Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, Sie erreichen Waren (Müritz), den Kurort an der Seenplatte, Ausgang zum Stadthafen bitte rechts.“
Der Bahnhof Waren (Müritz), ein Knoten am größten See der Seenplatte
→ Ein Ortstermin an der Mecklenburgischen Seenplatte im Osten Mecklenburg-Vorpommerns.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Waren (Müritz) wurde 1879 eröffnet und ist heute ein Eisenbahnknotenpunkt in Mecklenburg-Vorpommern. Er liegt in einem Kurort am Ufer der Müritz, dem größten See der Mecklenburgischen Seenplatte.
Waren liegt am Ufer der Müritz, und lange musste die Stadt um ihren Bahnanschluss kämpfen.
Erst 1879 kam die erste Bahn, dann aber gleich mehrere.
Heute ist der Bahnhof ein Knoten am Rand der großen Seenplatte.

Ein Knoten am Müritzufer
Der Bahnhof Waren (Müritz) ist ein Eisenbahnknotenpunkt in Mecklenburg-Vorpommern.
Hier treffen die Strecke Neustrelitz–Warnemünde und die Mecklenburgische Südbahn von Parchim nach Neubrandenburg zusammen.
Dazu kam früher eine Verbindung nach Malchin, die 1998 stillgelegt wurde.
Das Empfangsgebäude und das alte Güterabfertigungsgebäude stehen unter Denkmalschutz.

Als Waren die Bahn verpasste
Mitte der 1860er Jahre wollte Waren unbedingt einen Eisenbahnanschluss.
Der örtliche Bürgerausschuss beschwerte sich 1864 sogar beim Großherzog.
Die geplante Bahn von Güstrow über Neubrandenburg sollte nämlich deutlich an Waren vorbeiführen.
Ohne Bahn, so die Sorge, würde die Stadt an Bedeutung verlieren.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Waren (Müritz) wurde am 9. November 1879 mit einer Stichstrecke aus Malchin eröffnet; 1885 folgte die Mecklenburgische Südbahn von Parchim nach Neubrandenburg.
Heute ist er ein Knotenpunkt der Strecken Neustrelitz–Warnemünde und Parchim–Neubrandenburg; Empfangsgebäude und Güterabfertigung stehen unter Denkmalschutz.
Der Bahnhof liegt im Norden der Stadt, etwa einen Kilometer vom Zentrum und vom Müritzufer entfernt.
Die erste Bahn von 1879
Erst fünfzehn Jahre nach der Beschwerde bekam Waren seine erste Bahn.
Am 9. November 1879 eröffnete die Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn eine Stichstrecke aus Malchin.
Über Malchin bestand von dort Anschluss nach Güstrow und Neubrandenburg.
Der erste Warener Bahnhof lag an der heutigen Malchiner Straße.
Ein Straßenname am alten Bahndamm erinnert bis heute an diese erste Strecke.

Zwei weitere Strecken ab 1885
Wenige Jahre später kamen gleich zwei weitere Bahnen nach Waren.
Im Januar 1885 eröffnete die Mecklenburgische Südbahn-Gesellschaft die Strecke von Parchim nach Neubrandenburg.
1886 folgte eine weitere Verbindung, die die Stadt noch besser anband.
So wurde aus dem einstigen Nachzügler in kurzer Zeit ein Bahnknoten.

Wie die Strecken heute liegen
Der Bahnhof liegt im Norden der Stadt, etwa einen Kilometer vom Zentrum entfernt.
Die Gleise verlaufen ungefähr von Nordwesten nach Südosten.
Im nordwestlichen Bahnhofsteil trennen sich die Äste nach Parchim, Warnemünde und Malchin.
Die Strecken nach Neubrandenburg und Neustrelitz zweigen dagegen erst im Bahnhof Kargow voneinander ab.

Kurort an der Müritz
Waren ist eine Mittelstadt und ein Kurort mit mehr als 20.000 Einwohnern.
Die Stadt liegt am Nordufer der Müritz, dem größten See der Mecklenburgischen Seenplatte.
Sie ist Sitz des Amtes Seenlandschaft Waren, gehört ihm selbst aber nicht an.
Damit ist Waren eines der Zentren im Land der tausend Seen.

Altstadt, Hafen und Müritzeum
Sehenswert ist die Altstadt mit ihren vielen historischen Bauwerken.
Am Wasser liegt der Stadthafen mit Restaurants und Ausflugsschiffen.
Ein Höhepunkt ist das Müritzeum, ein Naturerlebniszentrum mit großen Aquarien.
Über die Promenade lässt sich das Ufer der Müritz gut zu Fuß erkunden.

Zwischen Wasser und Wald
Rund um Waren liegen weite Wälder und viele kleinere Seen.
Die Stadt gilt als ein Ausgangspunkt für Ausflüge in die Seenplatte.
Im Sommer beleben Ausflugsschiffe und Segelboote das Wasser.
So verbindet Waren die Ruhe der Natur mit dem Leben einer kleinen Stadt.

Ankommen in Waren (Müritz)
Wer in Waren ankommt, steht an einem Bahnhof, um den die Stadt einst lange gekämpft hat.
Vom Bahnhof im Norden sind es nur wenige Minuten in die Altstadt.
Von dort führt der Weg hinunter zum Stadthafen und ans Ufer der Müritz.
So beginnt am Bahnknoten ein Ausflug an den größten See der Seenplatte.

Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Häufige Fragen
Wann bekam Waren seine erste Bahn?
Welche Strecken treffen sich in Waren?
Warum musste Waren um die Bahn kämpfen?
Wie weit ist der Bahnhof vom Wasser entfernt?
Was kann man in Waren sehen?
Weiterfahrt
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