Ortstermin: Ljubljana

Ortstermin

„Willkommen in Ljubljana, einst Laibach an der alten Südbahn nach Triest.“

Ortstermin: Ljubljana

→ Ein Ortstermin in Ljubljana, in Slowenien.

Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin

Kurz gesagt

Der Bahnhof Ljubljana ist der größte Bahnhof Sloweniens und entstand 1849 mit der Österreichischen Südbahn. Er liegt am nördlichen Rand der Altstadt, nahe der Ljubljanica.

Wer mit dem Zug nach Slowenien reist, kommt fast immer durch Ljubljana.

Der Hauptbahnhof liegt am nördlichen Rand der Altstadt.

Von hier aus ist es nicht weit zum Fluss und zur Burg auf dem Hügel.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 02
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Sloweniens größter Bahnhof

Der Bahnhof Ljubljana ist der größte Bahnhof der slowenischen Hauptstadt.

Er ist zugleich ein wichtiger Kreuzungspunkt im Netz des Landes.

Das Bahnhofsgebäude steht am Trg Osvobodilne Fronte.

Dieser Platz liegt am nördlichen Rand der Altstadt.

So sind es vom Gleis nur wenige Schritte ins alte Zentrum.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 01
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Bahnhof von 1849

Der Bahnhof wurde 1849 errichtet.

Damals erreichten die Bauarbeiten der Südbahn die Stadt.

Diese Südliche Staatsbahn verband Wien über Ljubljana mit Triest.

Die Stadt hieß auf Deutsch damals Laibach.

Mit der Bahn rückte Laibach näher an Wien und das Meer.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 03
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Ljubljana ist der größte Bahnhof Sloweniens.

Er entstand 1849 mit der Österreichischen Südbahn von Wien nach Triest.

Seit Herbst 2024 wird der Bahnhof für rund 167 Millionen Euro umgebaut.

Renovierung und großer Umbau

1980 wurde das Gebäude unter dem Architekten Marko Mušič renoviert.

Im Herbst 2024 begannen ein großer Ausbau und eine Renovierung.

Geplant sind eine lange Unterführung und neu angeordnete Gleise.

Die Bahnsteige sollen künftig überdacht sein.

Das Projekt kostet rund 167 Millionen Euro und soll 2026 fertig werden.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 06
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Kreuzung großer Strecken

Durch Ljubljana läuft die Hauptbahn von Wien über Maribor nach Triest.

Hier zweigen weitere Strecken in verschiedene Richtungen ab.

Im Land führen Züge nach Maribor, Jesenice, Koper und Celje.

Auch die Stadt Zidani Most ist ein wichtiger Knoten in der Nähe.

So bündelt Ljubljana den Verkehr des kleinen Landes.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 05
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Internationale Züge

Von Ljubljana aus fahren Züge über die Grenzen.

Direkte Verbindungen bestehen nach Zagreb in Kroatien.

Auch Wien ist ohne Umstieg erreichbar.

Weitere Züge fahren nach Belgrad und Budapest.

So liegt Ljubljana an einem Kreuz mitteleuropäischer Linien.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 04
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Ljubljana, Sloweniens Hauptstadt

Ljubljana ist die Hauptstadt Sloweniens.

Mit rund 288.000 Einwohnern ist sie zugleich die größte Stadt des Landes.

Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sloweniens.

Auf Deutsch trägt die Stadt den alten Namen Laibach.

Trotz ihrer Bedeutung wirkt sie angenehm überschaubar.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 07
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Von den Spanheimern zu den Habsburgern

Gegründet wurde die Siedlung von den Spanheimern.

Um 1220 wurde sie erstmals Stadt genannt.

1243 sind ihr Marktrecht und ihre Stadtmauer belegt.

1278 ging Laibach an die Habsburger über.

1335 wurde die Stadt Hauptstadt des Herzogtums Krain.

Železniška postaja Ljubljana 1.6.2019 08
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Fluss, Burg und Altstadt

Durch die Altstadt fließt die Ljubljanica.

Über dem Zentrum thront die Burg von Ljubljana auf einem Hügel.

Zu den bekannten Bauwerken zählt die Drachenbrücke.

In den Gassen reihen sich Cafés und Märkte aneinander.

Vieles liegt dicht beieinander und ist gut zu Fuß zu erreichen.

Ljubljana railway station ()
Foto: Jorge Franganillo, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Ljubljana

Wer am Bahnhof aussteigt, ist schnell im Herzen der Stadt.

Vom Trg Osvobodilne Fronte sind es nur wenige Minuten zur Altstadt.

Bald steht man am Ufer der Ljubljanica.

Von dort führt der Weg hinauf zur Burg.

So beginnt der Besuch in Ljubljana gleich hinter dem Bahnsteig.

Ljubljana Železniška postaja Ljubljana ()
Foto: Fred Romero, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Seit wann gibt es den Bahnhof Ljubljana?
Er wurde 1849 errichtet, als die Österreichische Südbahn von Wien nach Triest die Stadt erreichte.
Warum heißt die Stadt auf Deutsch Laibach?
Laibach ist der alte deutsche Name Ljubljanas aus der Zeit der Habsburgermonarchie, zu der die Stadt lange gehörte.
Wird der Bahnhof umgebaut?
Ja, seit Herbst 2024 entstehen für rund 167 Millionen Euro eine Unterführung und überdachte Bahnsteige, die Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Wohin fahren die Züge von Ljubljana?
Im Land nach Maribor, Koper, Jesenice und Celje, international unter anderem nach Zagreb, Wien, Belgrad und Budapest.
Was ist vom Bahnhof aus zu sehen?
Die Altstadt an der Ljubljanica, die Burg auf dem Hügel und die bekannte Drachenbrücke liegen nur wenige Minuten entfernt.

Weiterfahrt

→ Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →