Ortstermin
„Bitte beachten: Der InterCity der MÁV nach Norden fährt vom Budapester Westbahnhof Nyugati.“
Ortstermin: Budapest Nyugati
→ Ein Ortstermin in der ungarischen Hauptstadt.
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Kurz gesagt
Budapest Nyugati ist der Westbahnhof der ungarischen Hauptstadt und einer ihrer drei großen Kopfbahnhöfe. Seine Halle aus Eisen und Glas wurde von der Firma Gustave Eiffels erbaut.
Wer in Budapest am Westbahnhof ankommt, steigt in einer großen Halle aus Eisen und Glas aus.
Nyugati pályaudvar, so der ungarische Name, ist einer der drei großen Kopfbahnhöfe der Stadt.
Erbaut wurde er von der Firma des berühmten Ingenieurs Gustave Eiffel.

Ein Kopfbahnhof in Pest
Der Westbahnhof liegt auf der Pester Seite der Stadt, am belebten Platz Nyugati tér.
Er ist ein klassischer Kopfbahnhof, an dem die Gleise enden und die Züge wieder zurückfahren.
Von hier aus führen die Strecken vor allem nach Nordosten aus der Stadt hinaus.
Neben dem Ostbahnhof und dem Südbahnhof ist er einer der drei großen Bahnhöfe Budapests.
Mitten in der Stadt gelegen, ist er für viele Reisende der erste Eindruck von Budapest.

Von Eiffels Firma gebaut
Den Bahnhof entwarf der Architekt Auguste de Serres.
Errichtet wurde er von der Pariser Firma des Ingenieurs Gustave Eiffel.
Am 28. Oktober 1877 wurde der neue Westbahnhof feierlich eröffnet.
Die Baumeister setzten dabei auf die damals moderne Bauweise aus Eisen und Glas.
So gehört der Bahnhof zu den berühmten Eisenbauten des 19. Jahrhunderts.

Gut zu wissen
Budapest Nyugati wurde von der Pariser Firma Gustave Eiffels erbaut und am 28. Oktober 1877 eröffnet.
Der Kopfbahnhof hat neun Bahnsteige an siebzehn Gleisen und wird von der Ungarischen Staatsbahn MÁV betrieben.
In einem der alten Säle liegt ein McDonald’s, der oft als der eleganteste der Welt bezeichnet wird.
Der Bahnhof vor dem Bahnhof
An dieser Stelle stand zuvor der Endpunkt der ersten ungarischen Eisenbahn.
Diese Strecke verband Pest seit 1846 mit der Stadt Vác im Norden.
Der alte Bahnhof musste dem Bau des großen Ringboulevards weichen.
An seiner Stelle entstand der neue, viel größere Westbahnhof.
So löste ein moderner Bau den bescheidenen Anfang der ungarischen Bahn ab.

Eisen und Glas an der Stirnseite
Die Stirnseite des Bahnhofs besteht aus einer großen Wand aus Eisen und Glas.
Dahinter spannt sich eine weite Halle über die Gleise.
Durch die hohen Fenster fällt viel Licht auf die Bahnsteige.
Die filigrane Eisenkonstruktion zeigt die Handschrift ihrer Erbauer.
Bis heute gilt die Halle als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Neun Bahnsteige und siebzehn Gleise
Heute hat der Westbahnhof neun Bahnsteige an insgesamt siebzehn Gleisen.
Betrieben wird er von der Ungarischen Staatsbahn MÁV.
Hier halten Fernzüge der Gattungen InterCity, EuroCity und EuroNight.
Dazu kommen regionale Züge und der Vorortverkehr rund um Budapest.
Damit ist der Bahnhof ein wichtiger Knoten im ungarischen Netz.

Metro, Tram und Flughafen
Unter dem Bahnhof verläuft die Linie M3 der Budapester Metro.
Vor dem Gebäude halten außerdem die bekannten Straßenbahnlinien 4 und 6.
Seit 2007 gab es von hier zeitweise auch Züge zum Flughafen der Stadt.
So ist der Westbahnhof gut mit dem übrigen Nahverkehr verknüpft.
Viele Fahrgäste steigen hier zwischen Zug, Metro und Straßenbahn um.

Ein McDonald’s in alten Sälen
Eine Besonderheit verbirgt sich in einem der alten Säle des Bahnhofs.
Dort befindet sich ein McDonald’s, der oft als der eleganteste der Welt bezeichnet wird.
Der hohe, reich verzierte Saal gibt dem Lokal seinen besonderen Rahmen.
Das Schnellrestaurant zog so schon viele neugierige Besucher an.
Es zeigt, wie alte Bahnhofsräume neue Aufgaben finden können.

Rund um den Bahnhof
Gleich neben dem Bahnhof liegt das große Einkaufszentrum WestEnd.
Vor der Tür beginnt der breite Ringboulevard, eine der wichtigsten Straßen von Pest.
In etwa einer Viertelstunde zu Fuß erreicht man die St.-Stephans-Basilika.
Auch das berühmte Parlament am Ufer der Donau ist nicht weit entfernt.
So liegt der Westbahnhof mitten im lebendigen Herzen der Hauptstadt.

Ankommen in Budapest
Ankommen in Budapest heißt, aus der hellen Eisenhalle hinaus auf den großen Platz zu treten.
Vor dem Bahnhof rauscht der Verkehr des Ringboulevards vorbei.
Nach wenigen Schritten öffnet sich der Blick auf die breiten Straßen von Pest.
Von hier aus sind die Donau, die Basilika und das Parlament gut erreichbar.
Der Westbahnhof bleibt dabei der gläserne Auftakt zu einem Besuch der ungarischen Hauptstadt.

Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Häufige Fragen
Wer hat den Budapester Westbahnhof gebaut?
Was war vorher an dieser Stelle?
Wie viele Bahnsteige hat Nyugati?
Stimmt es, dass es hier einen besonderen McDonald’s gibt?
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
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