Ortstermin
„Willkommen in Zagreb Glavni kolodvor, Ausgang zum grünen Hufeisen der Stadt.“
Ortstermin: Zagreb Glavni kolodvor
→ Ein Ortstermin in Zagreb, in Kroatien.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Zagreb Glavni kolodvor ist der Hauptbahnhof der kroatischen Hauptstadt und wurde 1892 eröffnet. Sein Empfangsgebäude steht am grünen König-Tomislav-Platz mitten im Zentrum.
Wer mit dem Zug nach Zagreb kommt, steht bald vor einem prächtigen Gebäude.
Der Hauptbahnhof liegt mitten im Zentrum der kroatischen Hauptstadt.
Vor der Tür beginnt eine lange Reihe grüner Plätze.

Der Hauptbahnhof am Tomislav-Platz
Zagreb Glavni kolodvor ist der Hauptbahnhof der kroatischen Hauptstadt.
Das lange Empfangsgebäude steht am König-Tomislav-Platz im Zentrum.
Von hier laufen die wichtigsten Strecken des Landes zusammen.
Der Bahnhof ist das Tor für Reisende aus ganz Kroatien.
Seine Fassade prägt einen der bekanntesten Plätze der Stadt.

Gebaut von Ferenc Pfaff
Mit dem Bau des Bahnhofs wurde 1890 begonnen.
Federführend war der österreich-ungarische Architekt Ferenc Pfaff.
Im August 1892 wurde der Bahnhof dem Verkehr übergeben.
Damals gehörte Zagreb zur österreich-ungarischen Monarchie.
Der Bau sollte der wachsenden Stadt ein würdiges Tor geben.

Gut zu wissen
Zagreb Glavni kolodvor wurde 1892 eröffnet und steht am König-Tomislav-Platz.
Entworfen hat ihn der Architekt Ferenc Pfaff.
Von hier fahren Züge nach Rijeka, Split und bis nach Slowenien.
Umbauten für Spiele und Passagen
Für die Universiade 1987 wurde der Bahnhof umgebaut.
Die Studentenspiele brachten viele Gäste in die Stadt.
Ein weiterer Umbau folgte im Jahr 2006.
Dabei entstand eine unterirdische Einkaufspassage.
So verband sich der alte Bau mit neuer Technik.

Das Unglück von 1974
Am 30. August 1974 ereignete sich ein schweres Unglück.
Bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof verunglückte ein Zug.
153 Menschen verloren dabei ihr Leben.
Es war eines der schwersten Eisenbahnunglücke der Region.
Bis heute erinnert die Stadt an die Opfer.

Strecken in alle Richtungen
Von Zagreb aus führt eine Strecke nach Süden Richtung Rijeka ans Meer.
Ein Abzweig bringt Reisende weiter nach Split an die Küste.
Nach Westen geht es über Savski Marof bis nach Slowenien.
Weitere Linien führen nach Südosten ins Land hinein.
Seit 2005 fahren moderne Neigezüge auf der Strecke nach Split.

Zagreb, Kroatiens Hauptstadt
Zagreb ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Kroatiens.
Auf Deutsch hieß die Stadt früher auch Agram.
Sie entstand aus zwei alten Kernen, Kaptol und Gradec.
Kaptol war die Stadt der Bischöfe, Gradec die der Kaufleute.
Schon 1557 wurde Zagreb als Kroatiens Hauptstadt erwähnt.

Ober- und Unterstadt
Über der Innenstadt liegt die alte Oberstadt.
Dort stehen Kirchen, enge Gassen und alte Häuser.
Im Viertel Kaptol erhebt sich die große Kathedrale.
Das Herz der Unterstadt ist der Ban-Jelačić-Platz.
Zwischen beiden Teilen pendeln Fußgänger und Besucher.

Das grüne Hufeisen vor dem Bahnhof
Vor dem Bahnhof liegt der weite König-Tomislav-Platz.
Auf ihm stehen ein Reiterdenkmal und der Kunstpavillon.
Der Platz ist Teil einer langen Reihe von Parks und Plätzen.
Diese Grünanlagen ziehen sich wie ein Hufeisen durch das Zentrum.
So empfängt die Stadt ihre Gäste mit viel Grün.

Ankommen in Zagreb
Wer in Glavni kolodvor aussteigt, steht gleich im grünen Zentrum.
Vom Platz sind es nur wenige Minuten zum Ban-Jelačić-Platz.
Von dort führt der Weg hinauf in die Oberstadt.
Überall liegen Cafés und Parks nah beieinander.
So beginnt der Besuch in Zagreb direkt vor dem Bahnhof.

Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Häufige Fragen
Seit wann gibt es den Zagreber Hauptbahnhof?
Wer hat das Bahnhofsgebäude entworfen?
Wohin fahren die Züge von Zagreb?
Was geschah 1974 am Hauptbahnhof?
Was liegt direkt vor dem Bahnhof?
Weiterfahrt
