Ortstermin
„Bitte einsteigen am Bahnhof Larisa, der Zug nach Thessaloniki ist zur Abfahrt bereit.“
Ortstermin: Athen Larisa
→ Ein Ortstermin in Athen.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Der Bahnhof Larisa ist der Hauptbahnhof von Athen und seit 1904 in Betrieb. Von hier fahren die Züge in den Norden Griechenlands bis nach Thessaloniki.
Im Norden der Innenstadt von Athen liegt der wichtigste Bahnhof der griechischen Hauptstadt.
Sein Name führt in die Irre, denn er stammt von einer Stadt weit im Norden des Landes.
Dieser Ortstermin führt zu einem Bahnhof, der Athen mit ganz Griechenland verbindet.

Eröffnung im Jahr 1904
Der Bahnhof Larisa wurde am 8. März 1904 eröffnet.
Er sollte den Verkehr aus dem Norden des Landes in der Hauptstadt bündeln.
Von Beginn an war er der wichtigste Bahnhof Athens.
Über mehr als ein Jahrhundert blieb er das Tor der Stadt auf der Schiene.
Bis heute beginnt hier für viele die Fahrt in den Norden Griechenlands.

Der Name von einer fernen Stadt
Der Bahnhof trägt den Namen der Stadt Larisa in der Landschaft Thessalien.
Zur Zeit der Eröffnung war Larisa die nördlichste große Stadt des Königreichs Griechenland.
Von Athen aus führte die normalspurige Bahn in ihre Richtung.
So erhielt der Bahnhof den Namen des Ziels im Norden.
Bis heute heißt er im Volksmund schlicht Bahnhof Larisa.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Larisa wurde am 8. März 1904 eröffnet und ist der Hauptbahnhof von Athen.
Sein Name stammt von der Stadt Larisa in Thessalien, in deren Richtung die Bahn führte.
Unter dem Bahnhof hält seit dem Jahr 2000 die Linie 2 der Athener Metro.
Das zweigeschossige Empfangsgebäude
Der Bahnhof empfängt die Reisenden in einem zweigeschossigen Bau.
Er wirkt schlichter als die großen Prunkbahnhöfe anderer Hauptstädte.
Seine helle Fassade ordnet sich ruhig in das Stadtbild ein.
Vor dem Gebäude liegt ein Platz, von dem aus Busse in die Stadt fahren.
So ist der Bahnhof ein nüchterner, aber wichtiger Bau im Norden der Stadt.

Bahnsteige und Gleise
Der Bahnhof besitzt acht Bahnsteige.
Von ihnen wird heute nur ein Teil regelmäßig genutzt.
An den Gleisen halten sowohl Fern- als auch Vorortzüge.
Die übrigen Bahnsteige warten auf künftige Verbindungen.
So wirkt der Bahnhof zugleich belebt und ein wenig verträumt.

Schnell nach Thessaloniki
Von Larisa fahren die Fernzüge in den Norden des Landes.
Das wichtigste Ziel ist die zweitgrößte Stadt Thessaloniki am Meer.
Auch die Strecke zur Klosterlandschaft bei Kalambaka beginnt hier.
Auf diesen Strecken durchqueren die Züge das Gebirge im Herzen Griechenlands.
Damit ist der Bahnhof der Ausgangspunkt für die großen Fahrten im Land.

Die Vorortbahn Proastiakos
Neben den Fernzügen halten in Larisa die Züge der Vorortbahn.
Diese Linien verbinden Athen mit seinem Umland und dem Flughafen.
Seit 2005 führt eine Linie auch bis nach Korinth am Golf.
So reicht der Nahverkehr von der Hauptstadt weit in die Region.
Für viele Pendler ist der Bahnhof damit ein täglicher Treffpunkt.

Die Metro darunter
Unter dem Bahnhof hält die Linie 2 der Athener Metro.
Die Metrostation Larisa wurde am 28. Januar 2000 eröffnet.
Über sie gelangen Reisende rasch in das Zentrum und zur Akropolis.
So ist der Fernbahnhof eng mit dem Nahverkehr der Stadt verbunden.
Der Weg von den Gleisen zur Metro ist kurz und überdacht.

Das Ende des Peloponnes-Bahnhofs
Gleich neben Larisa lag lange ein zweiter Bahnhof mit schmaler Spurweite.
Dieser Peloponnes-Bahnhof wurde bereits 1884 eröffnet.
Im Jahr 2005 wurde er geschlossen, seine Aufgaben übernahm der Bahnhof Larisa.
Seitdem laufen die Verbindungen in Richtung Peloponnes über diesen einen Bahnhof.
So wurde Larisa endgültig zum alleinigen Hauptbahnhof der Stadt.

Ankommen in Athen
Wer am Bahnhof Larisa ankommt, steht ein Stück nördlich des alten Zentrums.
Mit der Metro gelangt man in wenigen Minuten zur Akropolis und zur Altstadt.
Dort warten antike Tempel, enge Gassen und belebte Plätze.
So öffnet sich hinter dem schlichten Bahnhof das alte Athen.

Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Larisa eröffnet?
Warum heißt der Bahnhof Larisa?
Wohin fahren die Züge von Larisa?
Hält hier die Metro?
Was wurde aus dem Peloponnes-Bahnhof?
Weiterfahrt
