Ortstermin
„Bitte beachten: Der Amtrak-Zug Pennsylvanian nach Philadelphia fährt von der Pittsburgh Union Station.“
Ortstermin: Pittsburgh Union Station
→ Ein Ortstermin in der Stahlstadt Pennsylvanias.
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Kurz gesagt
Pittsburgh Union Station wurde 1901 für die Pennsylvania Railroad eröffnet. Ihr auffälligstes Merkmal ist die große Rotunde, unter der einst die Kutschen vorfuhren.
Wer in Pittsburgh die alte Union Station sucht, findet einen prachtvollen Bau an der Liberty Avenue.
Berühmt ist er vor allem für seine große Rotunde am Eingang.
Entworfen hat ihn der bekannte Architekt Daniel Burnham.

Ein Bahnhof mit berühmter Rotunde
Die Union Station von Pittsburgh steht an der Liberty Avenue am Rand der Innenstadt.
Ihr auffälligstes Merkmal ist eine große Rotunde vor dem Eingang.
Unter ihren Bögen konnten einst die Kutschen vorfahren und wenden.
Darüber lag früher ein großer Warteraum für die Reisenden.
So empfing der Bahnhof seine Gäste mit einem feierlichen Tor.

Gebaut von Daniel Burnham
Errichtet wurde der Bahnhof zwischen 1898 und 1904.
Der Zugverkehr begann bereits am 12. Oktober 1901.
Bauherrin war die mächtige Pennsylvania Railroad.
Den Entwurf lieferte der Architekt Daniel Burnham aus Chicago.
Er wählte den vornehmen Beaux-Arts-Stil seiner Zeit.

Gut zu wissen
Pittsburgh Union Station wurde von 1898 bis 1904 für die Pennsylvania Railroad erbaut, der Verkehr begann 1901.
Den Entwurf im Beaux-Arts-Stil lieferte der Architekt Daniel Burnham, und berühmt ist die große Rotunde am Eingang.
Seit 1988 dient das Gebäude als Wohnhaus The Pennsylvanian, während Amtrak an der Seite noch hält.
Terrakotta statt Stein
Die Fassade besteht aus gräulich-brauner Terrakotta.
Von Weitem wirkt sie wie teurer Sandstein.
Dazu kommt Backstein im oberen Teil des Gebäudes.
Feine Verzierungen schmücken die Bögen und Ecken der Rotunde.
So wirkt der Bau zugleich vornehm und verspielt.

Der Bahnhof der Pennsylvania Railroad
Die Union Station diente allein der Pennsylvania Railroad und ihren Linien.
Pittsburgh war ein wichtiger Knoten dieser großen Gesellschaft.
Von hier aus fuhren Züge in viele Städte des Ostens und Mittleren Westens.
Die Stahlstadt Pittsburgh war eng mit der Eisenbahn verbunden.
Kohle und Stahl der Region reisten über solche Bahnhöfe in die Welt.

Vom Bahnhof zum Wohnhaus
In den 1980er Jahren verlor der große Bahnhof seine alte Aufgabe.
1986 begann ein aufwendiger Umbau des Büroturms.
Am 23. Mai 1988 zogen die ersten Bewohner in die neuen Wohnungen ein.
Seither trägt das Gebäude den Namen The Pennsylvanian.
Die alte Rotunde ist heute für Autos geschlossen.

Amtrak hält noch heute
Ganz verschwunden ist die Eisenbahn jedoch nicht.
An der Seite zur Liberty Avenue liegt ein kleiner Bahnhofsteil.
Dort hält bis heute der Fernzug Pennsylvanian der Gesellschaft Amtrak.
Pittsburgh ist der westliche Endpunkt dieser Linie.
Im Jahr 2025 zählte Amtrak hier rund 141.000 Reisende.
So verbindet der alte Bahnhof noch immer Pittsburgh mit dem übrigen Land.
Für die Bewohner des Hauses ist er zugleich eine außergewöhnliche Adresse.

Ein Denkmal der Beaux-Arts
Schon 1973 wurde die Rotunde in das nationale Denkmalverzeichnis aufgenommen.
1976 folgte das gesamte Gebäude.
Kenner zählen den Bahnhof zu den großen Werken des Beaux-Arts in Amerika.
Besonders die Rotunde gilt als architektonisches Meisterstück.
So blieb der Bau als Zeuge einer großen Zeit erhalten.

Rund um den Bahnhof
Gleich neben dem Bahnhof beginnt der lebendige Strip District.
Dort reihen sich Märkte, Läden und Restaurants aneinander.
Nicht weit entfernt treffen sich drei Flüsse am sogenannten Point.
Dort beginnt der Ohio, wo Allegheny und Monongahela zusammenfließen.
Pittsburgh ist berühmt für seine vielen Brücken über diese Flüsse.

Ankommen in Pittsburgh
Ankommen in Pittsburgh heißt, unter der alten Rotunde in die Stahlstadt zu treten.
Vor dem Bahnhof öffnet sich die geschäftige Liberty Avenue.
Nach wenigen Minuten steht man mitten in der Innenstadt aus Glas und Stahl.
Von dort führt der Weg zu den Flüssen und ihren vielen Brücken.
Der alte Bahnhof bleibt dabei ein prachtvolles Tor aus einer anderen Zeit.

Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Häufige Fragen
Was ist das Besondere an Pittsburgh Union Station?
Wer hat den Bahnhof gebaut?
Halten hier noch Züge?
Was ist heute in dem Gebäude?
Was kann man in der Nähe besichtigen?
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