Ortstermin
„Auf allen Gleisen bitte Vorsicht: Ihr Ortstermin am größten Bahnhof der Schweiz beginnt jetzt.“
Zürich Hauptbahnhof, die größte Station der Schweiz
→ Ein Ortstermin in Zürich.
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Kurz gesagt
Der Zürich Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof der Schweiz und zählt zu den verkehrsreichsten Europas. An Werktagen schieben vier Teilbahnhöfe mit sechsundzwanzig Gleisen rund 405.000 Reisende durch die Anlage.
Wer in Zürich aus dem Zug steigt, steht mitten im größten Bahnhof der Schweiz.
Vier Teilbahnhöfe, sechsundzwanzig Gleise und eine Halle aus dem neunzehnten Jahrhundert fügen sich hier zu einem einzigen Knoten zusammen.
Dieser Ortstermin schaut sich an, wie aus dem Endpunkt der ersten Schweizer Bahnstrecke eine der verkehrsreichsten Stationen Europas wurde.

Die erste Bahn der Schweiz
Im Jahr 1847 wurde der Bahnhof als Endpunkt der ersten Bahnstrecke der Schweiz eröffnet.
Diese Linie führte von Zürich nach Baden und gilt als Beginn des Schweizer Eisenbahnzeitalters.
Damit zählt der Hauptbahnhof zu den ältesten Bahnhöfen des Landes.
Von diesem bescheidenen Anfang an wuchs die Station über fast zwei Jahrhunderte zu ihrer heutigen Größe.
Dass ausgerechnet Zürich den Anfang machte, prägt das Selbstverständnis des Bahnhofs bis heute.

Wanners Halle von 1871
An die Stelle der ersten Bauten trat eine große Bahnhofshalle, die 1871 fertiggestellt wurde.
Entworfen hat sie der Architekt Jakob Friedrich Wanner im Stil der Neorenaissance.
Seit 1930 dient diese Halle nicht mehr dem Bahnverkehr, der in die angrenzende Gleishalle verlegt wurde.
Heute ist der weite Innenraum ein gedeckter Platz für Märkte, Veranstaltungen und das alltägliche Kommen und Gehen.

Gut zu wissen
Der Zürich Hauptbahnhof wurde 1847 eröffnet und ist damit einer der ältesten Bahnhöfe der Schweiz.
Die repräsentative Bahnhofshalle stammt aus dem Jahr 1871 und wurde von Jakob Friedrich Wanner entworfen.
Mit vier Teilbahnhöfen, sechsundzwanzig Gleisen und rund 405.000 Reisenden pro Werktag ist er die größte Station des Landes.
Vier Bahnhöfe in einem
Der Zürich Hauptbahnhof besteht aus vier Teilbahnhöfen mit insgesamt sechsundzwanzig Gleisen für den Personenverkehr.
Oben liegt der klassische Kopfbahnhof, der vor allem dem Fernverkehr dient.
Unter der Erde nehmen die Durchgangsbahnhöfe Museumstrasse und Löwenstrasse die S-Bahn und weitere Fernzüge auf.
Unter dem Bahnhofplatz hält zusätzlich die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn in einem eigenen Kopfbahnhof.
Diese Stapelung von Kopf- und Durchgangsbahnhöfen auf mehreren Ebenen ist in Europa selten.

Zahlen, die den Takt vorgeben
An einem durchschnittlichen Werktag zählt der Bahnhof rund 405.000 Fahrgäste.
Etwa 3000 Zugfahrten pro Tag machen ihn zum meistfrequentierten Bahnhof im Netz der Schweizerischen Bundesbahnen.
Damit gehört er zugleich zu den verkehrsreichsten Bahnhöfen Europas.
Für Reisende bedeutet diese Dichte kurze Takte und selten lange Wartezeiten.

Wohin die Gleise führen
Als Eisenbahnknoten verbindet die Station Züge aus dem In- und Ausland.
Westlich des Bahnhofs erstrecken sich die Gleisanlagen rund vier Kilometer weit bis zum Bahnhof Altstetten.
Von den Bahnsteigen aus erreicht man die großen Schweizer Städte ebenso wie Ziele jenseits der Grenze.
So ist der Hauptbahnhof weniger ein Endpunkt als eine Drehscheibe für das halbe Land.

Shopville unter dem Platz
Die einzelnen Bahnhofteile sind durch die unterirdische Einkaufspassage Shopville miteinander verbunden.
Wer umsteigt, läuft dabei fast zwangsläufig an Läden und Imbissen vorbei.
So verschmelzen Reise und Einkauf unter der Erde zu einem einzigen Weg.
Der Bahnhof ist damit auch ohne Zugticket ein belebter Treffpunkt.

Die Bahnhofstrasse beginnt hier
Direkt vor dem Haupteingang nimmt die berühmte Bahnhofstrasse ihren Anfang.
Sie führt vom Bahnhofplatz schnurgerade bis an das Ufer des Zürichsees.
Die Straße gilt als eine der bekanntesten Einkaufsmeilen der Welt.
Vom Gleis bis zum See sind es so nur wenige Minuten zu Fuß.

Zwischen Limmat und Altstadt
Der Hauptbahnhof liegt nördlich der Altstadt am Fluss Limmat.
Von hier aus sind die mittelalterlichen Gassen und die Flussufer rasch erreicht.
Über der Stadt wachen die Türme von Grossmünster und Fraumünster.
Die Nähe von Bahnsteig und historischem Zentrum macht den Bahnhof zum idealen Ausgangspunkt.

Ankommen in Zürich
Ankommen in Zürich heißt, aus einer der größten Bahnhallen Europas direkt in die Stadt zu treten.
Der Zürichsee, die Altstadt und die Bahnhofstrasse liegen alle in Laufnähe.
Wer mag, steigt gleich in die S-Bahn um und fährt hinaus ans Seeufer oder auf den Uetliberg.
So wird der Bahnhof vom bloßen Umsteigeort zum ersten Erlebnis des Besuchs.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Häufige Fragen
Wann wurde der Zürich Hauptbahnhof eröffnet?
Wie viele Gleise hat der Bahnhof?
Warum gilt er als so wichtig?
Was ist Shopville?
Was lässt sich vom Bahnhof aus gut erreichen?
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