Ortstermin
„Nächster Halt Thun, Ausstieg zum Schloss, zur Altstadt mit den Hochtrottoirs und zu den Schiffen auf dem Thunersee.“
Der Bahnhof Thun, Tor zum Berner Oberland
→ Ein Ortstermin im Berner Oberland.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Thun wurde 1859 mit der Strecke von Bern nach Thun eröffnet. Er liegt dort, wo die Aare den Thunersee verlässt, und gilt als Tor zum Berner Oberland.
Thun liegt im Kanton Bern, dort wo die Aare aus dem Thunersee fließt.
Die Stadt wird gern als Tor zum Berner Oberland bezeichnet.
Ihr Bahnhof verbindet das Mittelland mit den Bergen und dem See.

Ein Bahnhof seit 1859
Der Bahnhof Thun wurde im Jahr 1859 eröffnet.
Die Schweizerische Centralbahn führte die Strecke von Bern hierher.
Um den richtigen Standort hatte es zuvor langen Streit gegeben.
Schließlich entschied man sich für einen Platz am Rand der damaligen Stadt.
Von dort ließ sich die Bahn später bequem weiterführen.
So wurde Thun früh an das junge Schweizer Bahnnetz angeschlossen.

Auf der Linie zum Lötschberg
Heute gehört der Bahnhof zur wichtigen Nord-Süd-Achse am Lötschberg.
Von Bern kommend fahren die Züge über Thun weiter nach Spiez.
In Spiez teilt sich die Strecke nach Interlaken und ins Wallis.
Der Bahnhof wird von Zügen der SBB und der BLS bedient.
Schnelle Fernzüge halten hier auf dem Weg in die Berge.
Damit liegt Thun an einer der meistbefahrenen Alpenrouten der Schweiz.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Thun wurde 1859 mit der Strecke von Bern nach Thun eröffnet.
Er liegt an der Lötschbergachse und wird von Zügen der SBB und der BLS bedient.
Direkt beim Bahnhof legen die Kursschiffe auf dem Thunersee Richtung Interlaken ab.
Wo Bahn und Schiff sich treffen
Gleich beim Bahnhof liegt die Schiffländte am Thunersee.
Von hier starten die Kursschiffe über den See.
Sie fahren vorbei an Dörfern und Bergen bis nach Interlaken.
Wer ankommt, kann also leicht von der Schiene aufs Wasser wechseln.
Besonders im Sommer ist diese Verbindung bei Gästen beliebt.
So wird der Bahnhof zum Beginn einer Reise über den See.

Das Tor zum Oberland
Thun gilt seit langem als Tor zum Berner Oberland.
Von hier aus erreicht man mit der Bahn die großen Ferienorte der Region.
Züge und Busse bringen die Gäste nach Interlaken, Spiez und ins Kandertal.
Der Bahnhof ist deshalb ein wichtiger Umsteigepunkt für Ausflügler.
Viele Wanderer und Wintergäste beginnen hier ihre Reise.
So bündelt der Bahnhof die Wege in die Bergwelt.

Das Schloss über der Stadt
Hoch über der Altstadt thront das Schloss Thun.
Sein mächtiger Bergfried entstand um 1190 unter den Zähringern.
Von den Türmen reicht der Blick über Stadt, See und Berge.
Im Inneren erzählt ein Museum die Geschichte der Region.
Rittersaal und Sammlungen führen zurück ins Mittelalter.
Das Schloss ist bis heute das Wahrzeichen von Thun.

Die Altstadt mit den Hochtrottoirs
Eine Besonderheit von Thun sind die Hochtrottoirs.
In der Oberen Hauptgasse verlaufen die Gehwege auf den Dächern der Läden.
Darunter, auf Straßenebene, reihen sich die Geschäfte aneinander.
Eine solche Anlage findet man kaum ein zweites Mal.
Dazu kommen das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und alte Brücken über die Aare.
So wirkt die Altstadt wie ein lebendiges Freilichtmuseum.

Am grünen Wasser der Aare
Mitten durch Thun fließt die Aare in kräftigem Grün.
An hölzernen Schleusen wird ihr Wasserstand geregelt.
Im Sommer lassen sich Mutige auf der Strömung durch die Stadt treiben.
Entlang der Ufer laden Wege und Plätze zum Verweilen ein.
Am Rand der Stadt liegt der Schadaupark mit dem Schloss Schadau.
Von dort trifft der Blick über den See auf die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau.

See und Berge ringsum
Thun liegt am unteren Ende des Thunersees.
Der See reicht von hier bis in die Täler des Oberlands.
Rundherum steigen bewaldete Hänge und hohe Gipfel auf.
Schon im 19. Jahrhundert kamen Reisende wegen dieser Aussicht.
Dichter wie Heinrich von Kleist hielten sich eine Zeitlang in Thun auf.
Noch heute ist die Lage am See der größte Schatz der Stadt.

Ankommen in Thun
Wer in Thun aus dem Zug steigt, steht nahe am Wasser.
Gleich beim Bahnhof legen die Schiffe zur Fahrt über den See ab.
Über die Aare führen wenige Schritte in die Altstadt.
Von dort geht es hinauf zum Schloss mit seinem weiten Blick.
Mit der Bahn ist man rasch in Spiez, Interlaken oder Bern.
So ist der Bahnhof Thun ein idealer Start in das Berner Oberland.

Häufige Fragen
Seit wann gibt es den Bahnhof Thun?
Welche Züge halten in Thun?
Warum heißt Thun Tor zum Berner Oberland?
Was kann man vom Bahnhof aus besichtigen?
Kann man in Thun aufs Schiff umsteigen?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Der Bahnhof Bernburg an der Saale – Spiez ist der nächste Knoten, wo sich die Linien nach Interlaken und zum Lötschberg trennen.
→ Der Bahnhof Olbernhau, in der Stadt der sieben Täler – Bern, die Bundesstadt, liegt eine halbe Stunde nördlich und ist über die Bahn eng mit Thun verbunden.
