Ortstermin
„Endstation St. Moritz auf 1775 Metern: Bitte umsteigen in den Glacier Express und den Bernina Express.“
Ortstermin: St. Moritz
→ Ein Ortstermin im Oberengadin.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof St. Moritz liegt auf 1775 Metern über dem Meer und ist der Endbahnhof der Albula- und der Berninabahn. Von hier starten der Glacier Express und der Bernina Express, deren Strecken seit 2008 zum UNESCO-Welterbe gehören.
St. Moritz liegt hoch im Oberengadin im Kanton Graubünden.
Der Kurort gehört zu den berühmtesten Wintersportplätzen der Welt.
Sein Bahnhof ist Endpunkt zweier Strecken, die zum Welterbe gehören.
Von hier starten einige der bekanntesten Züge der Alpen.

Endstation im Oberengadin
Der Bahnhof St. Moritz liegt auf 1775 Metern über dem Meer.
Er steht am Hang über dem St. Moritzersee, dort wo der Inn den See verlässt.
Betrieben wird er von der Rhätischen Bahn, kurz RhB.
Er ist der Endbahnhof der Albulabahn und der Berninabahn.
Weil beide Bahnen mit verschiedenen Stromsystemen fahren, ist er ein Systemwechselbahnhof.
Von außen wirkt er kleiner, als es seine Bedeutung vermuten lässt.
Damit treffen hier zwei technisch ganz unterschiedliche Welten aufeinander.
Der Bahnhof ist das Tor zu einem der berühmtesten Kurorte der Welt.

Zwei berühmte Bahnen treffen sich
Die erste Bahn erreichte St. Moritz im Sommer 1904.
Es war das letzte Teilstück der Albulabahn von Celerina herauf.
Schon 1909 folgte die Berninabahn Richtung Süden.
Sie verbindet St. Moritz über den Pass mit Tirano in Italien.
Die Albulabahn fährt mit Gleichstrom, die Berninabahn mit einer anderen Spannung.
Deshalb wechseln die Züge hier das Stromsystem.
So wurde der Bahnhof zum Treffpunkt zweier Gebirgsstrecken.

Gut zu wissen
Der Bahnhof St. Moritz liegt auf 1775 Metern über dem Meer und wird von der Rhätischen Bahn betrieben; er ist der Endbahnhof der Albulabahn von 1904 und der Berninabahn von 1909.
Weil beide Strecken mit unterschiedlichen Stromsystemen fahren, ist St. Moritz ein Systemwechselbahnhof; hier beginnen der Glacier Express nach Zermatt und der Bernina Express nach Tirano.
Albula- und Berninabahn gehören seit Juli 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe, und der Kurort war 1928 und 1948 Austragungsort Olympischer Winterspiele.
Welterbe auf schmaler Spur
Albula- und Berninabahn gehören zu den spektakulärsten Bahnen der Alpen.
Beide fahren auf schmaler Spur durch eine schroffe Berglandschaft.
Im Juli 2008 nahm die UNESCO die beiden Strecken ins Weltkulturerbe auf.
Damit zählen sie zu den wenigen Bahnen mit diesem Titel.
Kehrtunnel, Viadukte und enge Kurven meistern große Höhenunterschiede.
Jede Fahrt wird so selbst zum Teil des Denkmals.
St. Moritz ist der östliche Endpunkt dieses Welterbes.
Von hier aus beginnt die Reise durch die geschützte Landschaft.

Ausgangspunkt der großen Züge
In St. Moritz starten gleich mehrere berühmte Züge.
Der Glacier Express beginnt hier seine lange Fahrt nach Zermatt.
Er gilt als einer der langsamsten Schnellzüge der Welt.
Auch der Bernina Express hält in St. Moritz.
Er führt über die Alpen bis nach Tirano im Süden.
Dazu kommt der Palm Express, eine Postauto-Linie in die Täler des Südens.
So ist der kleine Bahnhof ein Ausgangspunkt für große Reisen.

Wie der Bahnhof entstand
Der Bahnhof wurde als Durchgangsbahnhof angelegt.
Ursprünglich war eine Verlängerung der Strecke Richtung Maloja geplant.
Diese Verlängerung kam jedoch nie zustande.
Schon 1896 hatte eine kleine Straßenbahn den Ort erschlossen.
Sie stellte ihren Betrieb 1932 wieder ein.
An ihre Stelle traten Busse, die noch heute am Bahnhof zusammenlaufen.
So ist der Vorplatz bis heute der Verkehrsknoten des Oberengadins.

Ein Kurort auf 1775 Metern
St. Moritz gehört zu den berühmtesten Kurorten der Welt.
Seine Heilquellen waren schon in der Bronzezeit bekannt.
Das zeigt eine über 3400 Jahre alte Quellfassung aus Lärchenholz.
Sein mildes Höhenklima galt früh als gesund.
1856 eröffnete mit dem Kulm-Hotel das erste Hotel des Ortes.
Damit begann der Aufstieg zum mondänen Wintersportplatz.
Zweimal fanden hier Olympische Winterspiele statt, 1928 und 1948.
Bis heute steht der Name St. Moritz für Luxus und Schnee.

Der Schiefe Turm und die Museen
Das Wahrzeichen des Dorfes ist der Schiefe Turm.
Er ist der Rest einer Kirche aus der Zeit um 1500.
Die übrige Mauritiuskirche wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen.
Das Segantini Museum zeigt Werke des Malers Giovanni Segantini.
Im Engadiner Museum sind volkskundliche Sammlungen zu sehen.
Sein Gebäude ist im typischen Engadiner Stil errichtet.
So verbindet der Ort Bergwelt und Kultur auf engem Raum.

Der See und die Berge
Unterhalb des Bahnhofs liegt der St. Moritzersee.
Aus ihm fließt der Inn weiter durch das Engadin.
Im Winter friert der See zu und trägt ganze Veranstaltungen.
Rund um den Ort steigen die Berge des Oberengadins auf.
Wanderwege und Bahnen führen zu Aussichtspunkten wie Muottas Muragl.
Viele Gäste bleiben allein wegen dieser Aussicht mehrere Tage.
Im Sommer locken klare Seen, im Winter der Schnee.
Die Bahn bringt die Gäste mitten in diese Landschaft.

Ankommen in St. Moritz
Ankommen in St. Moritz heißt, hoch oben in den Alpen auszusteigen.
Der Bahnhof empfängt die Reisenden auf 1775 Metern.
Gleich dahinter beginnt der mondäne Kurort am See.
Wer mag, steigt in den Glacier Express oder den Bernina Express um.
Andere wandern hinauf zu den Aussichtspunkten über dem Tal.
In jedem Fall ist der Bahnhof der ruhige Anfang eines großen Bergtages.

Häufige Fragen
Wie hoch liegt der Bahnhof St. Moritz?
Welche Bahnen enden in St. Moritz?
Welche berühmten Züge starten hier?
Seit wann gehören die Strecken zum Welterbe?
Was ist St. Moritz für ein Ort?
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