Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, Sie erreichen Homburg (Saar) Hauptbahnhof, Endstation der Linie S1, bitte alle aussteigen.“
Der Bahnhof Homburg (Saar), Anfang der Pfälzischen Ludwigsbahn
→ Ein Ortstermin im Saarpfalz-Kreis im Osten des Saarlandes.
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Kurz gesagt
Der Homburger Hauptbahnhof wurde 1848 als westlicher Anfang der Pfälzischen Ludwigsbahn eröffnet. Aus dieser Strecke wurde später die Magistrale Mannheim–Saarbrücken, und seit 2006 endet hier die S-Bahn RheinNeckar.
Homburg ist die Kreisstadt des Saarpfalz-Kreises, und ihr Hauptbahnhof steht am Anfang einer der ältesten Bahnen der Pfalz.
Der Bahnhof wurde 1848 eröffnet, damals noch als Homburg in der Pfalz.
Heute ist er der westliche Endpunkt der S-Bahn RheinNeckar.

Der Hauptbahnhof im Saarpfalz-Kreis
Der Homburg (Saar) Hauptbahnhof ist der zentrale Bahnhof der saarländischen Kreisstadt Homburg.
Er ist ein Durchgangsbahnhof mit vier Bahnsteigen und sieben Bahnsteiggleisen.
Der Bahnhof liegt im Gebiet des Saarländischen Verkehrsverbundes.
Bis 1923 trug er den Namen Homburg in der Pfalz.

Anfang der Pfälzischen Ludwigsbahn 1848
Am 1. Juli 1848 wurde der Bahnhof als westlicher Endpunkt des Abschnitts Homburg–Kaiserslautern eröffnet.
Er gehörte damit zur jungen Pfälzischen Ludwigsbahn.
Ein halbes Jahr später war der Verkehr in östlicher Richtung bis Frankenstein möglich.
So begann in Homburg der Bau einer Bahn, die einmal quer durch die Pfalz führen sollte.

Gut zu wissen
Der Homburg (Saar) Hauptbahnhof wurde am 1. Juli 1848 als westlicher Endpunkt des Abschnitts Homburg–Kaiserslautern der Pfälzischen Ludwigsbahn eröffnet.
Aus dieser Bahn gingen die Magistrale Mannheim–Saarbrücken und die Strecke nach Neunkirchen hervor; 1857 kam die Strecke nach Zweibrücken hinzu, sie wurde 1981 stillgelegt.
Seit 2006 ist der Bahnhof der westliche Endpunkt der Linie S1 der S-Bahn RheinNeckar.
Wie der Durchgangsbahnhof entstand
Am 1. Juni 1849 wurde die Strecke nach Westen bis Bexbach durchgebunden, und Homburg wurde zum Durchgangsbahnhof.
Am 25. August 1849 war die Ludwigsbahn nach dem Lückenschluss zwischen Frankenstein und Neustadt auf voller Länge befahrbar.
Aus ihr gingen später die Magistrale Mannheim–Saarbrücken und die Bahnstrecke Homburg–Neunkirchen hervor.
Damit lag Homburg an einer der wichtigsten Bahnen im Südwesten.
Bis heute fahren hier die Fernzüge zwischen Mannheim und Saarbrücken durch.

Als Homburg zum Knoten wurde
Mit der Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken im Jahr 1857 wuchs dem Bahnhof eine weitere Strecke zu.
Auch die Glantalbahn nach Bad Münster ging von hier aus.
So wurde Homburg zu einem Eisenbahnknotenpunkt.
Die Strecken nach Zweibrücken und ins Glantal wurden 1981 und 1989 stillgelegt.

Vom Knoten zur S-Bahn
Seit 2006 markiert der Bahnhof den westlichen Endpunkt der Linie S1 der S-Bahn RheinNeckar.
Die S-Bahn verbindet Homburg über Kaiserslautern und Mannheim bis weit in den Rhein-Neckar-Raum.
Damit ist der alte Ludwigsbahnhof heute ein moderner Nahverkehrsknoten.
Wer in Homburg einsteigt, ist ohne Umsteigen in vielen Städten der Region.

Ein Bahnhof, der die Stadt teilt
Der Bahnhof liegt rund 700 Meter von der Stadtmitte entfernt.
Er teilt die Stadt gewissermaßen in zwei Hälften.
Südlich von ihm erstreckt sich die Kernstadt, nördlich der Stadtteil Erbach.
Vor dem Bahnhof liegt der zentrale Omnibusbahnhof, an dem die Busse abfahren.

Stadt am Fuße des Schlossbergs
Homburg erhielt im Jahr 1330 die Stadtrechte, verliehen von Kaiser Ludwig dem Bayern.
Die Stadt liegt am Fuße des Schlossbergs.
Nach dem Aussterben der Grafen von Homburg fiel die Stadt 1449 an die Grafen von Nassau-Saarbrücken.
Später wurde die Burg zu einem Renaissanceschloss umgebaut, ehe Schloss und Stadt zu einer Festung ausgebaut wurden.

Schlossberghöhlen und Universität
Im Schlossberg liegen die Schlossberghöhlen, die als die größten Buntsandsteinhöhlen Europas gelten.
Sie entstanden über Jahrhunderte durch den Abbau von Sand.
Homburg ist außerdem eine Universitätsstadt mit einem großen Universitätsklinikum.
So treffen in der Stadt alte Höhlen und moderne Medizin aufeinander.

Ankommen in Homburg
Wer in Homburg ankommt, steht an einem Bahnhof, an dem eine der ältesten Bahnen der Pfalz begann.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten in die Innenstadt.
Von dort führt der Weg hinauf zum Schlossberg mit seinen Höhlen.
So verbindet ein Besuch die Geschichte der Eisenbahn mit einem Gang unter die Erde.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Häufige Fragen
Wann wurde der Homburger Hauptbahnhof eröffnet?
Welche Bahn begann in Homburg?
Warum war Homburg ein Eisenbahnknoten?
Fährt in Homburg eine S-Bahn?
Was kann man in Homburg sehen?
Weiterfahrt
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