Blick folgt dem Zug über die Brücke und in den Fels hinein.

Vor der dunklen Bergwand hebt sich die helle Trasse deutlich ab.

So entsteht genau das Bild, das viele von Postkarten kennen.

Alltag auf dem Viadukt

Das Viadukt ist keine Ausstellung, sondern eine befahrene Strecke.

Rund 22.000 Züge überqueren es jedes Jahr.

Täglich sind es etwa sechzig Fahrten.

Das Wahrzeichen ist also zugleich ein ganz normaler Teil des Bahnnetzes.

Das Fazit

Der Mythos stimmt.

Das Landwasserviadukt ist ein echtes Wahrzeichen und berühmtes Motiv.

Sein gekrümmter Bogen vor dem Tunnel ist weithin bekannt.

Als Teil der Albulabahn zählt es zudem zum Weltkulturerbe.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Eine Meisterleistung im Fels

Der Bau in der engen Schlucht war eine große Herausforderung.

Die Trasse steigt auf dem Viadukt mit zwanzig Promille an.

Die fünf Pfeiler stehen in gleichmäßigem Abstand von gut zwanzig Metern.

Für den Bau legte man eigens eine kleine Feldbahn zur Baustelle an.

Der nötige Kalkstein kam aus einem Steinbruch flussabwärts.

Häufige Fragen

Warum ist das Viadukt so bekannt?
Es gilt als Wahrzeichen der Rhätischen Bahn und zeigt einen seltenen Bogen direkt in einen Tunnel.
Wie groß ist die Brücke?
Sie ist 65 Meter hoch, 136 Meter lang und ruht auf fünf Pfeilern mit sechs Bögen.
Steht das Viadukt unter Schutz?
Ja, als Teil der Albulabahn gehört es seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Fahren dort noch regulär Züge?
Ja, rund 22.000 Züge überqueren das Viadukt pro Jahr, täglich etwa sechzig.
Was ist das Besondere am Bogen?
Die Strecke führt in einem engen Kreisbogen über die Brücke und sofort in den Landwassertunnel.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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