Ortstermin
„Bitte einsteigen in der Gara de Nord, der Schnellzug nach Wien und Budapest ist zur Abfahrt bereit.“
Ortstermin: Bukarest Gara de Nord
→ Ein Ortstermin in Bukarest.
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Kurz gesagt
Die Gara de Nord ist der größte Bahnhof Rumäniens und seit 1872 das Tor der Hauptstadt. Von hier fahren Züge bis nach Wien, Budapest und Istanbul.
Im Herzen von Bukarest liegt ein Kopfbahnhof, von dem aus das ganze Land erreichbar ist.
Die Gara de Nord ist seit über 150 Jahren das wichtigste Tor der rumänischen Hauptstadt.
Dieser Ortstermin führt zu einem Bahnhof, dessen Gleise bis in die Nachbarländer reichen.

Eröffnung im Jahr 1872
Den Grundstein für den Bahnhof legte Fürst Carol I. im September 1868.
Nach vier Jahren Bauzeit wurde die Gara de Nord am 13. September 1872 eröffnet.
Sie sollte den Verkehr der rasch wachsenden Hauptstadt auf der Schiene bündeln.
Von Beginn an war der Bahnhof als großer Kopfbahnhof angelegt.
Über die Jahrzehnte wurde er zum Mittelpunkt des rumänischen Bahnnetzes.

Der größte Bahnhof Rumäniens
Die Gara de Nord ist der wichtigste Bahnhof von Bukarest und der größte des ganzen Landes.
Betrieben wird sie von der staatlichen rumänischen Eisenbahn.
Hier laufen die Strecken aus allen Teilen des Landes zusammen.
Fast jede längere Bahnreise in Rumänien beginnt oder endet an diesem Bahnhof.
Damit ist die Gara de Nord das Herz des Fernverkehrs im Land.

Gut zu wissen
Die Gara de Nord wurde am 13. September 1872 eröffnet und ist der größte Bahnhof Rumäniens.
Der Kopfbahnhof besitzt acht Bahnsteige an vierzehn Gleisen.
Unter dem Bahnhof halten die Metrolinien M1 und M4.
Acht Bahnsteige, vierzehn Gleise
Der Bahnhof verfügt über acht Bahnsteige an vierzehn Gleisen.
Als Kopfbahnhof enden die Gleise alle an einer Seite in der Halle.
Die Reisenden gehen von den Bahnsteigen geradewegs in das Empfangsgebäude.
An den Gleisen halten sowohl Nahverkehrs- als auch lange Fernzüge.
So lässt sich der dichte Verkehr der Hauptstadt ordnen.

Bauten aus mehreren Zeiten
Das erste Empfangsgebäude entstand als u-förmiger Bau zwischen 1868 und 1872.
Im Jahr 1938 kam ein zweiter Bau mit einer Reihe von Säulen hinzu.
Dieser Teil wurde im Stil des Art déco gestaltet.
In den folgenden Jahren entstand daneben ein großes Verwaltungsgebäude der Bahn.
So wuchs der Bahnhof über Jahrzehnte zu einem ganzen Ensemble heran.

Strom auf den Gleisen
Lange fuhren an der Gara de Nord nur Dampf- und Dieselzüge.
Im Februar 1969 wurde ein erster Teil der Anlage elektrisch betrieben.
Mit einer großen Erweiterung in den Jahren 1978 bis 1984 folgte der Rest.
Seitdem rollen auch elektrische Schnellzüge in den Bahnhof ein.
Die Elektrifizierung machte den Betrieb schneller und leiser.

Züge in viele Hauptstädte
Von der Gara de Nord führen Verbindungen weit über Rumänien hinaus.
Züge fahren von hier nach Wien, nach Budapest und nach Sofia.
Auch Städte wie Istanbul und Kyiv sind von diesem Bahnhof aus erreichbar.
Damit ist die Gara de Nord ein Knoten im Netz Südosteuropas.
Für viele Reisende beginnt hier die Fahrt über eine Grenze.

Unter der Erde die Metro
Unter dem Bahnhof halten zwei Linien der Bukarester Metro.
Reisende erreichen hier die Linien M1 und M4 des Netzes.
Über sie gelangen sie ohne Umweg in das Zentrum und in andere Viertel.
So ist der Fernbahnhof eng mit dem Nahverkehr der Stadt verbunden.
Der Übergang zur Metro liegt nur wenige Schritte von den Gleisen entfernt.

Mit der Bahn zum Flughafen
Seit einigen Jahren führt von der Gara de Nord eine Bahn zum Flughafen Henri Coandă.
Damit lässt sich die Fahrt mit dem Zug und der Flug an einem Ort verbinden.
Reisende sparen so den Umweg über Bus und Taxi.
Der Bahnhof wurde dadurch auch zum Tor in die weite Welt.
Die Bahn zum Flughafen ergänzt das dichte Netz der Stadt.

Ankommen in Bukarest
Wer in der Gara de Nord ankommt, steht etwas westlich des alten Zentrums.
Mit der Metro gelangt man rasch zu den großen Plätzen und Boulevards.
Dort warten Paläste, Parks und die breiten Straßen der Hauptstadt.
So beginnt gleich hinter der Bahnhofshalle das Leben von Bukarest.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Häufige Fragen
Wann wurde die Gara de Nord eröffnet?
Wie groß ist der Bahnhof?
Wohin fahren die Züge von Bukarest?
Welche Metrolinien halten am Bahnhof?
Gibt es eine Bahn zum Flughafen?
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