Ortstermin
„Endstation Split, dieser Zug endet hier am Hafen, bitte alle aussteigen.“
Der Bahnhof Split, Endstation am Diokletianpalast
→ Ein Ortstermin an der Adria.
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Kurz gesagt
Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens und liegt an der dalmatinischen Adriaküste. Sein Bahnhof liegt direkt am Hafen, nur wenige Schritte vom antiken Palast des Diokletian.
Wer in Split aus dem Zug steigt, hat das Meer und die Fähren gleich vor der Tür.
Der Bahnhof liegt direkt am Hafen am Rand der Altstadt.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis in den Palast eines römischen Kaisers.

Ein Bahnhof direkt am Hafen
Der Bahnhof Split liegt unmittelbar am Hafen der Stadt.
Er ist ein Kopfbahnhof, hier enden die Gleise am Wasser.
Gleich nebenan legen die großen Fähren zu den Inseln ab.
Vom Bahnsteig sind es nur wenige Schritte zur Uferpromenade Riva.
So treffen hier Schiene und Schiff dicht beieinander.

Die Bahn erreichte Split 1877
Die Eisenbahn erreichte Split im Jahr 1877.
Zunächst war die Stadt aber noch vom übrigen Netz abgeschnitten.
Erst 1888 wurde die Strecke bis Knin verlängert.
Damit bekam Split Anschluss an das europäische Bahnnetz.
Seither ist der Hafen über die Schiene mit dem Binnenland verbunden.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Split ist ein Kopfbahnhof direkt am Hafen, gleich neben dem Fährterminal.
Die Bahn fährt über Knin weiter nach Zagreb; seit 2004 verkürzen Neigezüge die Fahrt.
Im Sommer verbindet ein Nachtzug Split über Wien mit Mitteleuropa.
Über Knin nach Zagreb
Von Split führt die Bahn durch das Gebirge nach Knin.
Von dort geht es weiter in die Hauptstadt Zagreb.
Die Strecke windet sich durch karge Felsen und tiefe Täler.
So verbindet sie die Küste mit dem Herzen Kroatiens.
Für viele Reisende ist schon die Fahrt ein kleines Erlebnis.

Neigezüge und Nachtzug nach Wien
Seit dem Jahr 2004 fahren auf der Strecke moderne Neigezüge.
Sie legen sich in die Kurven und verkürzen so die Reisezeit.
Im Sommer rollt außerdem ein Nachtzug bis nach Mitteleuropa.
Über Wien erreicht er sogar das ferne Bratislava.
So lässt sich Split über Nacht bequem aus dem Norden erreichen.

Von der Schiene aufs Schiff
Der Bahnhof und der Fährhafen liegen direkt nebeneinander.
Von hier starten Schiffe zu den Inseln Brač, Hvar und Šolta.
Auch größere Fähren fahren bis nach Italien über die Adria.
Früher begann hier zudem eine schmale Bahn ins nahe Sinj.
Diese kleine Strecke war von 1903 bis 1962 in Betrieb.

Der Palast des Diokletian
Das Herz von Split ist der Palast des Kaisers Diokletian.
Er ließ den gewaltigen Bau um das Jahr 300 errichten.
Nach dem Untergang der Nachbarstadt Salona zogen Flüchtlinge hinein.
So wurde aus dem Palast nach und nach eine lebendige Stadt.
Seit 1979 gehört die Altstadt zum Welterbe der UNESCO.

Die Kathedrale und die Riva
Mitten im Palast steht heute die Kathedrale des heiligen Domnius.
Ihr Bau war einst das Mausoleum des Kaisers Diokletian.
An der Südseite des Palastes zieht sich die Uferpromenade Riva entlang.
Unter hohen Palmen reihen sich dort Cafés und Bänke aneinander.
Am Abend trifft sich hier die halbe Stadt zum Spaziergang.

Marjan und das Meer
Über der Altstadt erhebt sich der grüne Hügel Marjan.
Seine Pinienwälder wurden vor rund hundert Jahren angelegt.
Von den Wegen reicht der Blick weit über die Adria.
Vor der Küste liegen zahlreiche Inseln im blauen Meer.
Split ist für viele von ihnen das Tor zum Festland.

Ankommen in Split
Ankommen in Split heißt, sofort das Meer und die alten Mauern zu sehen.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte in den Palast des Diokletian.
Nach kurzer Zeit steht man in den engen Gassen der Altstadt.
Von dort ist es nicht weit hinauf auf den Hügel Marjan.
So lässt sich Split an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
