Ortstermin
„Interlaken Ost, bitte umsteigen: Hier beginnt der Weg hinauf zur Jungfrau und hinaus auf den Brienzersee.“
Ortstermin: Interlaken Ost
→ Ein Ortstermin im Berner Oberland.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Interlaken Ost ist der größere der beiden Bahnhöfe der Stadt und wurde am 1. Juli 1874 eröffnet. Er verbindet die Fernzüge aus Bern mit den Schmalspurbahnen in die Jungfrau-Region und mit den Schiffen auf dem Brienzersee.
Interlaken liegt zwischen dem Thunersee und dem Brienzersee.
Rund um die Stadt steigen sofort steile Berghänge auf.
Die Stadt ist das Zentrum einer der bekanntesten Ferienregionen der Schweiz.
Ihr Bahnhof Ost ist das Tor zur Jungfrau-Region.
Hier treffen Fernzüge, Schmalspurbahnen und Kursschiffe zusammen.

Zwei Spurweiten unter einem Dach
Interlaken Ost ist der größere der beiden Bahnhöfe von Interlaken.
Der andere, Interlaken West, liegt rund zwei Kilometer entfernt.
Am Bahnhof Ost treffen zwei verschiedene Spurweiten aufeinander.
Auf der Normalspur kommen die Züge von BLS und SBB aus Bern und Thun.
Auf der Meterspur fahren die Schmalspurbahnen ins Gebirge.
Der Bahnhof selbst gehört der Berner Oberland-Bahn.
Viele Reisende erleben hier ihren ersten Umstieg in die Berge.
Damit ist er einer der vielseitigsten Umsteigeplätze der Schweiz.

Vom Zollhaus zum Knotenpunkt
Eröffnet wurde die Station am 1. Juli 1874.
Damals hieß sie noch Interlaken Zollhaus.
Gebaut hatte sie die kleine Bödelibahn.
Diese hatte ihre Strecke bis nach Bönigen am Brienzersee verlängert.
Zunächst war der Halt nur eine unbediente Station.
Schon damals kamen die ersten Sommergäste mit der Bahn.
Erst nach und nach wuchs seine Bedeutung.
Aus dem Zollhaus wurde ein wichtiger Knoten im Berner Oberland.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Interlaken Ost wurde am 1. Juli 1874 als Interlaken Zollhaus eröffnet und ist der größere der beiden Bahnhöfe der Stadt; er wird in Normalspur und in Meterspur befahren.
Seit 1890 beginnt hier die Berner Oberland-Bahn nach Lauterbrunnen und Grindelwald, von wo Zahnradbahnen bis zum Jungfraujoch hinaufführen; über den Brünigpass besteht Anschluss nach Luzern.
Das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1922 und steht unter Denkmalschutz; direkt am Bahnhof legen die Kursschiffe des Brienzersees an.
Die Schmalspur ins Hochgebirge
Im Jahr 1890 wurde der Bahnhof zum Ausgangspunkt der Berner Oberland-Bahn.
Diese Meterspurbahn führt nach Lauterbrunnen und nach Grindelwald.
Von dort geht es mit weiteren Zahnradbahnen noch höher hinauf.
Über die Wengernalp und die Kleine Scheidegg erreicht man das Jungfraujoch.
Dieses gilt als der höchstgelegene Bahnhof Europas.
So beginnt hier der Weg in die Welt von Eiger, Mönch und Jungfrau.
Damit ist der Bahnhof das Tor zur berühmten Jungfrau-Region.

Anschluss ans ganze Netz
1893 folgte die westliche Fortsetzung der Bödelibahn.
Sie führte dem Thunersee entlang bis nach Thun.
Damit war Interlaken durchgehend an das Schweizer Netz angeschlossen.
1916 kam das letzte Stück der Brünigbahn von Brienz heran.
Diese Schmalspurstrecke führt über den Brünigpass bis nach Luzern.
Die Brünigstrecke war lange die einzige Schmalspurbahn der Schweizerischen Bundesbahnen.
Mit ihr wuchs die Rolle des Bahnhofs als Knotenpunkt erneut.
Von Interlaken Ost aus lagen nun viele Richtungen offen.

Das Empfangsgebäude von 1922
Das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1922.
Es entstand, als der Bahnhof durch die Brünigbahn noch wichtiger wurde.
Der Bau sollte dem gewachsenen Verkehr gerecht werden.
Der Bau fügt sich mit Holz und Giebeln in die Bergkulisse ein.
Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Direkt daneben liegt eine Schiffsanlegestelle an der Aare.
Von dort fahren Kursschiffe hinaus auf den Brienzersee.
So treffen am Bahnhof Schiene und Schifffahrt zusammen.

Tor zur Jungfrau-Region
Interlaken Ost ist für viele der Beginn der großen Bergreise.
Die Züge der Berner Oberland-Bahn stehen oft schon bereit.
In wenigen Minuten füllen sich die Wagen mit Gästen aus aller Welt.
Von hier aus verteilen sich die Reisenden in die Täler.
Die einen fahren nach Lauterbrunnen zu den Wasserfällen.
Die anderen steuern Grindelwald unter der Eigernordwand an.
Im Sommer herrscht hier ein ständiges Kommen und Gehen.
Der Bahnhof bündelt all diese Wege an einem Ort.

Zwischen zwei Seen
Interlaken liegt auf einer flachen Schwemmlandebene, dem Bödeli.
Sie spannt sich zwischen dem Thunersee und dem Brienzersee.
Mitten hindurch fließt die Aare von einem See zum anderen.
Der Name der Stadt bedeutet so viel wie zwischen den Seen.
Beide Seen leuchten in einem kräftigen Türkis.
Vom Bahnhof Ost erreicht man die Schiffe auf dem Brienzersee.
Vom Bahnhof West geht es hinaus auf den Thunersee.

Höhematte und Harder
Das Herz der Stadt ist die große Wiese Höhematte.
Von ihr reicht der Blick hinauf zur Jungfrau.
Rund um die Wiese reihen sich Hotels aus der Belle Époque.
Standseilbahnen bringen Gäste hinauf zur Heimwehfluh und zum Harder Kulm.
Von oben sieht man die beiden Seen und die hohen Gipfel zugleich.
Von hier brachen schon im 19. Jahrhundert die ersten Touristen auf.
Dazu locken Casino, Museen und ein japanischer Garten.
Interlaken lebt seit über hundert Jahren vom Reisen.

Ankommen in Interlaken
Ankommen in Interlaken heißt, zwischen zwei Seen anzukommen.
Der Bahnhof Ost ist dabei die Drehscheibe für die Berge.
Hier steigt man aus dem Fernzug in die Schmalspurbahn um.
Wenige Schritte weiter warten schon die Schiffe an der Aare.
Über allem leuchten die Gipfel der Berner Alpen.
So ist der Bahnhof der ruhige Anfang vieler großer Ausflüge.

Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Interlaken Ost eröffnet?
Warum hat Interlaken zwei Bahnhöfe?
Wie kommt man von hier zur Jungfrau?
Welche Spurweiten gibt es am Bahnhof?
Kann man am Bahnhof aufs Schiff umsteigen?
Weiterfahrt
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