Ortstermin: Bukarest Gara de Nord

Ortstermin

„Bitte einsteigen in der Gara de Nord, der Schnellzug nach Wien und Budapest ist zur Abfahrt bereit.“

Ortstermin: Bukarest Gara de Nord

→ Ein Ortstermin in Bukarest.

Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin

Kurz gesagt

Die Gara de Nord ist der größte Bahnhof Rumäniens und seit 1872 das Tor der Hauptstadt. Von hier fahren Züge bis nach Wien, Budapest und Istanbul.

Im Herzen von Bukarest liegt ein Kopfbahnhof, von dem aus das ganze Land erreichbar ist.

Die Gara de Nord ist seit über 150 Jahren das wichtigste Tor der rumänischen Hauptstadt.

Dieser Ortstermin führt zu einem Bahnhof, dessen Gleise bis in die Nachbarländer reichen.

Gara de Nord
Foto: Christopher Voitus, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Eröffnung im Jahr 1872

Den Grundstein für den Bahnhof legte Fürst Carol I. im September 1868.

Nach vier Jahren Bauzeit wurde die Gara de Nord am 13. September 1872 eröffnet.

Sie sollte den Verkehr der rasch wachsenden Hauptstadt auf der Schiene bündeln.

Von Beginn an war der Bahnhof als großer Kopfbahnhof angelegt.

Über die Jahrzehnte wurde er zum Mittelpunkt des rumänischen Bahnnetzes.

Bucharest Gara de nord
Foto: Razvan Lerescu, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der größte Bahnhof Rumäniens

Die Gara de Nord ist der wichtigste Bahnhof von Bukarest und der größte des ganzen Landes.

Betrieben wird sie von der staatlichen rumänischen Eisenbahn.

Hier laufen die Strecken aus allen Teilen des Landes zusammen.

Fast jede längere Bahnreise in Rumänien beginnt oder endet an diesem Bahnhof.

Damit ist die Gara de Nord das Herz des Fernverkehrs im Land.

Gara de Nord, Bucuresti panoramic b
Foto: Gabriel, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Die Gara de Nord wurde am 13. September 1872 eröffnet und ist der größte Bahnhof Rumäniens.

Der Kopfbahnhof besitzt acht Bahnsteige an vierzehn Gleisen.

Unter dem Bahnhof halten die Metrolinien M1 und M4.

Acht Bahnsteige, vierzehn Gleise

Der Bahnhof verfügt über acht Bahnsteige an vierzehn Gleisen.

Als Kopfbahnhof enden die Gleise alle an einer Seite in der Halle.

Die Reisenden gehen von den Bahnsteigen geradewegs in das Empfangsgebäude.

An den Gleisen halten sowohl Nahverkehrs- als auch lange Fernzüge.

So lässt sich der dichte Verkehr der Hauptstadt ordnen.

Gara de nord, Bucuresti
Foto: Gabriel, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Bauten aus mehreren Zeiten

Das erste Empfangsgebäude entstand als u-förmiger Bau zwischen 1868 und 1872.

Im Jahr 1938 kam ein zweiter Bau mit einer Reihe von Säulen hinzu.

Dieser Teil wurde im Stil des Art déco gestaltet.

In den folgenden Jahren entstand daneben ein großes Verwaltungsgebäude der Bahn.

So wuchs der Bahnhof über Jahrzehnte zu einem ganzen Ensemble heran.

Gara de Nord, Bucuresti b
Foto: Gabriel, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Strom auf den Gleisen

Lange fuhren an der Gara de Nord nur Dampf- und Dieselzüge.

Im Februar 1969 wurde ein erster Teil der Anlage elektrisch betrieben.

Mit einer großen Erweiterung in den Jahren 1978 bis 1984 folgte der Rest.

Seitdem rollen auch elektrische Schnellzüge in den Bahnhof ein.

Die Elektrifizierung machte den Betrieb schneller und leiser.

Gara de Nord, Bucuresti d
Foto: Gabriel, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Züge in viele Hauptstädte

Von der Gara de Nord führen Verbindungen weit über Rumänien hinaus.

Züge fahren von hier nach Wien, nach Budapest und nach Sofia.

Auch Städte wie Istanbul und Kyiv sind von diesem Bahnhof aus erreichbar.

Damit ist die Gara de Nord ein Knoten im Netz Südosteuropas.

Für viele Reisende beginnt hier die Fahrt über eine Grenze.

Gara de Nord, Bucuresti e
Foto: Gabriel, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Unter der Erde die Metro

Unter dem Bahnhof halten zwei Linien der Bukarester Metro.

Reisende erreichen hier die Linien M1 und M4 des Netzes.

Über sie gelangen sie ohne Umweg in das Zentrum und in andere Viertel.

So ist der Fernbahnhof eng mit dem Nahverkehr der Stadt verbunden.

Der Übergang zur Metro liegt nur wenige Schritte von den Gleisen entfernt.

Gara de Nord shopping arcade
Foto: Pudelek, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Mit der Bahn zum Flughafen

Seit einigen Jahren führt von der Gara de Nord eine Bahn zum Flughafen Henri Coandă.

Damit lässt sich die Fahrt mit dem Zug und der Flug an einem Ort verbinden.

Reisende sparen so den Umweg über Bus und Taxi.

Der Bahnhof wurde dadurch auch zum Tor in die weite Welt.

Die Bahn zum Flughafen ergänzt das dichte Netz der Stadt.

Gara de Nord, Bucharest, Romania ()
Foto: yeowatzup, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Bukarest

Wer in der Gara de Nord ankommt, steht etwas westlich des alten Zentrums.

Mit der Metro gelangt man rasch zu den großen Plätzen und Boulevards.

Dort warten Paläste, Parks und die breiten Straßen der Hauptstadt.

So beginnt gleich hinter der Bahnhofshalle das Leben von Bukarest.

Gara de Nord Metro, Bucharest, Romania ()
Foto: yeowatzup, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Wann wurde die Gara de Nord eröffnet?
Der Bahnhof wurde am 13. September 1872 eröffnet, nach einer Grundsteinlegung durch Carol I. im Jahr 1868.
Wie groß ist der Bahnhof?
Die Gara de Nord ist der größte Bahnhof Rumäniens und besitzt acht Bahnsteige an vierzehn Gleisen.
Wohin fahren die Züge von Bukarest?
Von hier fahren Züge in alle Teile Rumäniens sowie nach Wien, Budapest, Sofia und Istanbul.
Welche Metrolinien halten am Bahnhof?
Unter der Gara de Nord halten die Bukarester Metrolinien M1 und M4.
Gibt es eine Bahn zum Flughafen?
Ja, seit einigen Jahren führt von der Gara de Nord eine Bahn zum Flughafen Henri Coandă.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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