Ortstermin
„Bitte einsteigen in Chennai Central, der Nachtzug nach Norden steht unter dem roten Uhrturm bereit.“
Ortstermin: Chennai Central
→ Ein Ortstermin in Chennai.
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Kurz gesagt
Chennai Central ist der große Kopfbahnhof im Süden Indiens und seit 1873 in Betrieb. Sein roter Backsteinbau mit dem Uhrturm gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Im Süden Indiens steht ein roter Backsteinbau, dessen Uhrturm über die ganze Stadt blickt.
Chennai Central ist seit über 150 Jahren das große Tor der Region auf der Schiene.
Dieser Ortstermin führt zu einem Bahnhof, der Kolonialgeschichte und modernen Massenverkehr vereint.

Eröffnung im Jahr 1873
Der Bahnhof wurde 1873 unter dem Namen Madras Central eröffnet.
Er sollte den wachsenden Verkehr der damaligen Hafenstadt an der Küste bündeln.
Von Beginn an war er als großer Kopfbahnhof für den Fernverkehr gedacht.
Über die Jahrzehnte wurde er zum wichtigsten Bahnhof des indischen Südens.
Bis heute beginnt hier für viele Reisende die Fahrt in den Norden des Landes.

Der Bau um 1900
Den ersten Entwurf des Gebäudes lieferte der Architekt George Harding.
Später überarbeitete Robert Chisholm den Bau, der um 1900 seine heutige Gestalt erhielt.
Der Bahnhof verbindet Formen der Neugotik mit denen der Romanik.
Seine Fassade leuchtet seit jeher in einem kräftigen Backsteinrot.
So entstand ein Bau, der eher an eine Kathedrale als an einen Bahnhof erinnert.

Gut zu wissen
Chennai Central wurde 1873 als Madras Central eröffnet und erhielt um 1900 seinen heutigen roten Backsteinbau.
Der Uhrturm ragt rund 41 Meter in die Höhe und gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Der Bahnhof besitzt siebzehn Bahnsteige und zählt zu den meistgenutzten des Landes.
Der rote Uhrturm
Das weithin sichtbare Zeichen des Bahnhofs ist sein hoher Uhrturm.
Er ragt rund 41 Meter in die Höhe und überragt die Dächer der Umgebung.
Von weitem weist er Reisenden den Weg zum Bahnhof.
Der Turm ist zu einem Wahrzeichen der ganzen Stadt geworden.
Kein Blick auf Chennai Central kommt ohne ihn aus.

Siebzehn Bahnsteige
Der Bahnhof verfügt über siebzehn Bahnsteige.
Zwölf davon dienen dem Fernverkehr, fünf weitere den Vorortzügen.
Die großen Bahnsteige sind im Schnitt rund 600 Meter lang.
An ihnen halten die langen Züge, die quer durch das Land fahren.
So lässt sich der gewaltige Andrang auf viele Gleise verteilen.

Tor nach Südindien
Von Chennai Central führen Strecken in alle großen Städte des Landes.
Züge fahren von hier nach Bengaluru, nach Mumbai und bis in die Hauptstadt Neu-Delhi.
Auch die lange Verbindung an die Ostküste nach Howrah bei Kolkata beginnt hier.
Damit ist der Bahnhof das wichtigste Drehkreuz im Süden Indiens.
Für Reisen über Tausende Kilometer ist er der zentrale Ausgangspunkt.

Ein Bahnhof der großen Zahlen
Nach Angaben der Bahn nutzen den Bahnhof täglich rund 730.000 Reisende.
Jeden Tag verlassen ihn etwa 200 Fern- und Schnellzüge.
Dazu kommen rund 1.000 Fahrten der Vorortzüge im Nahverkehr.
Damit zählt Chennai Central zu den geschäftigsten Bahnhöfen des Landes.
In den Hallen herrscht vom frühen Morgen bis in die Nacht ein dichtes Gedränge.

Viele Namen für einen Bahnhof
Lange hieß der Bahnhof Madras Central, benannt nach dem alten Namen der Stadt.
Mit der Umbenennung der Stadt wurde er 1998 zu Chennai Central.
Im Jahr 2019 erhielt er zusätzlich den Namen eines früheren Ministerpräsidenten des Bundesstaates.
Sein offizieller Name lautet seither Puratchi Thalaivar Dr. M. G. Ramachandran Central.
Im Alltag spricht aber fast jeder weiterhin nur von Chennai Central.

Ein Denkmal auf Schienen
Wegen seines Alters und seiner Gestalt steht der Bahnhof als Denkmal unter Schutz.
Sein roter Bau gilt als eines der schönsten Bahngebäude des Landes.
Reisende aus aller Welt fotografieren den Uhrturm und die lange Fassade.
Trotz des Denkmalschutzes bleibt der Bahnhof ein voll genutzter Verkehrsbau.
So verbindet Chennai Central Geschichte und Gegenwart unter einem Dach.

Ankommen in Chennai
Wer in Chennai Central ankommt, steht im Herzen der großen Hafenstadt am Golf von Bengalen.
Gleich vor dem Bahnhof beginnt das dichte Leben der Millionenstadt.
Mit Bussen und der jungen Stadtbahn gelangt man rasch in andere Viertel.
So öffnet sich hinter dem roten Uhrturm der Süden Indiens.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Häufige Fragen
Wann wurde Chennai Central eröffnet?
Wer hat den Bahnhof entworfen?
Wie hoch ist der Uhrturm?
Wie heißt der Bahnhof heute offiziell?
Wie viele Bahnsteige hat Chennai Central?
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