Der Bahnhof Thun, Tor zum Berner Oberland

Ortstermin

„Nächster Halt Thun, Ausstieg zum Schloss, zur Altstadt mit den Hochtrottoirs und zu den Schiffen auf dem Thunersee.“

Der Bahnhof Thun, Tor zum Berner Oberland

→ Ein Ortstermin im Berner Oberland.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Thun wurde 1859 mit der Strecke von Bern nach Thun eröffnet. Er liegt dort, wo die Aare den Thunersee verlässt, und gilt als Tor zum Berner Oberland.

Thun liegt im Kanton Bern, dort wo die Aare aus dem Thunersee fließt.

Die Stadt wird gern als Tor zum Berner Oberland bezeichnet.

Ihr Bahnhof verbindet das Mittelland mit den Bergen und dem See.

Bahnhof Thun
Foto: Sandro Senn, Public domain, via Wikimedia Commons

Ein Bahnhof seit 1859

Der Bahnhof Thun wurde im Jahr 1859 eröffnet.

Die Schweizerische Centralbahn führte die Strecke von Bern hierher.

Um den richtigen Standort hatte es zuvor langen Streit gegeben.

Schließlich entschied man sich für einen Platz am Rand der damaligen Stadt.

Von dort ließ sich die Bahn später bequem weiterführen.

So wurde Thun früh an das junge Schweizer Bahnnetz angeschlossen.

Thun Bahnhof Elektrifizierung
Foto: Saippuakauppias, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Auf der Linie zum Lötschberg

Heute gehört der Bahnhof zur wichtigen Nord-Süd-Achse am Lötschberg.

Von Bern kommend fahren die Züge über Thun weiter nach Spiez.

In Spiez teilt sich die Strecke nach Interlaken und ins Wallis.

Der Bahnhof wird von Zügen der SBB und der BLS bedient.

Schnelle Fernzüge halten hier auf dem Weg in die Berge.

Damit liegt Thun an einer der meistbefahrenen Alpenrouten der Schweiz.

Bahnhof Thun2
Foto: Gidoca, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Thun wurde 1859 mit der Strecke von Bern nach Thun eröffnet.

Er liegt an der Lötschbergachse und wird von Zügen der SBB und der BLS bedient.

Direkt beim Bahnhof legen die Kursschiffe auf dem Thunersee Richtung Interlaken ab.

Wo Bahn und Schiff sich treffen

Gleich beim Bahnhof liegt die Schiffländte am Thunersee.

Von hier starten die Kursschiffe über den See.

Sie fahren vorbei an Dörfern und Bergen bis nach Interlaken.

Wer ankommt, kann also leicht von der Schiene aufs Wasser wechseln.

Besonders im Sommer ist diese Verbindung bei Gästen beliebt.

So wird der Bahnhof zum Beginn einer Reise über den See.

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Foto: Markus Giger, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Tor zum Oberland

Thun gilt seit langem als Tor zum Berner Oberland.

Von hier aus erreicht man mit der Bahn die großen Ferienorte der Region.

Züge und Busse bringen die Gäste nach Interlaken, Spiez und ins Kandertal.

Der Bahnhof ist deshalb ein wichtiger Umsteigepunkt für Ausflügler.

Viele Wanderer und Wintergäste beginnen hier ihre Reise.

So bündelt der Bahnhof die Wege in die Bergwelt.

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Foto: Dietrich Michael Weidmann, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das Schloss über der Stadt

Hoch über der Altstadt thront das Schloss Thun.

Sein mächtiger Bergfried entstand um 1190 unter den Zähringern.

Von den Türmen reicht der Blick über Stadt, See und Berge.

Im Inneren erzählt ein Museum die Geschichte der Region.

Rittersaal und Sammlungen führen zurück ins Mittelalter.

Das Schloss ist bis heute das Wahrzeichen von Thun.

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Foto: Dietrich Michael Weidmann, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Altstadt mit den Hochtrottoirs

Eine Besonderheit von Thun sind die Hochtrottoirs.

In der Oberen Hauptgasse verlaufen die Gehwege auf den Dächern der Läden.

Darunter, auf Straßenebene, reihen sich die Geschäfte aneinander.

Eine solche Anlage findet man kaum ein zweites Mal.

Dazu kommen das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und alte Brücken über die Aare.

So wirkt die Altstadt wie ein lebendiges Freilichtmuseum.

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Foto: Dietrich Michael Weidmann, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Am grünen Wasser der Aare

Mitten durch Thun fließt die Aare in kräftigem Grün.

An hölzernen Schleusen wird ihr Wasserstand geregelt.

Im Sommer lassen sich Mutige auf der Strömung durch die Stadt treiben.

Entlang der Ufer laden Wege und Plätze zum Verweilen ein.

Am Rand der Stadt liegt der Schadaupark mit dem Schloss Schadau.

Von dort trifft der Blick über den See auf die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Foto: Dietrich Michael Weidmann, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

See und Berge ringsum

Thun liegt am unteren Ende des Thunersees.

Der See reicht von hier bis in die Täler des Oberlands.

Rundherum steigen bewaldete Hänge und hohe Gipfel auf.

Schon im 19. Jahrhundert kamen Reisende wegen dieser Aussicht.

Dichter wie Heinrich von Kleist hielten sich eine Zeitlang in Thun auf.

Noch heute ist die Lage am See der größte Schatz der Stadt.

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Foto: Steve Morgan, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Thun

Wer in Thun aus dem Zug steigt, steht nahe am Wasser.

Gleich beim Bahnhof legen die Schiffe zur Fahrt über den See ab.

Über die Aare führen wenige Schritte in die Altstadt.

Von dort geht es hinauf zum Schloss mit seinem weiten Blick.

Mit der Bahn ist man rasch in Spiez, Interlaken oder Bern.

So ist der Bahnhof Thun ein idealer Start in das Berner Oberland.

B Thun Bahnhof
Foto: Roland Zumbuehl, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Häufige Fragen

Seit wann gibt es den Bahnhof Thun?
Er wurde 1859 mit der Strecke von Bern nach Thun eröffnet.
Welche Züge halten in Thun?
Fern- und Regionalzüge der SBB und der BLS auf der Achse Bern–Spiez Richtung Interlaken und Lötschberg.
Warum heißt Thun Tor zum Berner Oberland?
Weil von hier Bahn und Schiff in die Ferienorte am Thunersee und in die Berge führen.
Was kann man vom Bahnhof aus besichtigen?
Die Altstadt mit den Hochtrottoirs, das Schloss Thun und die Ufer der Aare.
Kann man in Thun aufs Schiff umsteigen?
Ja, direkt beim Bahnhof legen die Kursschiffe über den Thunersee nach Interlaken ab.

Weiterfahrt

→ Ortstermin: Der Bahnhof Bernburg an der Saale – Spiez ist der nächste Knoten, wo sich die Linien nach Interlaken und zum Lötschberg trennen.

→ Der Bahnhof Olbernhau, in der Stadt der sieben Täler – Bern, die Bundesstadt, liegt eine halbe Stunde nördlich und ist über die Bahn eng mit Thun verbunden.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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